Wege zum Körper
Die Körperpsychotherapie lebt von ihrer Eigenständigkeit, reichhaltigen Geschichte und interdisziplinären Anschlussfähigkeit. Ulfried Geuter widmet sich in seinen vielschichtigen Aufsätzen wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisnah den Entwicklungslinien, Theorien und der klinischen Bedeutung eines wichtigen psychotherapeutischen Ansatzes. [ mehr ]
Behindertenpädagogik in Hessen (PDF)
Der Entwicklungsbereich Wahrnehmung (PDF)
»Sich selbst und die Umwelt mit allen Sinnen bewusst wahrzunehmen und diese Eindrücke in das persönliche Erleben und Handeln zu integrieren, beeinflusst und erweitert die individuellen Erfahrungen und Ausdrucksmöglichkeiten und unterstützt die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten. Die gezielte Ansprache einzelner Sinnesbereiche unterstützt gleichzeitig den Prozess der Differenzierung, Strukturierung und Integration von ... [ mehr ]
»[…] dass absolut Wichtigste, diese Struktur, diesen Strukturaufbau und dass wir den Kindern beibringen, wie sie lernen zu kommunizieren« (PDF)
In einer ersten Klasse einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sind Lehrkräfte, Erzieher:innen sowie Teilhabeassistenzen beschäftigt, die hinsichtlich der Zusammensetzung der Klasse (alle Schüler:innen haben die Diagnose Autismus-Spektrum-Störung – ASS), vor neue Herausforderungen für die Teamarbeit gestellt werden. Im ersten Schulbesuchsjahr wurden die Fachkräfte durch eine regelmäßige ... [ mehr ]
Kooperation von Schulen mit dem Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung und Sportvereinen bei der Realisierung (außer)schulischer sportlicher Angebote (PDF)
Gerade der Ausbau von Ganztagsangeboten führte zur Stärkung der Kooperationen von Schulen und Sportvereinen. Durch diese Zusammenarbeit wird es Schüler:innen bereits frühzeitig ermöglicht, eine Sportart ihrer Wahl auszuüben und so Teilhabe, beispielsweise im Praktizieren von Freizeitoder Erlebnissportarten zu stärken.
Abstract:
The expansion of all-day programs in particular has led to stronger cooperation between schools and ... [ mehr ]
Spracherwerb tauber Kinder auf Grundlage von Dialog (PDF)
Sprache wird als psychische Funktion nach den Grundsätzen von Vygotskij durch zwischenmenschliche Interaktionen, nach Spitz genauer gesagt durch Dialog, erworben. Im Fall von tauben Kindern stehen besonders hörende Eltern, aber auch das gesamte soziale Umfeld, vor der Aufgabe, sich in das Kind einzufühlen und Dialog aufzubauen. Grundlegend dafür ist die Überwindung von ableistische wie auch audistische Verhaltensweisen und die Anpassung an die visuelle ... [ mehr ]
Behindertenpädagogik - Vierteljahresschrift für Behindertenpädagogik und Integration Behinderter in Praxis, Forschung und Lehre (PDF)
Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Behindertenpädagogik befasst sich mit behindertenpädagogischen Problemen der Erziehung und Bildung und des Unterrichts an Vorschulen, allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen sowie in der Erwachsenenbildung. Sie wird vom Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V., Fachverband für Behindertenpädagogik herausgegeben.
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Trauma Kultur Gesellschaft 1/2026: Soziales Trauma
Die Beiträge dieses Hefts zeigen, wie sich Gewalt in kollektive Erfahrungen einschreibt und welche Formen des Umgangs daraus hervorgehen. Zugleich eröffnen sie unterschiedliche theoretische, empirische und methodische Zugänge und laden dazu ein, das Konzept des Sozialen Traumas weiter zu schärfen. [ mehr ]
»Ich wünsche Dir Leben ohne Leiden« (PDF)
Von der Fähigkeit zur Kompetenz (PDF)
Die Implementierung der Balint-Gruppenarbeit als Baustein der ärztlichen Weiterbildung erfolgte ab 1987 mit dem Ziel, die Bedeutung der ärztlichen Beziehung in der Behandlung von Patienten1 in einem ganzheitlichen Medizinverständnis sichtbar zu machen und die Entwicklung einer professionellen Beziehungskompetenz zu unterstützen. Für die Ausbildung zum Balint-Gruppenleiter gibt es bislang nur Standards und Empfehlungen, die durch die nationalen und ... [ mehr ]
Mut zur Polyphonie (PDF)
Musikalische Prinzipien – insbesondere das Strukturprinzip der Mehrstimmigkeit, die sog. »Polyphonie«, sowie das Formund Kompositionsprinzip der »Fuge« – können als Analogie zum Verständnis psychodynamischer Prozesse in der Balintgruppenarbeit dienen. Die während der Balintgruppenarbeit und -leitung für die Autorin entstehende »Musik der Gruppe« mit ihren Spannungs-, Resonanzund Bedeutungsbewegungen wird in ... [ mehr ]
Von Balints Tune in zu Fonagys Mentalisieren (PDF)
Der Beitrag zeichnet eine Entwicklungslinie von Michael Balints Konzept des Flash zu Peter Fonagys Theorie des Mentalisierens nach. Er beschreibt, wie sich das Verständnis der therapeutischen Beziehung über die Arbeiten von Daniel N. Stern, Beatrice Beebe, Michael B. Buchholz sowie Jeremy D. Safran und J. Christopher Muran verändert und vertieft hat. Im Zentrum steht die Frage, wie aus der unmittelbaren affektiven Resonanz eine dialogische und mentalisierende ... [ mehr ]
Zur Bedeutung des Vertrauens in der Medizin (PDF)
Der Arztberuf ist ein Vertrauensberuf, denn dort, wo kein Vertrauen ist, findet auch keine wirkliche Konsultation statt und damit keine wirkliche Therapie. Vertrauen ist die Basis von allem in der Medizin. Ohne Vertrauen käme der Kontakt erst gar nicht zustande. Es stellt sich die Frage, was es auf sich hat mit dem Vertrauen, wie man Vertrauen von bloßer Verlässlichkeit unterscheiden kann und warum die Vertrauensbasis ärztlichen Handelns heute durch eine ... [ mehr ]
Balint-Journal 1/2026 (PDF)
Die Beiträge von Heft 1-2026 stehen gleichermaßen für Kontinuität und den neugierigen Blick über den Tellerrand der Balint-Methode. Giovanni Maio schreibt aus der Perspektive des Ethikers und Medizinhistorikers über die Bedeutung des Vertrauens in der Medizin. Giuliano Castigliego zeichnet den Weg nach, der vom Konzept des Tune in und Flash von Michael und Enid Balint über die Now und Meeting Moments von Daniel Stern bis zum modernen Konzept des Mentalisierens von Peter Fonagy führt. Vanessa Viktoria Eylers zeigt als Ärztin und professionelle Musikerin, wie musikalische Zugangswege das Verstehen der Leitung von Balint-Gruppen bereichern können. Guido Flatten, Philipp Herzog und Günther Bergmann widmen sich der berufspolitisch für die ärztliche Weiterbildung bedeutsamen Frage der Qualitätssicherung der Leitung von Balint-Gruppen. [ mehr ]