Martin Dannecker

Faszinosum Sexualität

Theoretische, empirische und sexualpolitische Beiträge

Cover Faszinosum Sexualität

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Buchreihe: Beiträge zur Sexualforschung (ISSN: 0067-5210)

Verlag: Psychosozial-Verlag

200 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im September 2017

ISBN-13: 978-3-8379-2740-5, Bestell-Nr.: 2740

Durch den beständigen Diskurs um den Begriff der Sexualität unterliegt dieser einem fortlaufenden Bedeutungswandel. So sind auch sexuelle Empfindungen, Identitäten und Praktiken in hohem Maße vergesellschaftet: Ein individuelles Triebschicksal formiert sich erst über die jeweils vorherrschenden Diskurse über das Sexuelle und über die Erfahrungen, die die Individuen im Verlaufe ihrer Lebensgeschichte mit ihrer Sexualität machen.

Martin Dannecker zeichnet Wechselwirkungen zwischen individuellem Triebschicksal und kollektivem Zwang nach, indem er psychoanalytische und sexualwissenschaftliche Erkenntnisse verbindet. Die Beiträge kreisen um Fragen der Geschlechtsidentität vor dem Hintergrund einer Verflüssigung von Identitätskonstruktionen und enthalten Denkanstöße zu aktuellen sexualpolitischen Debatten.

Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Sexualität im Wandel

Von der Geschlechtsidentität zum sexuellen Selbst

Männliche und weibliche Sexualität

Die Dekonstruktion der sexuellen Normalität in den Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie

Leder als Fetisch

Verändert das Internet die Sexualität?

Hans Giese (1920–1970)

Geschlechtsidentität und Geschlechtsidentitätsstörungen

Von den Schwierigkeiten der Psychoanalyse mit der männlichen Homosexualität

Alt werden

Über die Brüchigkeit der gesellschaftlichen Toleranz. Ein Kommentar

Was heißt Sexualisierung?
Aufgaben der Sexualpädagogik in Zeiten des Internets

Wem Gesundheit zum Programm wird

Zur Kritik des Begriffs Homophobie

Die Lust im und mit dem Netz
Schwule Männer auf Chat- und Datingportalen
Martin Dannecker & Richard Lemke

Editorische Notiz

Drucknachweise