Öffnen ins Ungewisse: Sind Hoffnung und Trost hilfreich für sinnstiftende Zukunftsentwürfe? 28. wissenschaftliche Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Beziehungsanalyse nach Thea Bauriedl (agba)

Wie können wir, angesichts des vermutlich unwiderruflichen Zusammenbruchs von Gegenwärtigem, Gewohntem, zu einem von Hoffnung und Realitätsanerkennung getragenen Ausloten des Möglichen in einer transformierten Zukunft finden? Für Václav Havel bedeutet Hoffnung die Gewissheit, dass etwas Sinn macht − unabhängig vom Ausgang. Hoffnung und Trost sind im psychoanalytischen Diskurs strapazierte, ambivalent empfundene Begriffe. Sie entfalten jedoch eine emanzipatorische Kraft, insofern sie nicht auf regressive Wunscherfüllung und passive Bestätigung fixiert bleiben, sondern als innere Veränderungsaufgaben in Verantwortungsbereitschaft münden. Diese Gedanken wollen wir aus philosophischer, gesellschaftspolitischer, psychoanalytischer und klinischer Perspektive beleuchten und in Arbeitsgruppen mit dem eigenen Erleben verbinden. Social dreaming als geteiltes affektives Element wird die Tagung umrahmen.

Termin: 6. bis 8. November 2026

Anmeldung über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Tagungsort: Tagungshotel Haus Sankt Ulrich |Kappelberg 1 | 86150 Augsburg

Weitere Infos: www.agba-ev.de