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Buchreihe: Forum Psychosozial
ISSN: 3053-5336
202 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
1. Aufl. 2026
Erschienen: März 2026
ISBN-13: 978-3-8379-3386-4
Bestell-Nr.: 3386
https://doi.org/10.30820/9783837963922
Leseprobe

Fragile Psyche

Von Umbrüchen und Aufbrüchen

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Von seiner Geburt bis zum Tod bleibt der Mensch psychisch fragil – seine lebenslange Entwicklung ist wenig linear, sondern von Einbrüchen und Aufbrüchen geprägt. Menschliche Fragilität kann dabei sowohl Ausgangspunkt von Lernerfahrungen und schöpferischer Tätigkeit als auch von psychischen Bruchereignissen und Fragmentierungen sein. Der Mensch ist psychisch besonders fragil, weil er sich selbst erkennen und sich auch selber infrage stellen kann.

Daniel Hell nähert sich der psychischen Dynamik der Fragilität auf systematische Weise und spürt ihren entwicklungspsychologischen, soziokulturellen und psychotherapeutischen Perspektiven nach. Im Bewusstsein ihrer langen Kulturgeschichte zielt er vor allem auf die Frage, wie ein konstruktiver Umgang mit dieser humanen Besonderheit aussehen kann. Dabei gelangt er zu neuen Einsichten mit Blick auf psychische Erkrankungen.
Einleitung und Übersicht

1 Fragilität des Selbstbewusstseins. Warum psychische Fragilität den Menschen charakterisiert

2 Basale Fragilität. Wenn das Erkennen sich vom Erleben löst

3 Fragilität der kognitiven Selbstentwicklung. Wo sich Selbsterkenntnis in ihrer Entwicklung als brüchig erweist

4 Fragilität der emotionalen Selbstentwicklung. Wie Gefühle mit Gedanken interagieren und sich Ängste generalisieren

5 Fragile Selbstsuche in der Adoleszenz. Aufbrechen heißt auch Zurücklassen

6 Fragiler Umbruch im Alter. Weshalb Anti-Aging deplatziert ist

7 Fragilität des Selbstwertes. Warum sich viele Menschen überschätzen

8 Fragile Grundbedürfnisse. Was einbricht, wenn Grundbedürfnisse nicht befriedigt werden

9 Fragil selbstbewusst in der Moderne. Warum die gegenwärtige Soziokultur besondere Risiken mit sich bringt

10 Psychische Fragilität und Depression. Wie depressive Menschen um ihr psychisches Gleichgewicht ringen

11 Umgang mit Fragilität aus historischer und heutiger Sicht. Wie kulturelle Kontexte das Verständnis einer fragilen Psyche nachhaltig beeinflussen

Schluss

Literatur