ISSN: 3053-5417
133 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
1. Aufl. 2026
Erschienen: April 2026
ISBN-13: 978-3-8379-3422-9
Bestell-Nr.: 3422
https://doi.org/10.30820/9783837963908
Aus dem Amerikanischen von Lisa Teichmann und Beatrix Teichmann-Wirth
Mit einem Vorwort von Thomas Harms
Reich über Freud
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Reich schildert die Debatten der 1920er Jahre in Wien über die Rolle der Sexualität als ätiologischer Faktor der Neurose, über Fragen jenseits des Lustprinzips und seine ersten Schritte hin zu einer körperorientierten Psychotherapie. Das Interview vermittelt einen lebendigen Einblick in die Atmosphäre der psychoanalytischen Bewegung jener Jahre und lässt zugleich Reichs Beobachtungen, Zweifel und Weiterentwicklungen sichtbar werden.
Übersetzung aus dem Englischen von Lisa Teichmann und Beatrix Teichmann-Wirth
Thomas Harms
Anmerkung
(Januar 1954)
Interview 33
(18. Oktober 1952)
Fortsetzung des Interviews
(19. Oktober 1952)
Anhang zum Interview
(19. Oktober 1952)
Personen
Literatur
»Die Lektüre des Protokolls des vor mehr als siebzig Jahren stattgefundenen Gesprächs zwischen Reich und Eissler eröffnet mannigfache Perspektiven. […] Wissenschaftshistorisch interessierte Leser finden in Reichs Erinnerungen neue Hinweise auf die in den 1920er Jahren geführten Debatten in der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Und das allgemeine Lesepublikum kann nachverfolgen, wie respektvoll zwei prominente Protagonisten der Geschichte der Psychoanalyse, die grundverschiedene Positionen vertraten, einander begegneten konnten ...«
Bernd Nitzschke, literaturkritik.de am 29. April 2025
»Man muss dem Herausgeber(kreis), den Übersetzerinnen und dem Verlag danken dafür, dass sie der interessierten Öffentlichkeit erstmals den autorisierten und zitierfähigen deutschsprachigen Text eines vor über 70 Jahren mit Reich geführten Interviews übergeben haben. Zusammen mit dem wohl informierten Vorwort kann das Buch dienen als Zugang zu Reichs Leben und Werk ...«
Hans-Peter Heekerens, Socialnet.de am 28. Juli 2026
»Es ist gut, dass nun auch dieses Interview Eisslers mit Reich auf Deutsch vorliegt. Auch hierin wird die Größe, aber vor allem auch die Tragik dieses vielseitigen Theoretikers, einschließlich seiner Irrungen, erahnbar und spürbar ...«
Roland Kaufhold, hagalil.com am 30.06.2026
