10 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: Juni 2026
Bestell-Nr.: 36598
https://doi.org/10.30820/2752-2121-2026-2-73
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Annette Streeck-Fischer
Gewalt als Folge von Traumatisierung im schulischen Kontext (PDF)
Am Beispiel eines Jugendlichen mit sexuellen Missbrauchserfahrungen
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Gewalt ist ein ubiquitäres Phänomen. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Gewalt als Folge von Traumatisierung findet nicht genügend Beachtung. Ebenso wie Peergewalt kann auch übergriffiges Verhalten von Erwachsenen im Schulkontext gravierende Folgen haben. Am Beispiel eines Jugendlichen, der sexuellen Missbrauch durch einen Lehrer erfahren hat, wird dargestellt, dass in solchen Fällen Gewaltverhalten als eine Art Selbsthilfemaßnahme auftreten kann, um bedrohlich erfahrene traumatische Situationen zu bewältigen. Dabei werden spezifische Beschädigungen in der Persönlichkeitsentwicklung deutlich gemacht, wie die Fixierung auf traumatische Wahrnehmungsund Handlungsschemata, unsichere Selbstgrenzen, eingeschränkte Fähigkeiten der Selbstregulation, Fehlwahrnehmungen und der Verlust von Vertrauen.
Abstract:
Violent behavior is ubiquitous. This has diverse reasons. Violence as a result of trauma often does not receive sufficient attention. Just like peer violence, abusive behavior by adults in a school context can also have serious consequences. Using the example of a teenager who experienced sexual abuse by a teacher, this paper demonstrates that in such cases, violent behavior can emerge as a form of self-help to cope with traumatic situations perceived as threatening. In doing so, specific impairments in personality development are highlighted such as fixation on traumatic patterns of perception and behavior, unstable personal boundaries, limited self-regulation skills, misperceptions, and the loss of trust.
Abstract:
Violent behavior is ubiquitous. This has diverse reasons. Violence as a result of trauma often does not receive sufficient attention. Just like peer violence, abusive behavior by adults in a school context can also have serious consequences. Using the example of a teenager who experienced sexual abuse by a teacher, this paper demonstrates that in such cases, violent behavior can emerge as a form of self-help to cope with traumatic situations perceived as threatening. In doing so, specific impairments in personality development are highlighted such as fixation on traumatic patterns of perception and behavior, unstable personal boundaries, limited self-regulation skills, misperceptions, and the loss of trust.
Herbert Scheithauer & Annette Streeck-Fischer S. 5–8Editorial (PDF)
The many faces of violence - Gewaltphänomene an SchulenHelena Hotopp & Herbert Scheithauer S. 9–30Männlichkeitsnormen als Implementationsbarriere für Mobbingund Gewaltprävention in Schulen (PDF)
Herausforderungen für Sozial-Emotionales LernenAnna Julia KromeS. 31–58Wie beschreiben die überlebenden Jugendlichen den Amoklauf am 20. April 1999 an der Columbine High School? (PDF)
Annette Streeck-FischerS. 59–72Adoleszenz, Cybermobbing, die Incel-Bewegung und Gewaltverhalten (PDF)
Annäherungen an die Miniserie AdolescenceAnnette Streeck-FischerS. 73–82Gewalt als Folge von Traumatisierung im schulischen Kontext (PDF)
Am Beispiel eines Jugendlichen mit sexuellen MissbrauchserfahrungenJule Fuchs, Marc Allroggen & Herbert Scheithauer S. 83–100Prävention von sexualisierter Peergewalt und Mobbing in der Schule (PDF)
Das Aufbaumodul ›Fairplayer.Manual - resPekt‹
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