Netzwerktreffen zum Thema »Künstliche Befruchtung – Folgewirkungen und psychologische Hilfen beim medizinischen Ablauf« mit Ute Auhagen-Stephanos, William Emerson und Ludwig Janus
Die »künstliche Befruchtung« im Reagenzglas oder »In-Vitro-Fertilisation« (IVF), ist heute eine immer verbreitetere Form zur Erfüllung eines Kinderwunsches, wenn dies auf dem »natürlichen Wege« nicht möglich ist. Die psychologischen Implikationen werden insbesondere im Rahmen der Pränatalen Psychologie erforscht. In welcher Weise hallt dieser besondere Beginn im Leben des Kindes und auch der Eltern nach, wie zeigt sich dies in der therapeutischen Situation und welche psychologische Unterstützung gibt es bei der medizinischen Durchführung der »künstlichen Befruchtung«.
Termin: Mittwoch, 9. Juli von 18:30 – 20:00 Uhr.
Ort: Über Zoom
Anmeldung über:
Von Ute Auhagen-Stephanos im Psychosozial-Verlag
Der Mutter-Embryo-Dialog
Ein Dialog zwischen werdender Mutter und zukünftigem Kind kann die Chancen des Entstehens und der Aufrechterhaltung einer Schwangerschaft erhöhen. Der von Ute Auhagen-Stephanos entwickelte sprachliche Therapieansatz des Mutter-Embryo-Dialogs stärkt schon vor und in der Schwangerschaft die Bindung zwischen Mutter und Kind und schafft somit Voraussetzungen für eine gesunde prä- und postnatale Entwicklung.
Von Ludwig Janus im Psychosozial-Verlag
Geburt
Wir alle haben unsere Geburt auf einer körpernahen und affektiven Ebene erlebt: eine vorsprachliche Erfahrung, die in unser späteres Leben ausstrahlen kann. Nicht zuletzt wegen der empirischen Belege aus Stressforschung und Psychotraumatologie ist die Erlebnisbedeutung der Geburt heute allgemein akzeptiert. Angesichts dessen stellt der Autor im vorliegenden Band die verschiedenen Linien der Erforschung der Geburtserfahrung und ihrer Bedeutung für die psychotherapeutische Praxis zusammen.
Die Psychoanalyse der vorgeburtlichen Lebenszeit und der Geburt
Seit den Anfängen der Psychoanalyse gibt es eine Hintergrunddiskussion zur lebensgeschichtlichen Bedeutung von Erfahrungen vor und während der Geburt. Diese wird in dem Buch dargestellt und zugänglich gemacht. Daraus ergeben sich Anregungen für eine Diskussion von Konsequenzen für Theorie und Praxis der Psychoanalyse. Insbesondere ergibt sich ein tieferes Verständnis der Inhalte von Mythen, Märchen und Riten und der Wurzeln in frühester vorsprachlicher Erfahrung. Kulturpsychologie und Gesellschaftswissenschaften können hieraus neue Gesichtspunkte gewinnen.
Geboren im Krieg
Traumatische Belastungen von Kindern im II. Weltkrieg können jetzt in ihrem ganzen Ausmaß erstmals wirklich erfasst werden. Die Folgen haben die Generation der Kriegskinder und unsere Nachkriegsgesellschaft zutiefst beeinflusst und bilden vermutlich einen Hintergrund für einige Aspekte der 68er Zeit und für die kleinmütige Stimmung in unserer Gesellschaft, für das, was die Angelsachsen »The German Angst« nennen.



