Online Book-Release: »Reich über Freud«

Ein Veranstaltungsabend über die Psychoanalyse und ihre Debatten in den 1920er Jahren Wiens
Mit Dr. Bernd Nitzschke und Thomas Harms

In dem im April erscheinenden Buch »Reich über Freud« erzählt Wilhelm Reich (1897-1957), Schüler und später streitbarer Kollege Sigmund Freuds, von seinen persönlichen und fachlichen Erfahrungen mit dem Begründer der Psychoanalyse. Das 1952 geführte Gespräch mit dem amerikanischen Psychoanalytiker Kurt R. Eissler gilt bis heute als eine der eindrucksvollsten Quellen zu Reichs Selbstverständnis als Freud-Schüler und Dissident. Reich schildert die Debatten der 1920er Jahre in Wien über die Rolle der Sexualität als ätiologischer Faktor der Neurose, über Fragen jenseits des Lustprinzips und seine ersten Schritte hin zu einer körperorientierten Psychotherapie. Das Interview vermittelt einen lebendigen Einblick in die Atmosphäre der psychoanalytischen Bewegung jener Jahre und lässt zugleich Reichs Beobachtungen, Zweifel und Weiterentwicklungen sichtbar werden.

An diesem Abend werden der Körperpsychotherapeut Thomas Harms und der Psychoanalytiker Dr. Bernd Nitzschke sich tiefer mit der persönlichen und fachlichen Beziehung zwischen Wilhelm Reich und Sigmund Freud auseinandersetzen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, aber nur mit vorheriger Anmeldung möglich: www.zeppbremen.de/online

In Kooperation mit dem Wilhelm Reich Institut Wien und der Wilhelm-Reich-Gesellschaft (WRG), Berlin.

Termin: 29. April 2026 // 19:30 – 21:30 Uhr

Das Buch im Psychosozial-Verlag

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Reich über Freud

In dem hier erstmals auf Deutsch vorliegenden Interview – ediert nach den originalen Tonbändern und Abschriften – erzählt Wilhelm Reich (1897–1957), Schüler und später streitbarer Kollege Sigmund Freuds, von seinen persönlichen und fachlichen Erfahrungen mit dem Begründer der Psychoanalyse. Reich schildert die Debatten der 1920er Jahre in Wien über die Rolle der Sexualität als ätiologischer Faktor der Neurose, über Fragen jenseits des Lustprinzips und seine ersten Schritte hin zu einer körperorientierten Psychotherapie.