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Buchreihe: Analyse der Psyche und Psychotherapie
ISSN: 2943-6222
ca. 140 Seiten, Broschur, 125 x 205 mm
3., akt. Aufl. 2026
ISBN-13: 978-3-8379-3502-8
Bestell-Nr.: 3502
https://doi.org/10.30820/9783837964622

Unbewusstes

21,40 €
Produkt Verfügbarkeitsdatum: 01.10.2026
Günter Gödde und Michael Buchholz zeichnen die Entwicklung des Begriffs des »Unbewussten« nach und unterscheiden zwischen einem vertikalen Unbewussten, das sich aus der Dynamik von Verdrängung und Abwehr entwickelt, und einem horizontalen Unbewussten, das den vielfachen Resonanzen in der Behandlungssituation Rechnung trägt. Um das Konzept in all seiner Komplexität zu begreifen und seinen Wert für die therapeutische Arbeit zu verstehen, müssen beide Modelle in ihrem Zusammenspiel berücksichtigt werden. Die Autoren zeichnen die Entwicklungsschritte in der Konzeptualisierung des Unbewussten nach und gehen zudem auf die Interdisziplinarität und Zusammenschau der verschiedenen Konzepte ein. Anhand anschaulicher Fallbeispiele zeigen sie den Nutzen für die psychotherapeutische Arbeit.

»Die Autoren haben das Unbewusste ins Zentrum dieses übersichtlichen Buches gestellt. Sie vermitteln aus psychoanalytischer Perspektive Basiswissen über die historische Entwicklung und den aktuellen Kenntnisstand des Unbewussten und nähern sich ihm aus vertikaler Perspektive des Schichtmodells von Verdrängung und Repression und horizontaler Perspektive dem System sozialer Resonanzen an  ...«

Andreas G. Franke, www.socialnet.de

»Seit 2012 liegt von Günter Gödde und Michael Buchholz ein knapp gefasstes, dicht geschriebenes und gut lesbares Buch über ›Unbewusstes‹ vor. Das ist insofern erfreulich, als es über das Unbewusste eigentlich so viel mehr zu sagen gibt, wie die beiden Autoren in früheren umfangreichen und anspruchsvollen Veröffentlichungen gezeigt haben  ...«

Udo Boessmann, Psychoanalyse – Texte zur Sozialforschung 18 (1/2014)

»Der Band ›Unbewusstes‹ von Günter Gödde und Michael B. Buchholz beschäftigt sich aus zweierlei Blickwinkeln mit dem titelgebenden Phänomen. Einerseits konzipieren die Autoren ein vertikales Modell, nach dem das Unbewusste dem Bewussten gegenübersteht  ...«

David Zimmermann, Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 21

»Handelt es sich denn tatsächlich um eine hilfreiche Fortentwicklung der Psychoanalyse, wenn die Gödde und Buchholz in ihrer Monographie ›Unbewusstes‹ darlegen, das Unbewusste sei eher ›horizontal‹ als ›vertikal‹ zu verstehen? Sicher lassen manche Formulierungen Freuds, so etwa sein Eisberg-Vergleich, auf ein hierarchisches Verständnis seiner Theorie vom Unbewussten schließen  ...«

Moritz Senarclens de Grancy, RISS, Zeitschrift für Psychoanalyse. Freud – Lacan II/2012

»Die Autoren Dr. Gödde und Dr. Buchholz bewegen sich beide im beruflichen Kontext im Bereich der Psychotherapie und integrieren daher eine Menge eigener Anteile, sowohl aus den Erfahrungen aus den verschiedenen therapeutischen Settings, als auch scheinbar aus eigenen theoretischen Glaubenssätzen, in die Erörterung des weitreichenden Themenfeldes des Unbewussten mit ein  ...«

Michaela Heinz, www.uni-online.de

»Was für ein großartig spannendes Thema dachte ich nach dem Lesen des Buchrückens, in welchem der Anspruch der beiden Autoren formuliert ist: sozusagen ›eine kurze Geschichte des Unbewussten‹  ...«

Matthias Hübotter, www.uni-online.de

»Das Buch ›Unbewusstes‹ von Günther Gödde und Michael B. Buchholz stellt in prägnanter Art und Weise die Bedeutung und Entwicklung des Begriffs des ›Unbewussten‹ sowohl aus psychologischer, als auch philosophischer Sicht dar ...«

Stephanie Sandig, www.uni-online.de