Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse
ISSN: 2364-0588
419 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Aktualisierte Neuauflage
Erschienen: Juli 2026
ISBN-13: 978-3-8379-3485-4
Bestell-Nr.: 3485
https://doi.org/10.30820/9783837964271
ISSN: 2364-0588
419 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Aktualisierte Neuauflage
Erschienen: Juli 2026
ISBN-13: 978-3-8379-3485-4
Bestell-Nr.: 3485
https://doi.org/10.30820/9783837964271
Psychoanalytische Traumatologie - Das Trauma in der Familie
Psychoanalytische Theorie und Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen
Sofort lieferbar. Lieferzeit (D): 4-5 Werktage
Traumatisierungen bilden oft den Kern schwerer Persönlichkeitsstörungen. Gewaltformen wie emotionaler Mangel, sexueller oder narzisstischer Missbrauch hinterlassen Spuren in Form von Opfer- oder Täteridentitäten und eines traumatischen Introjekts, das Schuldgefühle, Selbstwertminderung und selbstschädigende Symptome erzeugt.
Mathias Hirsch zeigt, wie eine modifizierte psychoanalytische Therapie hier ansetzt: aktiv, flexibel und mit besonderem Augenmerk auf die Förderung der Symbolisierungsfähigkeit. Die Therapie übernimmt die Funktion der Zeugenschaft, benennt die Realität des Traumas und bearbeitet dessen Wiederholung in der Übertragung. Entscheidend ist das sensible Balancieren zwischen Halten und Grenzen-Setzen, Verstehen und Konfrontieren bis hin zum spielerischen Mitagieren.
Mathias Hirsch zeigt, wie eine modifizierte psychoanalytische Therapie hier ansetzt: aktiv, flexibel und mit besonderem Augenmerk auf die Förderung der Symbolisierungsfähigkeit. Die Therapie übernimmt die Funktion der Zeugenschaft, benennt die Realität des Traumas und bearbeitet dessen Wiederholung in der Übertragung. Entscheidend ist das sensible Balancieren zwischen Halten und Grenzen-Setzen, Verstehen und Konfrontieren bis hin zum spielerischen Mitagieren.
Vorwort zur Neuauflage
Einleitung
I Die Entwicklung psychoanalytischer Traumakonzepte
1 Der Traumabegriff bei Freud
2 Das Traumakonzept der Ich-Psychologie
Kriegsneurosen
Autoren in der Nachfolge Freuds
Retrospektives Trauma
Strain-Trauma
Traumatische Neurose
Frühkindliches Trauma
Kumulatives Trauma
Attachment trauma
3 Die Bedeutung Ferenczis für Objektbeziehungstheorie und Psychotraumatologie
4 »Trauer und Melancholie« – heute wiedergelesen
5 Psychodynamik der Traumatisierung auf der Grundlage von Ferenczis Modell
Internalisierung
Dissoziation
Somatisierung
Sexualisierung
Psychotische Reaktion
Affektentleerung
Zusammenfassung
6 Akut- oder Extremtraumatisierung
7 Transgenerationale Weitergabe traumatischer Erfahrungen
Mögliche Auswirkungen des Introjekts in den folgenden Generationen
Männliche und weibliche Perversion als Traumafolge
8 Traumatisierung durch Migrationserfahrung
9 Körperdissoziation als Traumafolge
Objektersatz und Grenzfunktion des eigenen Körpers
Der eigene Körper als Mutter-Repräsentanz
Die Abgrenzungsfunktion des eigenen Körpers
10 Negative therapeutische Reaktion
Die negative therapeutische Reaktion als Rückkehr zum »alten« Objekt und als Ausdruck der Abhängigkeit von ihm
Die negative therapeutische Reaktion als Autonomiebestrebung
Negative Übertragung und projektive Identifikation
Versuch einer Integration der beiden Hypothesen
11 Trauma und Kreativität
Gemeinsame Züge von Künstlern und Traumatisierten
Albtraum
Zur Funktion kreativer Produktion
Das Trauma wird im Kunstwerk wiedererschaffen
Rebellion gegen das Trauma
durch Schaffung alternativer Objekte im Kunstwerk
Kreativität im Dienste von Erklären und Aufklären
»Schreiben oder Leben«
Trauerarbeit
II Psychoanalytische Therapie traumatisierter Patienten
12 Einleitung
13 Die Grundlage der therapeutischen Arbeit
Entwicklung der Symbolisierungsfähigkeit in der therapeutischen Beziehung
14 Das Trauma in der Übertragung
15 Besonderheiten der psychoanalytischen Therapie von persönlichkeitsgestörten (traumatisierten) Patienten
»Sympathie«
Holding
Containing
Grenzen aufrichten
Benennung der Realität – der Supervisionsaspekt der Therapie
Aufrichtung von Grenzen durch Schuldgefühldifferenzierung
16 Aktive Elemente in der Therapie traumatisierter Patienten
Metaphorische Deutung
Die Kind-Metapher
Geschichten von anderen Patienten
Bilder aus der Mythologie
Personifizierung des traumatischen Introjekts
Identifikation des Therapeuten mit dem traumatisierten Kind
Transgenerational vermittelte Bilder
Gegenentwürfe
Theorie als Metapher
Psychodramatische Elemente
Aggression in der Gegenübertragung
Grenzen setzen
Therapievertrag
Der Rahmen als Grenze
Körpergegenübertragung
17 Phasenverlauf der Therapie schwerer gestörter (traumatisierter) Patienten
Idealisierende Mutterübertragung
Negative, paranoide Mutter-Übertragung
Phase der Durcharbeitung
Die Abschlussphase: Trennung
18 Neuere Konzepte der therapeutischen Beziehung
Übertragungs-Gegenübertragungs-Matrix
Projektive Identifikation
Intersubjektivität
Enactment
Agieren und Mitagieren
19 Liebe in der Gegenübertragung
Sympathie
Erotik
Liebe und Sexualität
Sexualisierte Gegenübertragung
Narzisstische Liebe
Liebe als Abwehr
Abstinenz
Asymmetrie und Selbstöffnung des Analytikers
Der Rahmen
Ein narrow escape
Sexueller Missbrauch in der Psychotherapie
Was nun?
20 Sexualisierte Übertragung
Sexualisierung emotionaler Leere
Sexualisierung durch sexuellen Missbrauch
Übertragungsliebe
Sexualisierung als »Widerstand«?
Fallbeispiel
21 Analytische Gruppenpsychotherapie
Einleitung
Zur Indikation und Zusammensetzung der Gruppe
Die Gruppe als Container
Triangulierung
Zeugenschaft
Multiple Identifikationsangebote
Ich-Stützung durch Gruppenmitglieder
Über-Ich-Entlastung und Scham-Minderung:
Der Gruppensprecher
Fallbeispiel
Stummer Beobachter
Konfrontation – Feedback
Gruppenmoral, Gruppendruck
Die Gruppe als Ganzes
Übertragungsspaltung
Auseinandersetzung mit der Autorität des Leiters
22 Die »Täter-Opfer-Gruppe«
Ent-Differenzierung
Abgrenzung
Differenzierung (Grenzen aufrichten) – Individualisierung
23 Kombinierte Einzel- und Gruppenpsychotherapie
Spaltungsübertragung
Multiple Übertragung
Zur Indikation
Omnipotente Objektmanipulation
Zwei Therapeuten
Warum nicht Gruppenpsychotherapie allein?
Nachteile
Zusammenfassung
Literatur
Einleitung
I Die Entwicklung psychoanalytischer Traumakonzepte
1 Der Traumabegriff bei Freud
2 Das Traumakonzept der Ich-Psychologie
Kriegsneurosen
Autoren in der Nachfolge Freuds
Retrospektives Trauma
Strain-Trauma
Traumatische Neurose
Frühkindliches Trauma
Kumulatives Trauma
Attachment trauma
3 Die Bedeutung Ferenczis für Objektbeziehungstheorie und Psychotraumatologie
4 »Trauer und Melancholie« – heute wiedergelesen
5 Psychodynamik der Traumatisierung auf der Grundlage von Ferenczis Modell
Internalisierung
Dissoziation
Somatisierung
Sexualisierung
Psychotische Reaktion
Affektentleerung
Zusammenfassung
6 Akut- oder Extremtraumatisierung
7 Transgenerationale Weitergabe traumatischer Erfahrungen
Mögliche Auswirkungen des Introjekts in den folgenden Generationen
Männliche und weibliche Perversion als Traumafolge
8 Traumatisierung durch Migrationserfahrung
9 Körperdissoziation als Traumafolge
Objektersatz und Grenzfunktion des eigenen Körpers
Der eigene Körper als Mutter-Repräsentanz
Die Abgrenzungsfunktion des eigenen Körpers
10 Negative therapeutische Reaktion
Die negative therapeutische Reaktion als Rückkehr zum »alten« Objekt und als Ausdruck der Abhängigkeit von ihm
Die negative therapeutische Reaktion als Autonomiebestrebung
Negative Übertragung und projektive Identifikation
Versuch einer Integration der beiden Hypothesen
11 Trauma und Kreativität
Gemeinsame Züge von Künstlern und Traumatisierten
Albtraum
Zur Funktion kreativer Produktion
Das Trauma wird im Kunstwerk wiedererschaffen
Rebellion gegen das Trauma
durch Schaffung alternativer Objekte im Kunstwerk
Kreativität im Dienste von Erklären und Aufklären
»Schreiben oder Leben«
Trauerarbeit
II Psychoanalytische Therapie traumatisierter Patienten
12 Einleitung
13 Die Grundlage der therapeutischen Arbeit
Entwicklung der Symbolisierungsfähigkeit in der therapeutischen Beziehung
14 Das Trauma in der Übertragung
15 Besonderheiten der psychoanalytischen Therapie von persönlichkeitsgestörten (traumatisierten) Patienten
»Sympathie«
Holding
Containing
Grenzen aufrichten
Benennung der Realität – der Supervisionsaspekt der Therapie
Aufrichtung von Grenzen durch Schuldgefühldifferenzierung
16 Aktive Elemente in der Therapie traumatisierter Patienten
Metaphorische Deutung
Die Kind-Metapher
Geschichten von anderen Patienten
Bilder aus der Mythologie
Personifizierung des traumatischen Introjekts
Identifikation des Therapeuten mit dem traumatisierten Kind
Transgenerational vermittelte Bilder
Gegenentwürfe
Theorie als Metapher
Psychodramatische Elemente
Aggression in der Gegenübertragung
Grenzen setzen
Therapievertrag
Der Rahmen als Grenze
Körpergegenübertragung
17 Phasenverlauf der Therapie schwerer gestörter (traumatisierter) Patienten
Idealisierende Mutterübertragung
Negative, paranoide Mutter-Übertragung
Phase der Durcharbeitung
Die Abschlussphase: Trennung
18 Neuere Konzepte der therapeutischen Beziehung
Übertragungs-Gegenübertragungs-Matrix
Projektive Identifikation
Intersubjektivität
Enactment
Agieren und Mitagieren
19 Liebe in der Gegenübertragung
Sympathie
Erotik
Liebe und Sexualität
Sexualisierte Gegenübertragung
Narzisstische Liebe
Liebe als Abwehr
Abstinenz
Asymmetrie und Selbstöffnung des Analytikers
Der Rahmen
Ein narrow escape
Sexueller Missbrauch in der Psychotherapie
Was nun?
20 Sexualisierte Übertragung
Sexualisierung emotionaler Leere
Sexualisierung durch sexuellen Missbrauch
Übertragungsliebe
Sexualisierung als »Widerstand«?
Fallbeispiel
21 Analytische Gruppenpsychotherapie
Einleitung
Zur Indikation und Zusammensetzung der Gruppe
Die Gruppe als Container
Triangulierung
Zeugenschaft
Multiple Identifikationsangebote
Ich-Stützung durch Gruppenmitglieder
Über-Ich-Entlastung und Scham-Minderung:
Der Gruppensprecher
Fallbeispiel
Stummer Beobachter
Konfrontation – Feedback
Gruppenmoral, Gruppendruck
Die Gruppe als Ganzes
Übertragungsspaltung
Auseinandersetzung mit der Autorität des Leiters
22 Die »Täter-Opfer-Gruppe«
Ent-Differenzierung
Abgrenzung
Differenzierung (Grenzen aufrichten) – Individualisierung
23 Kombinierte Einzel- und Gruppenpsychotherapie
Spaltungsübertragung
Multiple Übertragung
Zur Indikation
Omnipotente Objektmanipulation
Zwei Therapeuten
Warum nicht Gruppenpsychotherapie allein?
Nachteile
Zusammenfassung
Literatur
