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Buchreihe: Psychoanalytische Pädagogik
ISSN: 3053-4992
127 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
1. Aufl. 2026
ISBN-13: 978-3-8379-3428-1
Bestell-Nr.: 3428
https://doi.org/10.30820/9783837964004
Leseprobe

Schule und Individualisierung

Zwischen Selbstentfaltung und Optimierungsdruck
27,94 €
Produkt Verfügbarkeitsdatum: 01.04.2026
Die Institution Schule steht heute unter großem Druck, sich an den ökonomischen Leitbildern von Effektivitätssteigerung und Optimierung zu orientieren. Die Autorin und die Autoren beleuchten die dadurch entstehenden Probleme und Konflikte im Hinblick auf die Individualität der Menschen, die in der Institution Schule zusammenkommen, und widmen sich dabei unter anderem folgenden Fragen: Inwiefern wird der Imperativ der Selbstoptimierung wirksam und welche Folgen hat dies? Welche Veränderungen in Rollengefüge und Habitus entstehen durch den Einbezug von Internet und KI? Wie verändert sich die sozialisatorische Wirkung, wenn sich Lehrkräfte zunehmend auf Lernbegleitung beschränken? Wie und mit welchem Ziel lässt sich Selbstreflexion in der vorbereitenden und begleitenden pädagogischen Professionalisierung institutionalisieren und wie könnte sie die Subjektwerdung in der Schule befördern?

Mit Beiträgen von Stine Albers, Günther Bittner, Helmwart Hierdeis, Ralf Lankau und Achim Würker
Einleitung
Helmwart Hierdeis & Achim Würker

Zur Begründung einer selbstreflexiv orientierten
Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern
Helmwart Hierdeis

Offener Ausgang
Ein Briefwechsel zur Selbstreflexion
in der pädagogischen Professionalisierung
Günther Bittner & Helmwart Hierdeis

Novellenlektüren?
Fallarbeit, Szenisches Verstehen, Lehrer/innenbildung
Achim Würker

Wie die Schule als Institution
Kinder als Schüler*innen adressiert
Stine Albers

Wenn der Avatar das Unterrichten übernimmt
Ralf Lankau

Schule, Optimierung und Unbewusstes
Überlegungen zum aktuellen Diskurs
über Perspektiven der Schulentwicklung
Achim Würker

Schule der Zukunft?
Unbewusstes in einer Selbstpräsentation
der Universitätsschule Dresden
Achim Würker

Nachwort
Helmwart Hierdeis & Achim Würker