Zeitschrift: Balint-Journal
ISSN: 1439-5142
68 Seiten, Broschur, 165 x 240 mm
Erschienen: April 2026
Bestell-Nr.: 8588
https://doi.org/10.30820/1439-5142-2026-1
ISSN: 1439-5142
68 Seiten, Broschur, 165 x 240 mm
Erschienen: April 2026
Bestell-Nr.: 8588
https://doi.org/10.30820/1439-5142-2026-1
abonnieren
Balint-Journal 1/2026
Zeitschrift für Beziehung, Dialog und Supervision in Medizin, Psychologie und Gesellschaft | 27. Jahrgang, 2026, Heft 1
Die Beiträge von Heft 1-2026 stehen gleichermaßen für Kontinuität und den neugierigen Blick über den Tellerrand der Balint-Methode. Giovanni Maio schreibt aus der Perspektive des Ethikers und Medizinhistorikers über die Bedeutung des Vertrauens in der Medizin. Giuliano Castigliego zeichnet den Weg nach, der vom Konzept des Tune in und Flash von Michael und Enid Balint über die Now und Meeting Moments von Daniel Stern bis zum modernen Konzept des Mentalisierens von Peter Fonagy führt. Vanessa Viktoria Eylers zeigt als Ärztin und professionelle Musikerin, wie musikalische Zugangswege das Verstehen der Leitung von Balint-Gruppen bereichern können. Guido Flatten, Philipp Herzog und Günther Bergmann widmen sich der berufspolitisch für die ärztliche Weiterbildung bedeutsamen Frage der Qualitätssicherung der Leitung von Balint-Gruppen.Ausgehend von den Arbeiten Michael Bálints und unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der Balint-Gruppe bis heute werden theoretische Überlegungen und Diskurse, ihre praktische Umsetzung und gelebte Erfahrungen mitgeteilt und ausgetauscht. Neben der Entwicklung der Balint-Gruppe aus dem Kernbereich der Medizin stellt das Balint-Journal mit seinem theoretischen Hintergrund in der psychoanalytischen und psychotherapeutischen Praxis einen wichtigen Beitrag für die Medizin, Psychotherapie und für weitere Lebenswissenschaften zur Verfügung. Das Balint-Journal steht wissenschaftlich für den idiografischen Ansatz und ist gleichzeitig offen für diese Thematik betreffende quantitative Forschungsergebnisse.
