13 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: August 2026
Bestell-Nr.: 40691
https://doi.org/10.30820/0075-2363-2026-2-119
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Bernd Nissen
Zeit, Raum, Raumzeit (PDF)
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Es wird versucht, Zeitund Raumvorstellungen in ihrem Entstehungsprozess nachzuzeichnen. Frühestes Zeitund Raumerleben emergiert aus Arbeitsanforderungen, die an das psychische System gestellt werden. Im Aufschub der Befriedigung müssen Dauer und Ausdehnung bei Anerkennung einer unabhängigen Wirklichkeit verarbeitet werden; sie werden im Bw als Zeitlichkeit und Räumlichkeit erfahren. Psychisches Raumund Zeiterleben dürfte sich lediglich in Formen des Nacheinanders und der Verortung im Ausgedehnten entwickeln, aber kaum metrische chronologische und euklidische Dimensionen annehmen.
Abstract:
This paper attempts to trace the development of the experience of time and space. The earliest experiences of time and space emerge from the demands placed on the mental system. In the deferred gratification, duration and extension must be processed whilst acknowledging an independent reality. They are experienced in the Cs as temporality and spatiality. Psychical experiences of space and time are likely to develop only in forms of succession and extension, but are unlikely to take on metric, chronological and Euclidean dimensions.
Abstract:
This paper attempts to trace the development of the experience of time and space. The earliest experiences of time and space emerge from the demands placed on the mental system. In the deferred gratification, duration and extension must be processed whilst acknowledging an independent reality. They are experienced in the Cs as temporality and spatiality. Psychical experiences of space and time are likely to develop only in forms of succession and extension, but are unlikely to take on metric, chronological and Euclidean dimensions.
Bernd Nissen, Uta Zeitzschel, Wolfgang Hegener & Uta Karacaoğlan S. 7–9Editorial (PDF)
Maria RhodeS. 13–35»Als ich tot war« (PDF)
Aspekte der Zeitund Raumerfahrung bei Kindern mit Autismus-Spektrum-StörungenJoshua DurbanS. 37–56Im sinnlichen Moment schwebend, in die Leere versunken (PDF)
Zeit und Raum bei Autismus in drei klinischen UntergruppenTomas PlänkersS. 57–88Psychischer und psychoanalytischer Raum (PDF)
Eine epistemologische und praktische Kritik des Online-SettingsUta ZeitzschelS. 89–118Intrauterines Leben und extrem kleine Frühgeborene auf der Neo-Intensivstation (PDF)
Rhythmen als Vorformen des Zeiterlebens?Bernd NissenS. 119–131Zeit, Raum, Raumzeit (PDF)
Heribert BlassS. 133–162Seelische Raumzeit in psychoanalytischen Zeiträumen (PDF)
Stephan HauS. 163–192Zeit: linear, zirkulär, statisch oder fragmentiert? (PDF)
Überlegungen zu psychoanalytischen Konzepten des ZeiterlebensThomas H. OgdenS. 193–212Die Konzepte des Unbewussten und der analytischen Zeit neu durchdenken (PDF)
Dominic Suter & Elisabeth Geiger S. 213–240Die Meuterei (PDF)
Ein Beispiel für den Abschluss einer Analyse basierend auf der Theorie von Judith Le SoldatMonika Gsell & Ralf Binswanger S. 241–268Primat der Metapsychologie oder der Technik? (PDF)
Zur klinischen Arbeit mit Judith Le Soldats Ödipus-TheorieDaniel RichterS. 271–272Zeichnung (PDF)
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