Till Bastian

Wir und die anderen Tiere

Über die toxische Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt

Cover Wir und die anderen Tiere

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Buchreihe: Sachbuch Psychosozial

Verlag: Psychosozial-Verlag

196 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im Juli 2020

ISBN-13: 978-3-8379-2892-1, Bestell-Nr.: 2892

DOI: https://doi.org/10.30820/9783837976922
Der Mensch hat sich in seiner langen Geschichte zum Beherrscher der Welt und damit auch der Biosphäre aufgeschwungen. Dabei richtet er aber auf lange Sicht – nicht nur durch die menschengemachte Klimaerwärmung – eine ganze Menge Schaden an und gefährdet die eigene Existenz. Auch für alle anderen Tiere ist das fatal. Sie werden entweder in höchst fragwürdiger Weise »benutzt«, etwa in der Massentierhaltung, oder verlieren durch das menschliche Tun auf Dauer ihre natürlichen Lebensgrundlagen.

Till Bastian zeigt verschiedenste Aspekte der toxischen Beziehung zwischen Mensch und Umwelt auf und regt zum Nachdenken über die eigene Stellung in der Welt und die schädlichen Folgen des eigenen Handelns an.

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort
Menschen, Tiere, Menschentiere …
Ein Nachtrag zum Gebrauch dieses Buches
Und auch das könnte noch wichtig sein

Auftakt und erstes Kapitel
Ende und Neustart der Wölfe
Woher all die Angst?
Wölfe und Werwölfe
Ein erfolgreicher Kriegszug
Der Wolf als Antipode
Eine Alternative zur »Rotkäppchen«-Erzählung
Der Vernichtung entgegen
Vernichtung der Wölfe als Vernichtung der Wildnis
Noch einmal: Ist der Mensch des Menschen Wolf?

Zweites Kapitel
Die Krone der Schöpfung
Die unbekannte Biosphäre
»Macht euch die Erde untertan …«
Menschen und Emsen
Zum Abschluss also abermals: Der Mensch-Tier-Vergleich

Drittes Kapitel
Verwandlungskünstler und Fabelwesen
Totem und Chimäre
Von den Harpyen zu Hitlers Wahngebilden …
Zwei literarische Zeugnisse
Die Renaissance der Chimären in der modernen Volkskultur
Zurück zu den Anfängen

Viertes Kapitel
Von Menschen und Mäusen
Die Wurzeln der »Tierliebe«
Tiere vor Gericht
Romantik und Tierliebe
Wege und Abwege
Die Tierliebe der Menschenhasser
Der Mensch als Allesfresser
»Ich esse meine Freunde nicht«
Gleiches Recht für alle?

Fünftes Kapitel
Beziehungsdramen
Die Grenze lockt zur Übertretung …
Verführerische Waldmenschen
Penisse mit und ohne Knochen
Von alten Riten und Kulten …

Sechstes Kapitel
Das schweinerne Herz
Der Vorhang hebt sich …
Tierische Beiträge zur Humanmedizin
Möglichkeiten und Grenzen

Siebtes Kapitel
Der vierte Reiter
Unerfüllte Hoffnungen
Wirte, Vektoren und Spediteure
Mikroorganismen und Klimakatastrophe
Die Reiter der Apokalypse
Ein bezeichnender Rückschlag

Achtes Kapitel
Die Pandemie
Frühe Warnungen gab es reichlich
Virenschleuder Schlachthof
Der Tier-Mensch-Übergang
Die Tiere werden frecher!

Neuntes Kapitel
Der Rinderplanet
Waffen, Mord und Totschlag
Vom »Hausrind« zum Corned Beef

Zehntes Kapitel
Was steckt in der Beziehungskiste?
Zusammenfassende Bemerkungen
zum Verhältnis zwischen Mensch und Biosphäre
Einfühlung in Tiere – möglich, aber unerwidert!
Wie wir Tiere verwenden
Wie sieht nun eine faire Mensch-Tier-Beziehung aus?
Kommen wir zum Schluss

Schlusswort
Einsam durch den Weltraum?

Literatur