Peter Möhring

Homo Diabolus

Über Glauben, Unglauben und Aberglauben

Cover Homo Diabolus

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Buchreihe: Imago

Verlag: Psychosozial-Verlag

223 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im Oktober 2020

ISBN-13: 978-3-8379-2988-1, Bestell-Nr.: 2988

Die Gestalt des Teufels gilt seit jeher als Personifizierung des Bösen. Um ihn kreisen viele Geschichten und Mythen: Die einen beten ihn an, andere fürchten ihn und wieder andere belächeln seine Existenz. Er findet sich in vielen Kulturen, verweist auf Illusionen, Ängste und Hoffnungen, verkörpert kulturelles Wissen und steht gleichzeitig für gesellschaftlich geltende Regeln und Normen.

Peter Möhring betrachtet die Figur des Teufels aus religiöser, psychoanalytischer, psychologischer und neurobiologischer Sicht und geht der Frage nach: Wie viel vom Teufel steckt eigentlich in jedem Menschen?

Inhaltsverzeichnis

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Einleitung

1 Mephistopheles und seine Freunde

2 Anmerkungen zur Geschichte des Teufels

3 Biblische Mythen als Bezugssystem

4 Glaube, Unglaube und Aberglaube: Ein Spiel mit Projektionen

5 Satan ist gelandet

6 Das Böse in der Kunst

7 Mephistopheles in der Literatur

8 Post-faustisch Aufgeklärtes

9 Das Bedürfnis zu glauben im Diskurs

10 Aufklärung im Dilemma

11 Aufklärung der Aufklärung!

12 Sigmund Freud und die Aufklärung

13 Aufklärung und Ressentiment

14 Das unglaublich intensive Bedürfnis zu glauben

15 Dementalisierung und Urteilsdependenz

16 Horizontale und vertikale psychische Spaltung

17 Eine Hardware für den Glauben

18 Über Denken denken

19 Ein Teufel für das 21. Jahrhundert?

20 Digitale Information und Dataismus

21 Homo Diabolus – Des Teufels alte neue Kleider

Literatur

Abbildungsnachweise