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30 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: August 2026
Bestell-Nr.: 40690
https://doi.org/10.30820/0075-2363-2026-2-89
»Jahrbuch der Psychoanalyse«
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Uta Zeitzschel

Intrauterines Leben und extrem kleine Frühgeborene auf der Neo-Intensivstation (PDF)

Rhythmen als Vorformen des Zeiterlebens?

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Es werden die intrauterine Entwicklung des Fetus und die Ausbildung seiner sensuellen Wahrnehmungsmöglichkeiten beschrieben. Im Zentrum des Interesses stehen die vom Fetus entwickelten endogenen Rhythmen und deren Interferenzen mit denen des mütterlichen Organismus. Nach einem Überblick zur Frühgeburtlichkeit und einer Vorstellung der Methode der analytischen Säuglingsbeobachtung Esther Bicks nähert sich die Autorin dem Erleben zweier extrem kleiner frühgeborener Zwillinge an, die sie in ihren ersten postnatalen Lebenswochen auf der Neo-Intensivstation beobachtet hat. Aus psychoanalytischer Sicht wird eine frühe Geburt vor der 29. Schwangerschaftswoche als Breakdown konzeptualisiert und als namenloser Zustand aufgefasst. Abschließend wird der Frage nachgegangen, inwiefern frühe Rhythmen als Vorformen eines Zeiterlebens verstanden werden könnten.

Abstract:
After a description of the development of the fetus and the intrauterine formation of its sensory capabilities, the focus lies on the endogenous rhythms developed by the fetus and their interaction with those of their mother’s organism. Following an overview of prematurity and an introduction to the key principles of Esther Bick’s method of infant observation, the author explores the experiences of two extremely low birth weight twins whom she observed during their first postnatal weeks in the NICU. From a psychoanalytical perspective, a premature birth before the 29th week of pregnancy might be conceptualised as a breakdown and conceived as a nameless state. Finally, the paper addresses the question in what way early rhythms might be understood as precursors to the experience of time.