Tagungsbericht: Inklusion, Wissenschaftsorientierung, Intersubjektivität. Modernisierungstendenzen im psychoanalytischen Gegenwartsdiskurs. Gedanken anläßlich einer amerikanischen
Buch-Essay: »Ein Modell, das die Fehler in seinem zentrum hat.« Neuere Arbeiten zur psychoanalytischen Behandlungstechnik
Internationale Zeitschriftenschau: Beiträge zur Geschichte der Psychoanalyse in englischsprachigen Zeitschriften (2002)
Sigmund Freuds Schwestern und der Tod. Anmerkungen zu ihrem Schicksal in Deportation und Massenmord
Was sich rechnet und was nicht. Zur Ökonomisierung der psychosozialen Arbeit
Tagungsbericht: Die 26. Ulmer Werkstatt für empirische Forschung in der Psychoanalyse vom 23. Bis 25. Mai 2003 - »Clinical Attachment Research - Klinische Bindungsforschung«
Beschneidung und Monotheismus - Kritische Überlegungen zu einem Buch von Franz Maciejewski
Sigmund Freud und Max Eitingon - Zwölf Briefe aus ihrer Korrespondenz
Der Analytiker als Anderer: Überlegungen zum Einfluß der Person des Analytikers in der analytischen Praxis
Es wird versucht, den Analytiker als Anderen im Sinne des analytisch Dritten in einem postklassischen Übertragungsmodell zu bestimmen. Dazu werden intersubjektivistische und konstruktivistische Ansätze aufgegriffen und erweitert. Das vorgestellte Modell einer bipolaren Theorie der Übertragung reflektiert die Gegenübertragungsphantasien des Analytikers, die durch dialektisches Denken zu fassen versucht werden. Die Transformation des Analysanden und ... [ mehr ]
»Momente der Begegnung« in einer Traumabehandlung
Die schwere Traumatisierung des in dieser Langzeitanalyse vorgestellten heute knapp 59-jährigen Patienten, der sich seit zehn Jahren in psychoanalytischer Behandlung befindet, ist kumulativen Ursprungs: Sie ist Folge einer affektiv abwesenden präverbalen Mutter-Beziehung und einer schweren sexuellen Verführungsproblematik. In der Nachzeichnung des Behandlungsverlaufs wird beschrieben, dass es über lange Strecken darum ging, zwischen der vom Patienten ... [ mehr ]
Der Andere im Ich. Antlitz - Antwort - Verantwortung
Ausgehend von der Feststellung dass die psychoanalytische Begrifflichkeit vom Ich und den Objektbeziehungen gelegentlich wenig Spielraum lässt, um die Andersartigkeit des Anderen auch im psychoanalytischen Prozess zu berücksichtigen und die Integration des Dritten in die psychische Struktur zu reflektieren, wird die Bedeutung des Anderen im Ich erörtert. Die Einführung der Kategorie der Alterität ( der Andere im Ich ) soll in Auseinandersetzung ... [ mehr ]
Autistische Geistesblindheit. Kognitivismus, Phänomenologie und Psychoanalyse
Gemäß der kognitivistischen Theorie beruht der Autismus auf einer als Geistesblindheit bezeichneten Störung, die in einer Unfähigkeit besteht, zu zutreffenden Aussagen über die Gedanken anderer zu gelangen. Ohne das Bestehen einer solchen Störung zu bestreiten, kann man aus psychoanalytischer Sicht bezweifeln, ob sie, wie die Kognitivisten es behaupten, ein isoliertes Phänomen darstellt. Donald Meltzer bringt den Autismus mit einem ... [ mehr ]
Zur Psychodynamik des Sammelverhaltens
Psychodynamische Aspekte des Sammelverhaltens werden erörtert. Dabei wird deutlich gemacht, dass Form und Objekte des Sammelns wichtige Hinweise geben, die analysiert werden können: Die Spannbreite des Sammelns bewegt sich dabei von einer ich-syntonen, reifen Form im Sinne der Sublimierung als weitgehend gelungener Weltbewältigung bis hin zum Sammeln als neurotische Abwehr von präödipalen und ödipalen Traumata und Konflikten. (c) Psyindex.de ... [ mehr ]
Erweiterter Selbstmord: Tötungsdelikt mit Anschlusssuizid. Eine heuristische Studie
Anhand von fünf Fällen von Tötungsdelikten mit Anschlusssuizid wird versucht, Fallgeschichten aus Polizeiakten zu rekonstruieren und einen Idealtypus zu entwerfen. Dabei wird als Invariante in dieser qualitativen Forschungsstrategie eine Selbstobjektbeziehung gesehen. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten [ mehr ]
Es gibt keine Eltern. Vom Drama zur Tragödie in Polanskis Filmen
Zwei Filme von Roman Polanski, die im Abstand von 30 Jahren gedreht wurden, werden aus psychoanalytischer Perspektive erörtert. Ihre formalästhetischen wie inhaltlichen Parallelen bilden den Ausgangspunkt für eine Untersuchung der inneren Dynamik, die die beiden Filme im Einzelnen wie in der Gesamtsequenz beherrscht. Während sich die inszenierte Dreieckskonstellation in Messer im Wasser trotz zunehmender Vertiefung sadomasochistischer ... [ mehr ]
Freund und Feind. Der Ursprung des Destruktiven und die Frage seiner praktischen Bewältigung
Im Rahmen einer Auseinandersetzung mit S. Freuds Theorie des Destruktiven wird sein Warum Krieg? mit dem ebenfalls 1932 erschienenen Essay von Carl Schmitt Der Begriff des Politischen und mit Jacques Derridas Studien Gesetzeskraft und Politik der Freundschaft verglichen. Schmitts These von der zwingenden Freund-Feindkonstellation als Grundlage von Politik macht Krieg nahezu unabwendbar. Diese These steht in schroffem Gegensatz zu Freuds Versuch der Sublimierung von ... [ mehr ]