Dr., MSc.-Psych. Ayline Heller
Ayline Heller ist Postdoc für Vergleichbarkeit von Umfragedaten bei GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Mannheim. Als Mitherausgeberin der Leipziger Autoritarismus Studien forscht sie zu Entstehungsbedingungen rechtsextremer und autoritärer Einstellungen sowie zu Nachwirkungen des Nationalsozialismus in (Ost- und West-)Deutschland. Sie ist Mitherausgeberin diverser Sammelbänder, z.B. dem Open-Access-Band Thirty Years After the Berlin Wall sowie der Zeitschrift Psychologie und Gesellschaftskritik.
Stand: September 2026
Bücher
Der aufhaltsame Aufstieg des Autoritären
Die Leipziger Autoritarismus Studie 2026 untersucht den Zusammenhang von Krisenerleben und autoritärer Orientierung. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern Krisen auch ersehnt werden – als Wendepunkte hin zu einer idealisierten Vergangenheit oder einer erlösenden Zukunft. Repräsentative Befragungen bilden die Grundlage der Analyse von Zeiterleben, Vergangenheitsidealisierung und »Apokalypse-Sehnsüchten«.
Vereint im Ressentiment
Die Wahlerfolge der rechts-autoritären AfD lenken die öffentliche Aufmerksamkeit wieder verstärkt auf die ostdeutschen Bundesländer: Wieso die hohen Zustimmungswerte für eine Partei, die vor allem mit Ressentiments Wahlkampf macht? Im vorliegenden Band stellen die Autorinnen und Autoren der seit 2002 unter Leitung von Oliver Decker und Elmar Brähler bundesweit durchgeführten Untersuchungsreihe die Ergebnisse der 12. Leipziger Autoritarismus Studie vor.
Autoritäre Dynamiken in unsicheren Zeiten
Welche Auswirkungen haben aktuelle Entwicklungen wie Klimawandel, COVID-19-Pandemie und der Angriffskrieg Russlands auf die politische Kultur und Gesellschaft der Bundesrepublik? Auf Grundlage der Ergebnisse der seit 2002 zum elften Mal durchgeführten repräsentativen Bevölkerungsumfrage zeigen die Autorinnen und Autoren der Leipziger Autoritarismus Studie, wie die Deutschen diese unsicheren Zeiten wahrnehmen, wie sich ihre Krisenwahrnehmung auf die politische Einstellung im Allgemeinen und auf autoritäre Dynamiken im Besonderen auswirkt.
Prekärer Zusammenhalt
Im Dialog zwischen Theorie und empirischer Analyse vermessen die Autor_innen das Feld neuer und alter Bruchlinien im demokratischen Diskurs, zeigen die Ambivalenzen des gesellschaftlichen Zusammenhalts auf und nehmen dabei insbesondere rechtspopulistische und -extreme Denkmuster in den Blick.



