EEH-Fachtagung Kufstein: Hinhören & Gehört-Werden am Lebensbeginn und in erschütternden Zeiten rund um eine Geburt
Programm
09:00 - 09:15 Uhr Sigrid Schnetzer: Begrüßung und Moderation
09:15 - 10:00 Uhr Prof. Dr. Kathleen Wermke: Über das Lautrepertoire Neugeborener und junger Säuglinge auf ihrem Weg zur Sprache
10:00 - 10:45 Uhr Dr. Dirk Beckedorf: Pränatale Dimensionen des Hörens
10:45 - 11:15 Uhr Pause
11:15 - 12:00 Uhr Dipl.-Psych. Thomas Harms: Verkörperte Kommunikation
12:00 - 12:30 Uhr Diskussion
12:30 - 14:00 Uhr Mittagspause
14:00 - 14:45 Uhr Silke Derwanz, MSc: Versorgung und Nachsorge im Dialog
14:45 - 15:30 Uhr Franziska Maurer, MSc: Elterliche Fürsorge beim perinatalen Tod des Kindes
15:30 - 16:00 Uhr Pause
16:00 - 16:45 Uhr Mag. Maria Riemer: Resonanzräume in der bindungsorientierten Musiktherapie
16:45 - 17:15 Uhr Diskussion
17:15 - 17:30 Uhr Abschluss
Termin: 17. April 2026, 9 Uhr bis 17:30 Uhr
Ort: FH Kufstein Tirol
Weitere Informationen zur Anmeldung unter: https://tagung.zoi-wien.at/
Von Thomas Harms im Psychosozial-Verlag
Keine Angst vor Babytränen
Der Babytherapeut Thomas Harms erklärt verständlich und fundiert, warum Babys weinen und wie Eltern die Gefühle ihrer Babys sicher und erfolgreich regulieren können. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Eltern ihre Säuglinge besser verstehen und begleiten können, wenn sie mit den Gefühlen und Empfindungen ihres Körpers verbunden bleiben. Körper- und Achtsamkeitsübungen, die als Audiodatei heruntergeladen werden können, unterstützen Eltern dabei, eine achtsame Selbstbeobachtung, die richtige Bauchatmung und die Stärkung innerer Ressourcen zu lernen. So können sie die Tränen und Bedürfnisse ihres Babys besser wahrnehmen, verstehen und hinreichend beantworten.
Emotionelle Erste Hilfe
Thomas Harms beschreibt mit dem Ansatz der »Emotionellen Ersten Hilfe« einen Weg, wie Eltern in schwierigen Zeiten nach der Geburt das emotionale Band zu ihren Kindern (wieder-)finden und stärken können. Er gibt Antworten auf die Frage, wie Eltern und Säuglingen geholfen werden kann, wenn belastende Erfahrungen in der ersten Zeit nach der Geburt den Aufbau eines liebevollen Miteinanders verhindern. Das vorgestellte Konzept basiert auf der Annahme, dass ein intuitives Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse des Säuglings nur dort möglich ist, wo Erwachsene in einen achtsamen und feinfühligen Dialog mit ihrem eigenen Körper treten. Bindungsverlust zum Kind ist somit immer auch ein Verlust der Verbindung zum eigenen Selbst.
Körperpsychotherapie mit Säuglingen und Eltern
Dieser Sammelband vermittelt einen Überblick über die Strömungen, Hintergründe und Einsatzbereiche der körperorientierten Eltern-Säuglings-Kleinkind-Beratung und -Psychotherapie. Praxisnah berichten international bekannte Fachleute aus dem Feld der Körperpsychotherapie, wie sie Eltern und Babys dabei unterstützen, früh erfahrene Verletzungen und Bindungstraumata zu verarbeiten.
Emotionelle Erste Hilfe in der Klinik
Mit dem Konzept der Emotionellen Ersten Hilfe (EEH) wird ein neuartiger Weg der Bindungsförderung im Klinikalltag aufgezeigt. Die Autor*innen beschreiben in Theorie und Praxis, wie Fachkräfte in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen Eltern und ihre Babys dabei unterstützen, ein tragfähiges Miteinander zu etablieren. Dabei werden körperliche Zugänge genutzt, um die Emotionsregulation und Feinfühligkeit der betroffenen Eltern und der sie begleitenden Fachkräfte zu entfalten. Im Zentrum steht hierbei der Aufbau einer verkörperten Selbstanbindung, die das Sicherheitserleben und die Beziehungskompetenz aller Beteiligten rund um die erste Lebenszeit stärkt.
Von Dirk Beckedorf im Psychosozial-Verlag
Von der Resonanz zur Bindung
Dirk Beckedorf und Franz Müller legen systematisch und verständlich die psychosomatischen Grundlagen des menschlichen Hörens sowie die Geschichte, Anwendungsgebiete und Praxis der Systemischen Hörtherapie dar. Dabei sprechen sie Fachleute und Laien gleichermaßen an. Die Stärke des Buches liegt darin, dass es Brücken schafft. So gelingt es den Autoren, das Thema des menschlichen Hörens in die Diskussionen der modernen Bindungs- und Gehirnforschung einzubetten. Durch diesen interdisziplinären Ansatz erfährt die Betrachtung des Ohres und der daran gebundenen Hörfunktionen eine ungeahnte Aktualität.




