Frankfurter Psychoanalytische Freitagsrunde: Unentbehrlich oder ausgemustert? Babyboomer im Übergang zum Ruhestand
Vorträge anerkannter Fachreferent:innen geben einen Einblick in aktuelle Entwicklungen der Psychoanalyse.
Online-Themenreihe: Zum Prozess des Alterns - Psychoanalytische Perspektiven
Die geburtenstarken Jahrgänge stehen im Zentrum der Gesellschaft: Nach ihnen droht der Fachkräftemangel, in Zukunft die Überlastung der Rentensysteme und Pflege. Wieder werden sie zu viel oder zu wenig gebraucht. Wie geht es ihnen zu Beginn des dritten Alters? Mit großen Erwartungen gestartet, oft unbewusste Delegationen der Kriegskinder erfüllend, bestausgebildet und leistungsorientiert, fragen sich Viele: »War das schon alles?« Welche Gestaltungskräfte liegen in den Biografien mit Brüchen, Neuanfängen, aber auch Flexibilität und Neugier nun für ein bewusstes Altern?
Ein Vortrag von Dr. phil. Marie-Luise Hermann, Fachpsychologin für Psychotherapie, Psychoanalytikerin in Zürich, Musikerin. Dozentin am Psychoanalytischen Seminar Zürich. Schwerpunkt «Psychotherapie 50».
Altern ist ein Prozess, der angesichts einer kontinuierlich gestiegenen Lebenserwartung zu der längsten Phase in unserem Leben geworden ist. Menschen altern heute gesünder, vitaler, vielfältiger und diverser als frühere Generationen. Sie nehmen die Herausforderung an, ihren Alternsprozess eigenständig und vielfältig zu gestalten. Dennoch ist gerade die Lebensphase des Alters mit vielfältigen Veränderungen, Herausforderungen und Verlusten verbunden. Im Herbst dieses Jahres erwarten Sie deshalb in der Psychoanalytischen Freitagsrunde vier psychoanalytische Perspektiven auf den Prozess des Alterns.
Wissenschaftliche Leitung und Moderation:
Christiane Schrader, Dr. habil. Johannes Twardella
Termin: Freitag, 23. Oktober 2026, 18:45 - 21 Uhr
Veranstaltungsort: Online über Zoom
Teilnahmegebühr: 12 €
Kursnummer: 1001-54
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://vhs.frankfurt.de/