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Buchreihe: Psychoanalytische Pädagogik
ISSN: 3053-4992
159 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
1. Aufl. 2026
ISBN-13: 978-3-8379-3501-1
Bestell-Nr.: 3501
https://doi.org/10.30820/9783837964486
Mit einem Vorwort von Barbara Neudecker
Leseprobe

Psychoanalytisch fundierte Traumapädagogik

Zur Professionalisierung Sozialer Arbeit mit traumatisierten Menschen
27,94 €
Produkt Verfügbarkeitsdatum: 01.06.2026
Birgit Bucher diskutiert gleichermaßen wissenschaftstheoretisch wie anwendungsbezogen, inwiefern die in der traumapädagogischen Praxis als zentral geltenden Konzepte durch eine explizit psychoanalytische bzw. psychoanalytisch-pädagogische Fundierung an Gehalt und Tiefendimension gewinnen können. Sie zeigt, wie insbesondere die den Frühen Dialog beschreibenden, interaktionellen Konzepte Holding, Containment und Mentalisierung sowie die für die psychoanalytische Theoriebildung und Methodik zentralen Konzepte Übertragung und Gegenübertragung, Wiederholungszwang und Szenisches Verstehen für die Traumapädagogik genutzt werden können. Praxisnah und anhand von Fallbeispielen skizziert die Autorin den Nutzen der Integration psychoanalytisch-pädagogischer Wissensbestände in die traumapädagogische Aus- und Weiterbildung.
Vorwort
Barbara Neudecker

1 Einleitung

2 Trauma im psychosozialen Kontext
Zugänge von Traumapädagogik,
Psychoanalyse und Psychoanalytischer Pädagogik
2.1 Trauma als Gegenstand:
Die Etablierung der Traumapädagogik
als eine Fachrichtung mit hoher Praxisorientierung
2.1.1 Entstehung, Selbstverständnis und zentrale Konzepte
der Traumapädagogik
2.1.2 Der Traumabegriff der Traumapädagogik
in ausgewählten Monografien, Periodika und Sammelbänden
2.1.3 Traumapädagogische Diagnostik
2.1.4 Psychoanalytisch-pädagogische Zugänge der Traumapädagogik
2.2 Trauma in der Psychoanalyse
2.2.1 Die Anfänge psychoanalytischer Traumatheorie:
Entwicklung eines psychoökonomischen Trauma-Modells
2.2.2 Vom psychoökonomischen
zum objektbeziehungstheoretischen Trauma-Modell
2.2.3 Neuere traumabezogene Konzepte und Schlussfolgerungen
aus den Erkenntnissen der Frühentwicklung
2.3 Trauma im theoretischen Fokus
von Psychoanalytischer Pädagogik
2.3.1 Anwendung der Psychoanalyse in der Pädagogik?
2.3.2 Ist die Psychoanalytische Pädagogik nicht eigentlich
im Kern schon eine Form der Traumapädagogik?

3 Perspektiverweiterung traumapädagogischer Konzepte
durch die Psychoanalyse
Psychoanalytisch fundierte Traumapädagogik
3.1 Das Konzept von Übertragung und Gegenübertragung
und die Projektive Identifizierung als Entwicklungsraum
3.2 Das Konzept des Guten Grundes durch
Szenisches Verstehen und Fördernden Dialog vertiefen
3.3 Das Konzept des Sicheren Ortes in seiner Tragfähigkeit
durch Optimalstrukturierung, Holding
und Containing stärken

4 Schlussfolgerungen für Aus- und Weiterbildung
zur Professionalisierung Sozialer Arbeit
mit traumatisierten Menschen
4.1 Chancen und Grenzen der Integration
psychoanalytisch-pädagogischer Wissensbestände
in die traumapädagogische Aus- und Weiterbildung
4.2 Gruppenanalytische Selbsterfahrung
zur Förderung der Selbstreflexivität
4.3 Szenisches Verstehen
als psychoanalytisch orientierte Selbstreflexion
4.4 Professionelles Arbeiten in und an Grenzen:
Szenisches Verstehen eines Fallberichtes
4.5 Schlussbemerkung

Literatur

Danksagung