Präsentation des Buchs »Mensch ohne Schwere« von Charles Melman
Mag. Veronika Waitz (Wien): Begrüßung
Anlässlich der deutschen Übersetzung des Pionierwerks von Charles Melman, das in Frankreich in mehreren Auflagen herausgegeben und vielfach rezipiert wurde, wird die Übersetzerin das Buch vorstellen: Dr. Patrica Le Coat Kreissig (Brest)
Buchpräsentation, Moderation: Dr. Georg Gröller (Wien)
Wie können wir den sozialen Wandel, der uns seit einem halben Jahrhundert schon erfasst hat und der neue psychische Öffnungen, aber auch Probleme von ungeahntem Ausmaß mit sich bringt, verstehen? Dieser Wandel bestimmt neue Pathologien, mit denen die Psychoanalytiker und Psychoanalytikerinnen gegenwärtig konfrontiert sind. Hier wird verständlich gemacht, inwiefern Lust (jouissance) und Begehren heute anders als früher miteinander verknüpft sind. Die Welt von Morgen nimmt Abschied von der »Welt von Gestern«.
Anschließend spricht der Coautor des Buches zur Aktualität des Werkes: Dr. Jean-Pierre Lebrun (Brüssel)
Vortrag, Moderation: Dr. August Ruhs (Wien): Ein körperliches Unbewusstes? / Un inconscient corporel?
Organisation:
Mag. Veronika Waitz, Leiterin des Jour fix des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse
Kooperation:
Eine Veranstaltung des Jour fix des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse gemeinsam mit der Neue Wiener Gruppe / Lacan-Schule
Termin:
Freitag, 20. März 2026, 19.00 Uhr
Veranstaltungsort:
Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse
Salzgries 16/3a, 1010 Wien, Raum S6
Das Buch im Psychosozial-Verlag
Mensch ohne Schwere
Die Psychoanalytiker Charles Melman und Jean-Pierre Lebrun untersuchen in einem Gespräch die neoliberalen gesellschaftlichen Veränderungen der Gegenwart. Es wird der Wandel vom kollektiven Ideal zum konsumfixierten, individuellen Genuss angekündigt, der alle westlichen Gesellschaften durchzieht und ungebrochen aktuell ist.
