Aufgeben
Aufgeben ist nicht gleichbedeutend mit Scheitern – es kann ein neuer Anfang sein. In seinem brillanten Essay zeigt Adam Phillips, dass Verzicht nicht bloß Disziplin bedeutet – sondern Freiheit. Ein Buch für alle, die der Komplexität des Lebens nicht ausweichen wollen. [ mehr ]
Sinnliches Erleben in der kindlichen Entwicklung
Die Beiträger*innen erschließen die Bedeutsamkeit des frühen sinnlich-körperlichen Erlebens für die psychische Entwicklung aus einer interdisziplinären Perspektive, die die Trennung von Psyche und Soma wieder zusammenführt. Dies geschieht auf phänomenologischer Ebene mit den Zugängen D.W. Winnicotts verknüpft und erarbeitet ein neues diagnostischen Verständnis. [ mehr ]
Transformatives Lernen in der Hochschule (PDF)
Transformation ist kein planbares Lernziel. Sie kann Selbst- und Weltverhältnisse, wissenschaftliche Perspektiven und institutionelle Selbstverständlichkeiten verändern. Sie entfaltet sich aus dem Zusammenspiel von sozialen Beziehungen, Affekten und Machtverhältnissen. Die Autor*innen untersuchen transformatives Lernen und transformative Prozesse aus kulturpsychologischer, ethnologischer, sozialwissenschaftlicher, didaktischer und künstlerischer Perspektive. Unter welchen Bedingungen sind tiefgreifende Veränderungen möglich, insbesondere in Situationen, die von Irritationen, Fremdheitsgefühlen, Machtverhältnissen oder soziokulturellen Konflikten geprägt sind? [ mehr ]
Transformatives Lernen in der Hochschule
Transformation ist kein planbares Lernziel. Sie kann Selbst- und Weltverhältnisse, wissenschaftliche Perspektiven und institutionelle Selbstverständlichkeiten verändern. Sie entfaltet sich aus dem Zusammenspiel von sozialen Beziehungen, Affekten und Machtverhältnissen. Die Autor*innen untersuchen transformatives Lernen und transformative Prozesse aus kulturpsychologischer, ethnologischer, sozialwissenschaftlicher, didaktischer und künstlerischer Perspektive. Unter welchen Bedingungen sind tiefgreifende Veränderungen möglich, insbesondere in Situationen, die von Irritationen, Fremdheitsgefühlen, Machtverhältnissen oder soziokulturellen Konflikten geprägt sind? [ mehr ]
Prävention von sexualisierter Peergewalt und Mobbing in der Schule (PDF)
Sexualisierte Gewalt unter Gleichaltrigen (Peers) ist die häufigste Form sexueller Aggression, der Jugendliche ausgesetzt sind. Die Entstehungsbedingungen und die mit sexualisierter Peergewalt verbundenen Dynamiken sind eng mit sozialen, entwicklungspsychologischen und schulischen Prozessen verbunden. Hinzu kommt, dass sexualisierte Gewalt häufig im Rahmen von anderen Formen komplexer Peergewalt, wie Mobbing, auftritt. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen für ... [ mehr ]
Gewalt als Folge von Traumatisierung im schulischen Kontext (PDF)
Gewalt ist ein ubiquitäres Phänomen. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Gewalt als Folge von Traumatisierung findet nicht genügend Beachtung. Ebenso wie Peergewalt kann auch übergriffiges Verhalten von Erwachsenen im Schulkontext gravierende Folgen haben. Am Beispiel eines Jugendlichen, der sexuellen Missbrauch durch einen Lehrer erfahren hat, wird dargestellt, dass in solchen Fällen Gewaltverhalten als eine Art Selbsthilfemaßnahme ... [ mehr ]
Adoleszenz, Cybermobbing, die Incel-Bewegung und Gewaltverhalten (PDF)
Anhand der englischen Miniserie Adolescence, in der der 13-jährige Jamie seine gleichaltrige Mitschülerin mit sieben Messerstichen tötet, wird Fragen nachgegangen, wie die Entwicklungsbedingungen männlicher Jugendlicher heute aussehen und welche Bedeutung das Internet hat. Dabei wird deutlich, dass der virtuelle Raum keine reale soziale Interaktion ersetzen kann, was zur Folge hat, dass wichtige Entwicklungsschritte ausbleiben. Die in der Adoleszenz ohnehin ... [ mehr ]
Wie beschreiben die überlebenden Jugendlichen den Amoklauf am 20. April 1999 an der Columbine High School? (PDF)
Der Beitrag untersucht, wie überlebende Jugendliche des Amoklaufs an der Columbine High School am 20. April 1999 das Gewalterlebnis subjektiv verarbeiten und narrativ strukturieren. Im Zentrum stehen qualitative schriftliche Interviews mit zehn Jugendlichen, die innerhalb eines Jahres nach der Tat erhoben wurden. Mittels narrativ-sequenzieller Analyse, der eine tiefenhermeneutische Untersuchung vorausging, werden traumatische Reaktionsweisen wie Verleugnung, ... [ mehr ]
Männlichkeitsnormen als Implementationsbarriere für Mobbingund Gewaltprävention in Schulen (PDF)
Methoden des Sozial-Emotionalen Lernens (SEL) gelten als wichtige Bestandteile der schulischen Gewaltund Mobbingprävention, können jedoch bei bestimmten Gruppendynamiken in Schulklassen auf Implementationsprobleme stoßen. Der vorliegende theoretische Beitrag argumentiert, dass Männlichkeitsnormen, die Gewalt als Mittel zur Erlangung von Anerkennung, Macht und Status in der Peergruppe befürworten, eine bislang unzureichend berücksichtigte ... [ mehr ]
Editorial (PDF)
Wir sind individuelle, hilfreiche Narren in Organisationen! (PDF)
»Wir irren uns empor« (Gerhard Vollmer) (PDF)
Der Beitrag beschäftigt sich mit den Herausforderungen für die Gutachter*innen im Aufnahmeverfahren der DGSv für Berater*innen, die keine von der DGSv zertifzierte Supervisionsweiterbildung absolviert haben. Dabei soll verdeutlicht werden, wie eine alleinige Orientierung an den Standards der DGSv für dieses Verfahren nicht ausreicht, um eine Empfehlung für den Vorstand für oder gegen eine Aufnahme auszusprechen.
Abstract:
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Passung als Qualitätskriterium in der Supervision (PDF)
»Hardly art - Hardly garbage« (PDF)
Basierend auf den Erfahrungen in der Ombudsarbeit empfehlen die Autor*innen, »Kunstgriffe« in der Supervision transparent zu machen, anzukündigen, gemeinsam zu reflektieren und sich der eigenen Macht als Supervisor*in unbedingt bewusst und sensibel zu sein.
Abstract:
Based on their experience in ombudsman work, the authors recommend making »tactics« in supervision transparent, announcing them in advance, reflecting on them together, and ... [ mehr ]
Woran glauben? (PDF)
Das Selbstund Weltverständnis des Supervisors bildet ein grundlegendes Fundament für professionelle Beratung. Der Autor entwickelt drei Positionen zum Umgang mit der persönlichen Haltung in der Supervision und plädiert für »selektive Authentizität«, bei der eigene Überzeugungen transparent gemacht werden. Anhand der exemplarischen Perspektiven Krieg, Angst, Moral, Sinn und Glauben konkretisiert er sein persönliches Selbstund ... [ mehr ]
Hoffnung ohne Heilsversprechen (PDF)
Der Beitrag analysiert den Coaching-Boom vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Verunsicherung und zeigt, warum unseriöse Angebote trotz vereinfachender Deutungen und weitreichender Versprechen hohe Anziehungskraft entfalten. Ihre Wirksamkeit beruht weniger auf fachlicher Qualität als auf der gezielten Bearbeitung normativer Unsicherheit durch emotionale Ansprache und identitätsbezogene Positionierungsangebote. Daraus leiten die Autoren normative ... [ mehr ]