Vortrag mit Lutz Wittmann: Klinisches und wissenschaftliches Arbeiten mit Träumen

Kritische Gedanken zum Junktim aus Perspektive eines Psychotherapeuten und Hochschullehrers
Wenn Freud auch nicht der erste war, der Träume für Heilungs- und Erkenntnisprozesse nutzen wollte, so hat er doch ganz entschieden dazu beigetragen, dass Träume bis heute Gegenstand therapeutischen wie wissenschaftlichen Interesses sind. Jedoch stehen wir in beiden Zugängen zum Traum nicht mehr dort, wo Freud einst aufgebrochen ist. Methoden verändern sich und die Annahme, dass therapeutisches und wissenschaftliches Schaffen so sehr Hand in Hand ginge, dass eins das andere impliziere, wird letztlich keinem der beiden Tätigkeitsbereiche gerecht. Anhand Mosers Traumgenerierungsmodells (Moser & Hortig, 2019; Moser & von Zeppelin, 1999) soll aufgezeigt werden, wie sich klinisches und wissenschaftliches Arbeiten am Traum bei aller Unterschiedlichkeit wechselseitig befruchten können.

Moderation: Jonas Diekhans

Zertifizierung beantragt, kostenfrei.

Termin
Freitag, 8. Mai 2026, 20.15 Uhr

Veranstaltungsort
BIPP – Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse e.V.
Pariser Straße 44
10707 Berlin

Weitere Infos
bipp-berlin.de