Sigmund Freud

Gesamtausgabe (SFG), Band 21

Interviews und Vorträge

Cover Gesamtausgabe (SFG), Band 21

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Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

440 Seiten, Leinen, 148 x 210 mm

1. Aufl. 2022

Erschienen im Juli 2022

ISBN-13: 978-3-8379-2421-3, Bestell-Nr.: 2421

Sigmund Freud hat im Laufe seines Lebens zahlreiche Vorträge gehalten; knapp 70 sind bekannt. Einige sind Grundlage für spätere Veröffentlichungen geworden, von vielen existieren allerdings nur Berichte und Zusammenfassungen. Diese Mitschriften werden hier erstmals in gesammelter Form veröffentlicht, zusammen mit 20 Interviews, die Freud zwischen 1904 und 1938 gegeben hat.

Die im Jahr 2015 von Christfried Tögel begründete Sigmund-Freud-Gesamtausgabe (SFG) in 23 Bänden umfasst als erste Schriftensammlung sämtliche von Sigmund Freud für den Druck bestimmte Arbeiten – inklusive seiner Rezensionen und Beiträge für Handbücher und Lexika. Freuds Schriften werden in der Form zugänglich gemacht, in der sie zum ersten Mal erschienen sind. Alle Texte werden durch kurze Einführungen in den biografischen und wissenschaftshistorischen Kontext eingeleitet. Eine Übersicht am Ende jedes Bandes erleichtert das Auffinden der Texte in den Gesammelten Schriften, den Gesammelten Werken und der Studienausgabe.

Inhaltsverzeichnis

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Zu diesem Band

Abkürzungen


Interviews

1904-01 (I) Rudolf Spitzer: Magnetische Menschen

1909-01 (I) New Yorker Staats-Zeitung: Deutsche Ehrengäste

1909-02 (I) Adelbert Albrecht: Prof. Sigmund Freud

1918-01 (I) Zsófia Dénes: Beszelgetes Freud professzorral [Gespräch mit Professor Freud]

1919-01 (I) Charles Rosebault: Americans Who Were More German Than Germans

1921-01 (I) André Breton: Interview du Professeur Freud à Vienne

1923-01 (I) George Sylvester Viereck: Freud’s first interview on psychoanalysis | How Freud unveils the subconscious mind

1923-02 (I) Raymond Recouly: Une visite à Freud

1924-01 (I) Carl Dymling: Hos pejlaren av själslivets djup [Beim Meister der Tiefe des Seelenlebens]

1925-01 (I) Friedrich Porges: Professor Freud macht keinen Seelenfilm

1926-01 (I) Georg Sylvester Viereck: Mean Men Explained by Freud/Surveying Life at Seventy

1927-01 (I) Max Eastman: Visit in Vienna

1928-01 (I) William Smyser: The Czar of Psychoanalysis

1932-01 (I) Nicolas Bandy: VU chez le Professeur Freud

1932-02 (I) Hans Habe: Berggasse 19: Freud professzor és a túlvilág [Berggasse 19: Professor Freud und das Jenseits]

1935-01 (I) Suniti Chatterji: Vienna – A meeting with Freud

1935-02 (I) Cornelius Tabori: Freud on Occultism

1936-01 (I) Gustav Bychowski: Rozmowa z Freudem [Ein Gespräch mit Freud]

1936-02 (I) Odette Pannetier: Je me fais psychanalyser

1938-01 (I) Interview durch die BBC


Vorträge

1885-01 (V) Gehirnanatomie

1886-01 (V) Über Hypnotismus

1886-02 (V) Ueber männliche Hysterie

1886-03 (V) Über Aphasie

1887-01 (V) Hysterie

1892-01 (V) Über Hypnose und Suggestion

1893-01 (V) Über hysterische Lähmungen

1895-01 (V) Ueber Hysterie

1896-01 (V) Ueber Traumdeutung

1897-01 (V) Traumdeutung

1899-01 (V) Zur Psychologie des Vergessens

1900-01 (V) Aus dem Seelenleben der Kinder

1900-02 (V) Fécondité von Émile Zola

1901-01 (V) Über Zufall und Aberglaube

1901-02 (V) Über Ziele und Zwecke der B’nai B’rith Vereinigungen

1902-01 (V) Über die Stellung der Frau zu unserer Vereinigung

1902-02 (V) Über Träume

1902-03 (V) Émile Zola

1904-01 (V) Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes

1904-02 (V) Hammurabi

1905-01 (V) Über die Psychologie des Unbewussten

1906-01 (V) Sexuelle Abstinenz

1907-01 (V) Über Möbius: Die Hoffnungslosigkeit aller Psychologie

1907-02 (V) Psychologie im Dienste der Rechtspflege

1907-03 (V) Beginn einer Krankengeschichte [„Rattenmann“]

1907-04 (V) Über den Witz

1908-01 (V) Kindertaufen

1908-02 (V) Kasuistisches [„Rattenmann“]

1909-01 (V) Zur Genese des Fetischismus

1909-02 (V) Eine Phantasie des Leonardo da Vinci

1911-01 (V) Das Hamlet-Problem

1912-01 (V) Eine kasuistische Mitteilung mit polemischen Bemerkungen

1912-02 (V) Zwei Frauenschicksale

1913-01 (V) Was ist Psychoanalyse?

1914-01 (V) Ein Fall von Fußfetischismus

1915-01 (V) Eine Krankengeschichte [„Wolfsmann“]

1916-01 (V) La révolte des anges

1917-01 (V) Phantasie und Kunst


Konkordanz

Abbildungen

Literatur

Personenregister

Sachregister

Rezensionen

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Freiburger literaturpsychologische Gespräche. Jahrbuch für Literatur und Psychoanalyse, Bd. 38

Rezension von Bernd Nitzschke

»Die Freud-Spezialisten, die alle von ihm zur Veröffentlichung freigegebenen Texte in der Gestalt ihrer Erstpublikation vor Augen haben wollen, müssen nicht mehr (so lange) warten. Für sie gibt es die SFG. Und die bibliophilen Nostalgiker, die noch genügend Platz im Bücherschrank haben, können dank der Großzügigkeit des Psychosozial-Verlags den alten Freud jetzt neu gesetzt, mit einem Lesebändchen, in violettes Leinen gebunden und in einen Schutzumschlag gehüllt, so vollständig wie nie zuvor, schwarz auf weiß nach Hause tragen…«

Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie, Heft 173, Jahrgang 1/2017

Rezension von Annegret Wittenberger

»Die leinengebundenen, mit Lesebändchen und Freuds Signatur auf dem Umschlag versehenen Hardcoverbände nimmt man mit Freude zur Hand. Orthographie, Schriftbild und Layout der Texte Freuds sind am Original orientiert und die Seitenzahlen der Originalausgaben sind an den entsprechenden Stellen in den Text eingefügt…« [mehr]

PSYCHE 70. Jahrgang Heft 8 August 2016

Rezension von Manfred Riepe

»Freuds neurologisches Wissen, so das Fazit, trägt indirekt zur Begründung der psychoanalytischen Methode bei. Im Zuge seiner wissenschaftsimmanenten Kritik an der lokalisatorischen Aphasielehre entdeckte der junge Neuropathologe jene Zauberkraft der Worte, die die Grundlage für die sprachliche Ausrichtung seiner therapeutischen Arbeit bildet…« [mehr]

PSYCHE 70. Jahrgang Heft 8 August 2016

Rezension von Johann Georg Reicheneder

»Jetzt endlich hat der Psychosozial-Verlag als Auftakt seiner groß angelegten Sigmund Freud Gesamtausgabe (SFG) mit den ersten vier Bänden diese schmerzlich empfundene Lücke in der Verfügbarkeit der Werke Freuds geschlossen…« [mehr]

Luzifer-Amor. Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, Heft 57, 1/2016

Rezension von Ernst Falzeder

»Es gibt also tatsächlich noch einen unbekannten Freud – hier ist er, vor allem in den ersten drei Bänden…« [mehr]

RISS. Zeitschrift für Psychoanalyse. Freud – Lacan I/2016

Rezension von Karl-Josef Pazzini

»Die vorliegende Ausgabe ist so eine Dokumentation aller Erstpublikationen der bisher bekannten Freud’schen Schriften. Die Zusammenstellung enthält zumindest in den ersten Bänden auch unbekannte Schriften. Sie geben Zeugnis vom breiten Interesse Freuds und dessen Lust an der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und einer gewissen Aggressivität dabei…« [mehr]

literaturkritik.de Nr. 5, Mai 2016

Rezension von Thomas Anz

»Auf ein kühnes Unternehmen haben sich da der Herausgeber und der in Sachen Psychoanalyse einschlägig ausgewiesene Verlag eingelassen…« [mehr]

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitag, 8. Januar 2016, Nr. 6, S. 10

Rezension von Michael Hagner

»Freud-Ausgaben gibt es einige, doch soliden editorischen Standards genügt keine. Nun liegen die ersten vier Bände einer neuen Gesamtausgabe vor. Kann sie den Missstand beheben?…« [mehr]

Schweizer Archiv für Neurologie und Psychiatrie 3/2016 (April)

Rezension von Joachim Küchenhoff

»Die ›Sigmund Freud Gesamtausgabe‹ wird dazu beitragen können, die Lektüre Freuds, die so sehr lohnt, neu zu beleben. Sie wird sich ihren Platz neben der Studienausgabe und den Gesammelten Werken erobern – im Wissen darum, dass auch sie die ausstehende historisch-kritische Ausgabe nicht ersetzen kann, auf die wir weiter warten müssen. Die ersten vier Bände jedenfalls sind ein gelungener und äußerst lohnender Auftakt…« [mehr]

Wiener Zeitung Sa./So., 30./31. Januar 2016

Rezension von Johannes Reichmayr

»Respektabel, ausgewogen, ein Glücksfall von Generationenwechsel. Endlich gehören die blauen und roten Bände der Vergangenheit an und Sigmund Freud kann, in violettes Leinen gebunden, mit Schutzumschlag und einem Lesebändchen versehen, gelesen und genossen werden…« [mehr]

Gießener Anzeiger am 16. Januar 2015

Rezension von Stephan Scholz

»Es ist nicht zu hoch gegriffen, von einer Sensation zu sprechen. Denn der heimische Psychosozial-Verlag gibt ab 2015 nicht nur die überhaupt erste Gesamtausgabe der Schriften Sigmund Freuds in 23 Bänden heraus. Zum ersten Mal werden darin vor allem auch die unbekannten voranalytischen Arbeiten des Gründervaters der Psychoanalyse und eines der größten Denker des 20. Jahrhunderts gesammelt und öffentlich zugänglich gemacht…« [mehr]