ISSN: 2364-0588
180 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
1. Aufl. 2025
Erschienen: Juli 2025
ISBN-13: 978-3-8379-3442-7
Bestell-Nr.: 3442
Aus dem Englischen von Regine Strotbek und Elisabeth Vorspohl
Mit einem Vorwort von Donna Orange
Veränderung in der Psychoanalyse
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Jaenicke fordert Psychotherapeut*innen dazu auf, sich selbst als Teil des Veränderungsprozesses zu begreifen. Nur durch eine ständige Reflexion der eigenen Subjektivität und eine Offenheit gegenüber den eigenen Gefühlen können bleibende Veränderungen für alle Beteiligten erreicht werden. Es wird deutlich, wie Heilung und Scheitern im analytischen Prozess gemeinsam gestaltet werden.
1. Kapitel
Neue Perspektiven der Psychoanalyse – Drei Thesen
1. These: Das Primat der wechselseitigen Beeinflussung
2. These: Das Primat der Subjektivität
Klinisches Beispiel I
Klinisches Beispiel II
3. These: Das Primat der Ko-Determinierung
Zum Thema »Theorie«
Die im isolierten Geist implizierte Einseitigkeit
Die Einzigartigkeit der psychotherapeutischen Dyade: zwei Dilemmata
Zur praktischen Herangehensweise an das intersubjektive Feld
Die kritische Zuspitzung
Klinisches Beispiel III
2. Kapitel
Aggression
Fallbericht Frau M.
Theoretische Überlegungen
Angeborene versus reaktive Aggression
Eine relationale Sichtweise
Eine feministisch-relationale Sichtweise
Die Theorie der motivationalen Systeme
Eine intersubjektivistische Perspektive
Eine kleinianische Sichtweise
3. Kapitel
Kollidierende Erfahrungswelten
Die therapeutische Begegnung mit Herrn U., dem »unbekannten Soldaten«
Einleitende Bemerkungen
Fallbericht
Abschließende Bemerkungen und theoretische Überlegungen
Die therapeutische Begegnung mit Herrn G.
Einleitende Bemerkungen
Fallbericht
Nachträgliche Überlegungen zur Rolle der Subjektivität des Analytikers
4. Kapitel
Die ödipale Phase und das postödipale Objekt aus intersubjektivitätstheoretischer Sicht
Die therapeutische Begegnung mit Frau M.: ödipales Begehren in einer Serie von Träumen
Epilog
Danksagung
Literatur
»Jaenickes Buch versteht psychische Veränderung, im Anschluss an eine intersubjektive und relationale Psychoanalyse, nicht als einseitigen intrapsychischen Prozess, sondern als ko-determiniertes Geschehen in einem intersubjektiven Feld, das Patient:in und Therapeut:in gemeinsam hervorbringen, inklusive affektiver Beteiligung und Unsicherheiten beider Beteiligten. Ausführliche klinische Darstellungen zeigen, welchen Stellenwert der Autor der eigenen, tiefgehenden Selbstreflexion innerhalb seiner Konzeption des ›therapeutischen Feldes‹ beimisst. Das Buch fordert Therapeut:innen heraus, die eigene Verwicklung im Prozess ernst zu nehmen und sich persönlich involvieren zu lassen ...«
Laslo Scholtze, Socialnet.de am 5. Mai 2026
