ISSN: 3053-5336
180 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: September 2025
ISBN-13: 978-3-8379-6352-6
Bestell-Nr.: 6352
https://doi.org/10.30820/9783837963526
Die Totalität des Todestriebs (PDF)
Sofortdownload
Dies ist ein E-Book. Unsere E-Books sind mit einem personalisierten Wasserzeichen versehen,
jedoch frei von weiteren technischen Schutzmaßnahmen (»DRM«).
Erfahren Sie hier mehr zu den Datei-Formaten.
Mario Wolf entwirft ausgehend von Freuds Triebtheorie eine kritische Theorie des Triebs. Er arbeitet die heimliche und negative Dialektik im Freud’schen Werk heraus, um die Selbstbegrenzung des Fortschritts anhand von Eros und Todestrieb begreiflich zu machen – in deren Versöhnung auch die Brechung des Banns der Naturgeschichte liegt.
Sex, Trieb und Kritik
Klinik und Kritik
Soziologie und Psychologie
Metaphysik und Metapsychologie
Akt 1: Triebtheorie
1.1 Der unbewusste Triebgrund
Die Psychologie des Unbewussten
Das Es
1.2 Die Triebdualismen
Selbsterhaltungs- und Sexualtrieb
Eros und Todestrieb
Akt 2: Triebdialektik
2.1 Wesen und Erscheinung des Triebs
Trieb vs. Instinkt
Singular oder Plural
Quelle, Drang, Objekt, Ziel
Die Naturgeschichte des Triebs
Triebtheorie zwischen biologischem und kulturistischem Idealismus
Die vergesellschafteten und unvergesellschafteten Inhalte des Triebgrunds
2.2 Zur sozialen Psychogenese der Aggression
Der Sadismus des Kleinkindes
Die soziale Ananke
Das Ich
Proto-Perversität und Geschlecht
Perversität und Normalität
Perversion und Zivilisation
Das Über-Ich
Akt 3: Kritische Theorie des Triebs
3.1 Die perverse Gesellschaft
Klassengesellschaft und Fetisch
Racketmuster und die totale Anpassung
Lose Netzwerke und die endlose Anpassung
3.2 Zur kritischen Triebtheorie
Ideologiekritik und Trieblehre
Zur negativen Dialektik der Triebtheorie
Die Triebdialektik als Motor der Aufklärung
Zur Kritik der Triebe
Das Ich-Ideal
Jenseits des Todestriebs
Nachspiel
Danksagung
Siglen
Literatur
»So gelingt es Wolf, zugleich eine Einführung in die Psychoanalyse und die wichtigsten Kategorien vorzulegen, die außerdem immer schon daraufhin gerichtet ist, eine kritische Theorie des Todestriebs zu entfalten. Er setzt die vielen Widersprüche, welche bei einem solchen Versuch notwendig sind, miteinander in ein Verhältnis. Und so kann er mit dem Buch eine sehr überzeugende Begründung dafür vorlegen, dass Gesellschaftskritik auch auf psychoanalytische Kategorien angewiesen ist, wenn sie die Voraussetzungen von individueller Subjektivität und gesellschaftlicher Gewalt begreifen möchte ...«
Tom Thümmler, disput. Forum für kritische Gesellschaftstheorie und Bildung, Juli 2026
