Deutscher Psychosomatik Kongress 2026: Grenzerfahrungen — Wege jenseits des Vertrauten
Unter dem Motto »Grenzerfahrungen – Wege jenseits des Vertrauten« widmet sich der Kongress 2026 den vielfältigen Herausforderungen, die an inneren wie äußeren Grenzen erfahrbar werden – sei es durch Krankheit, Verlust, Lebenskrisen, Migration, therapeutische Prozesse oder angesichts globaler Krisen wie dem Klimawandel.
Solche Grenzerfahrungen fordern uns heraus, bekannte Pfade zu verlassen und neue Perspektiven zu entwickeln. Die psychosomatische Medizin und Psychotherapie nimmt dabei eine besondere Position ein: Sie verbindet individuelle Erlebniswelten mit gesellschaftlichem Wandel, Inneres mit Äußerem.
Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf den gesellschaftlichen Nachwirkungen der deutsch-deutschen Teilung – einer kollektiven Grenzerfahrung, deren psychodynamische Spuren bis heute nachwirken.
Wir möchten gemeinsam reflektieren, welche gesundheitlichen Folgen solche Erfahrungen haben, welche Bewältigungsstrategien möglich sind und wie psychosomatische Versorgung, Forschung und Therapie neue Räume des Verstehens und Handelns eröffnen können.
Der Kongress bietet ein interdisziplinäres Programm – von Neurowissenschaften über Psychotherapieforschung bis zu Kultur- und Gesellschaftsanalyse – in vielfältigen Formaten und im lebendigen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.
Termin
Von 4. bis 6. März 2026
Veranstaltungsort
Henry-Ford-Bau | Berlin
Veranstalter
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM)
Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)
Weitere Infos, Programm, Anmeldung
https://www.deutscher-psychosomatik-kongress.org