Wilhelm Reich
Wilhelm Reich (1897–1957) war einer der originellsten Denker des 20. Jahrhunderts. David Boadella beschreibt Reichs abenteuerliches und tragisches Leben und erschließt sein bedeutendes Werk.
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La selva de México (PDF)
Dieser Beitrag untersucht auf der Grundlage qualitativer Interviews mit 25 migrantischen Frauen in Honduras, wie Frauen nach dem Durchqueren des Darién Gap die Fortsetzung ihrer Migration trotz erwarteter weiterer Gewalt deuten und begründen. Im Zentrum steht die Formulierung la selva de México, mit der Mexiko in den Erzählungen der Frauen nicht als tatsächlicher Dschungel, sondern als Fortsetzung des Darién Gap unter anderen Bedingungen ... [ mehr ]
Destruktive Gruppen als soziales Nahfeld (PDF)
Der Beitrag beleuchtet destruktive Gruppen als spezifische Konstellationen zwischenmenschlicher Gewalt im sozialen Nahfeld. Im Mittelpunkt stehen die Bedingungen, unter denen Gruppen jenseits ideologischer Zuschreibungen als destruktiv beschrieben werden können. Analysiert werden psychische und personale Gewaltformen sowie deren Verknüpfung mit Machtasymmetrien, normativen Überhöhungen und sprachlich vermittelter Kontrolle. Der Artikel führt Erkenntnisse ... [ mehr ]
Traumabindung in Gewaltbeziehungen (PDF)
Traumabindung stellt eine erhebliche Herausforderung für Betroffene und Helfersysteme dar und wurde in Forschung und Versorgung bislang nur unzureichend adressiert. Der Begriff beschreibt eine intensive emotionale Bindung an eine gewaltausübende Person, die unter Bedingungen von Gewalt, Zwang, Kontrolle und eingeschränkter Autonomie entsteht. Dieser Beitrag bündelt zentrale Ansätze der Literatur und fokussiert insbesondere auf das Konzept der ... [ mehr ]
Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung (PDF)
Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, von der weltweit oft Frauen und Mädchen betroffen sind. Der vorliegende Beitrag skizziert die Versorgungssituation in Deutschland nach Einführung des neuen Sozialen Entschädigungsrechts (SER) in Traumaambulanzen. Hierzu werden Studienergebnisse zu möglichen psychischen Folgen sowie zur psychotherapeutischen Behandlung diskutiert und um eigene klinische Erfahrungen in der ... [ mehr ]
Die Anti-Epistemologie des organisierten Missbrauchs: Unwissenheit, Ausbeutung, Untätigkeit (PDF)
Organisierter Missbrauch, bei dem (mehrere) Erwachsene sexuellen Missbrauch an (mehreren) Kindern begehen, spielt bei der Herstellung von Material über sexuellen Kindesmissbrauch (Child Sexual Abuse Material, CSAM) eine wichtige Rolle, wurde jedoch an den Rand kriminologischer Betrachtungen gedrängt. Der vorliegende Beitrag präsentiert die Ergebnisse einer internationalen Umfrage unter 74 Erwachsenen, die Viktimisierung in ihrer Kindheit durch CSAM und ... [ mehr ]
Trauma Kultur Gesellschaft 3/2026: Organisierte Gewalt (PDF)
Die Beiträge in diesem Themenheft beleuchten Formen organisierter Gewalt, bei denen es um Ausnutzung und Ausbeutung von Menschen geht – etwa im Rahmen von Kindesmissbrauch, Menschenhandel, destruktiven Gruppen und Flucht –, und fragen danach, wie Forschung, Versorgung und klinische Praxis weiterentwickelt werden können. [ mehr ]
Bericht über den 6. IFA-Kongress (PDF)
Herausforderungen in der Balint-Arbeit (PDF)
Teams als Balint-Fall: Geht das? (PDF)
Der Beitrag untersucht, ob und in welcher Weise Teams oder andere Mehrpersonen-Konstellationen als Fallgegenstand in der Balint-Arbeit bearbeitet werden können. Ausgehend von den Grundideen Michael und Enid Balints sowie von neueren Diskussionen zum Verhältnis von Balint-Arbeit und Supervision wird gezeigt, dass komplexe Gruppenund Institutionsdynamiken prinzipiell mit den Mitteln der Balint-Methode zugänglich sind. Anhand von Fallbeispielen wird verdeutlicht, wie ... [ mehr ]
Supervision für Balint-Gruppenleiter - Luxus oder Notwendigkeit? (PDF)
Die Guidelines on Balint Group Leadership der International Balint Federation (IBF) fordern, dass jeder Balint-Gruppenleiter angemessene Supervision erhalten sollte. Zum Thema »Supervision für Balint-Gruppenleiter« finden sich aber so gut wie keine Texte, die Kriterien für diese Supervision benennen, obwohl die Leitung von Balint-Gruppen auf psychodynamischen Grundannahmen basiert und bei psychodynamischen Verfahren generell Supervision als ... [ mehr ]
Intervenieren oder nicht intervenieren, das ist hier die Frage (PDF)
Die Entscheidung, wann und wie man als Leitung in den Prozess einer Balint-Gruppe eingreift, ist oft komplex und manchmal schwer zu vermitteln. Interventionen bestimmen nicht nur den Rahmen einer Balint-Gruppe, sondern auch die Sicherheit und den Reichtum der Inhalte und des Lernens. In diesem Beitrag werden sog. »erforderliche« (non-discretionary) Interventionen diskutiert, die notwendig sind, um eine Balint-Gruppe zu einer Balint-Gruppe zu machen, sowie ... [ mehr ]
Balint-Journal 2/2026 (PDF)
Die Leitung von Balint-Gruppen ist ein lebenslanger Lernprozess. Albert Lichtenstein fokussiert auf eine zentrale Frage: Intervenieren oder nicht intervenieren? Uwe Kowalzik erarbeitet psychoanalytische Wurzeln einer dynamischen Abstinenz als Leitungskompetenz. Philipp Herzog stellt systematische Überlegungen zur Ausgestaltung von Supervision für Balint-Gruppenleiter an. Rainald Neumeier geht der Frage nach, ob Teams und andere Mehrpersonen-Konstellationen als Balint-Fall verstanden werden können. Und wie wird KI die Balint-Arbeit verändern? Damit hat sich Giuliano Castigliego auf besondere Weise beschäftigt. [ mehr ]