Frankfurter Psychoanalytische Freitagsrunde: Ab wann ist man alt? Von der Lebensmitte und geschlechtsspezifischen Unterschieden

Vorträge anerkannter Fachreferent:innen geben einen Einblick in aktuelle Entwicklungen der Psychoanalyse.

Online-Themenreihe: Zum Prozess des Alterns - Psychoanalytische Perspektiven

In einer kurzen Einführung in die gesamte Reihe zum Prozess des Alterns, wird zunächst begründet, warum das kalendarische Alter kein befriedigendes Maß für unser Alter ist. Die mittlere Lebensphase wird vorgestellt als diejenige, in der der Alternsprozess beginnt, wie wir ihn heute kennen und weiter erforschen. Von der Menopause ausgehend, die in der mittleren Lebensphase stattfindet, werfen wir dann einen Blick auf Unterschiede im Prozess des Alterns bei Frauen und Männern.

Altern ist ein Prozess, der angesichts einer kontinuierlich gestiegenen Lebenserwartung zu der längsten Phase in unserem Leben geworden ist. Menschen altern heute gesünder, vitaler, vielfältiger und diverser als frühere Generationen. Sie nehmen die Herausforderung an, ihren Alternsprozess eigenständig und vielfältig zu gestalten. Dennoch ist gerade die Lebensphase des Alters mit vielfältigen Veränderungen, Herausforderungen und Verlusten verbunden. Im Herbst dieses Jahres erwarten Sie deshalb in der Psychoanalytischen Freitagsrunde vier psychoanalytische Perspektiven auf den Prozess des Alterns.

Wissenschaftliche Leitung und Moderation:
Christiane Schrader, Dr. habil. Johannes Twardella

Termin: Freitag, 18. September 2026, 18:45 - 21 Uhr

Veranstaltungsort: Online über Zoom

Teilnahmegebühr: 12 €

Kursnummer: 1001-53

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://vhs.frankfurt.de/de/portal#/search/detail/184742