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Ausschreibung für »Ernst-E.-Boesch-Preis« 2019

Die Gesellschaft für Kulturpsychologie (GKP) schreibt zum dritten Mal den »Ernst-E.-Boesch-Preis« für Verdienste um die Förderung und Verbreitung der wissenschaftlichen Kulturpsychologie aus

Nominierungen sind ab sofort willkommen! – Einsendeschluss ist der 10. Januar 2019.

Vorgeschlagen werden können herausragende Wissenschaftler*innen, die durch exzellente Leistungen zur Profilierung und Verbreitung der Kulturpsychologie beigetragen haben. Die dritte Preisverleihung findet im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Kulturpsychologie 2019 in Zwickau statt.

2017 wurde der Ernst-E.-Boesch-Preis für Verdienste um die Förderung und Verbreitung der wissenschaftlichen Kulturpsychologie Prof. Dr. Lutz Eckensberger sowie Frau Dr. Sarah Demmrich verliehen.

Der Preis erinnert an den 2014 mit 97 Jahren verstorbenen Kulturpsychologen Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ernst Eduard Boesch. Der Preis wird seit 2015 im zweijährigen Turnus von der Gesellschaft für Kulturpsychologie verliehen. Der erste Preisträger war Prof. Dr. Jürgen Straub.

Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen:

a) für einen grundlegenden und nachhaltigen Beitrag, der sich in der Regel aus mehreren Publikationen und anderen Ergebnissen wissenschaftlicher Arbeit (zum Beispiel Entwicklung eines Forschungsprogramms, Verdienste in der Lehre oder Institutionalisierung der Kulturpsychologie) zusammensetzt,
und
b) für eine Einzelarbeit in Form einer herausragenden Dissertation oder Masterarbeit.

Die Preisgelder betragen a.) 3.000 bzw. b.) 1.000 Euro.
Die Auswahl der Preisträger*innen obliegt einer eigens eingerichteten Jury.

Vorschlagrecht haben neben den Mitgliedern der GKP alle an Hochschulen und vergleichbaren Institutionen wissenschaftlich Tätigen. Ein Selbstvorschlag ist ausgeschlossen.

Nominierungen erfolgen in deutscher oder englischer Sprache.
Sie enthalten

  • ein Curriculum Vitae,
  • ein Schriftenverzeichnis des/der Nominierten sowie
  • ein ca. einseitiges Referenzschreiben eines fachkundigen Wissenschaftlers/einer fachkundigen Wissenschaftlerin.

Die Preisträger*innen halten im Rahmen der öffentlichen Verleihung einen thematisch einschlägigen Vortrag. 
Die im Psychosozial-Verlag erfolgende Publikation der Preisträgerschrift in Gestalt einer kleinen Monographie wird von der GKP organisiert und finanziert. 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 


Nominierungen bitte an:

Irene Scamoni
Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Sozialwissenschaft
GD Ebene 1, Raum 261
Universitätsstr. 150 

44780 Bochum 

Telefon: +49 (0)234 32 – 28167
E-Mail: soztheo-psycho@sowi.rub 
oder juergen.straub@rub.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Vorsitzenden des Vorstandes der Gesellschaft für Kulturpsychologie:
PD Dr. Lars Allolio-Näcke: vorstand@kulturpsychologie.de

Weitere Informationen über die Gesellschaft finden sich auf der offiziellen Website.


Im Psychosozial-Verlag erschienene Preisträgerschriften:

Jürgen Straub
Religiöser Glaube und säkulare Lebensformen im Dialog
Personale Identität und Kontingenz in pluralistischen Gesellschaften / Ernst-E.-Boesch-Preis für Kulturpsychologie 2015
EUR 24,90

Wer an einem aufrichtigen Dialog zwischen Religionen und säkularen Weltanschauungen interessiert ist, wird feststellen, dass die Gegensätze zwischen religiös und profan eingestellten Menschen durchaus zu überwinden sind. Der Autor stellt im vorliegenden Buch die These auf, dass die lebensweltliche und politische Konfliktlinie heutzutage gar nicht mehr zwischen religiösen und nichtreligiösen Menschen verläuft. Vielmehr muss bezüglich der personalen Identität zwischen Menschen, die Kontingenzbewusstsein und Offenheit in ihr komplexes Selbst- und Weltverhältnis integriert haben, und denen, die totalitär strukturiert sind, unterschieden werden. [ mehr ]

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