Dieter Nitzgen

»No more calling from London tonight« (PDF)

Nachruf auf Earl Hopper

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Elisabeth Rohr

A Wounded Bird (PDF)

Nachruf auf Earl Hopper

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Ruth Beckenbauer

»Coachen Sie mal Herrn X.« (PDF)

Führungskräfte auf der Flucht und Mitarbeiter im Krieg - Welche Wege führen zu einer triangulären Gruppenstruktur?

Anhand eines Beratungsprozesses wird das destruktive Zusammenspiel zwischen Führungskräften und ihrem darunter stehenden Arbeitsteam in einen, sich immer weiter ausbreitenden regredierten Zustand in vorsichtigen Schritten verstanden. In einem transformativen Beratungsprozess kann eine triangulierende konstruktive Gruppenund Führungsstruktur und -kultur entwickelt werden.

Abstract:
Through a consulting process, the dysfunctional and destructive ... [ mehr ]

Julia Reiner & Britta Stitz

Gruppenanalyse im psychotherapeutischen Kombinations-Setting (PDF)

Ist das noch Gruppenanalyse?

Ausgehend von einem Workshop bei den »Tagen der Gruppenanalyse« des Instituts für Gruppenanalyse Heidelberg 2025 reflektieren zwei niedergelassene Psychotherapeutinnen und Gruppenanalytikerinnen ihre gruppentherapeutische Arbeit. Das Kombinationssetting aus Gruppenund Einzelpsychotherapie erleben sie als behandlerische Notwendigkeit für ihre ambulante gruppentherapeutische Arbeit. Im Artikel werden das entstehende Spannungsfeld zwischen gruppenanalytischer ... [ mehr ]

Margrit Brückner

Grenzbearbeitungen: Ist das (noch) gruppenanalytische Supervision? (PDF)

In diesem Beitrag geht es um Grenzbearbeitungen gruppenanalytischer Supervision, ausgehend von gruppenanalytischem Verstehen und den dazugehörigen Erkenntnisinstrumenten sowie von einer gruppenanalytischen Haltung und den dazugehörigen Techniken. Vor diesem Hintergrund werden Formen der Grenzbearbeitung wie Verhältnisse zwischen Dynamik und Struktur, zwischen Zurückhaltung und fachlichen Interventionen, zwischen Abstinenz und Positionierungen und zwischen ... [ mehr ]

Martin Lüdemann

Das Arbeiten mit großen Gruppen (PDF)

Was denken die »Nachbarn«?

Die Arbeit mit großen Gruppen wird in diesem Beitrag anhand unterschiedlicher Formate und Techniken beschrieben. Einen besonderen Platz nimmt die Unterscheidung der analytischen Großgruppe von der gruppenanalytischen Großgruppe ein. Zudem wird die Arbeit mit großen Gruppen allgemein reflektiert, aber nicht ohne auf die Magie der großen Gruppen zu verzichten.

Abstract:
This article describes working with large groups using different ... [ mehr ]

Oliver König

Um den See herumlaufen (PDF)

Nachbarschaftliche Gedanken eines Gruppendynamikers

Ausgehend vom »Dodo Bird Verdict« aus Alice im Wunderland, dass allgemeine Faktoren psychotherapeutischen Handelns verfahrensspezifische Faktoren ausstechen, werden die historischen Überschneidungen und gegenseitigen Beeinflussungen der vier Verfahren Gruppendynamik, Psychodrama, Gruppenanalyse und Systemik aufgezeigt. Dies zeigt sich auch bei den vier präsentierten Eckpunkten gruppendynamischer Vorgehensweisen, Hier und Jetzt, Feedback, Struktur und ... [ mehr ]

Regina Reeb-Faller

»Man kann nicht NICHT kommunizieren« (PDF)

Systemische Gruppentherapie

Die systemische Gruppentherapie wird in einen geschichtlichen Kontext gestellt und mit den Grundannahmen wie Konstruktivismus, Autopoiese, Kybernetik 2. Ordnung und Synergetik in Verbindung gebracht. Symptome werden als ein Ausdruck von nicht gelingenden Kommunikationsund Interaktionsmustern innerhalb eines (Familien-)Systems gesehen. Weitere unterschiedsbildende Annahmen wie der Zusammenhang des Erlebens mit dem jeweiligen Kontext, die besondere Bedeutung der Sprache (verbal ... [ mehr ]

Manuel Scherer Langbehn

Psychodrama und Gruppenanalyse - Szenisches Denken im Dialog (PDF)

Begegnungen am Gartenzaun

Der Beitrag untersucht, wie sich Psychodrama und Gruppenanalyse gegenseitig bereichern können. Er zeigt, wie das Psychodrama Gruppe als lebendigen Handlungsraum versteht, in dem Menschen ihre Beziehungen und Konflikte handelnd erforschen und verändern. Zentrale Konzepte wie Szene, Rollenarbeit und Begegnung werden vorgestellt und anschließend mit gruppenanalytischen Ideen in Beziehung gesetzt. Dabei wird deutlich, dass beide Ansätze die Gruppe als Raum ... [ mehr ]

Elisabeth Rohr & Beatrice Kustor

»Und ich habe immer gedacht, wenn ich Guatemala überlebe, dann kann mir eigentlich in der Supervision nicht mehr viel passieren« (PDF)

In dem Interview erläutert Elisabeth Rohr, welche Motivlagen dazu führten, dass man sich Anfang der 1980er Jahre, als die Gruppenanalyse in Deutschland kaum bekannt war, für dieses Verfahren interessierte. Es war wohl insbesondere ein zu dieser Zeit sehr gruppenaffiner Kontext, der vor allem im psychosozialen, aber auch im geisteswissenschaftlichen Bereich »die Gruppe« und damit gruppale Kontexte als etwas sehr Fortschrittliches und Erstrebenswertes ... [ mehr ]

Elisabeth Rohr

Essentials der Gruppenanalyse (PDF)

In dem folgenden Beitrag werden einige der zentralen Wesensmerkmale der Gruppenanalyse dargestellt und erläutert. Es geht hierbei um eine Fokussierung auf jene Aspekte der Gruppenanalyse, die als Alleinstellungsmerkmale das Besondere von Theorie und Methode dieses psychotherapeutischen Verfahrens ausmachen. Anliegen ist es somit, einen knapp gefassten Überblick zu liefern, der nicht den Anspruch von Vollständigkeit beinhaltet, aber darüber informiert, was ... [ mehr ]

Sebastian Murken

Was denken die »Nachbarn«? (PDF)

Zur Dynamik des Miteinanders in gesellschaftlichen Strukturen

Der vorliegende Text untersucht die Dynamik der »Nachbarschafts-Mentalität« im Wandel der Zeit und ihre Relevanz für gesellschaftliche und therapeutische Prozesse. Historisch betrachtet diente die Frage »Was denken die Nachbarn?« im Nachkriegsdeutschland als primärer psychologischer Regulator, um kollektive Traumata und Schuld durch soziale Konformität zu verdrängen. Diese Mentalität, die eine Störung der Gruppenmatrix ... [ mehr ]

Stephan Gingelmaier, Susanna Keval, Beatrice Kustor, Renate Jorkowski, Martin Lüdemann, Ute Schaich & Johannes Wrege

Editorial (PDF)

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Institut für Gruppenanalyse Heidelberg e.V. (Hg.)

gruppenanalyse 1/2026: Gruppenanalyse und was denken die Nachbarn? (PDF)

Zeitschrift für gruppenanalytische Psychotherapie, Beratung und Supervision | 36. Jahrgang, 2026, Heft 1

In diesem Heft geht es um einen konstruktiven Dialog zwischen Gruppenanalyse, Gruppendynamik, Psychodrama und systemischer Gruppentherapie sowie um die Arbeit mit großen Gruppen in Unternehmen und Institutionen. Zudem stellen Gruppenanalytiker:innen ihre Arbeit in unterschiedlichen, innovativen Settings vor. Es ist eine spannende, anregende und innovative, neue Ausgabe der gruppenanalyse entstanden. [ mehr ]

Institut für Gruppenanalyse Heidelberg e.V. (Hg.)

gruppenanalyse 1/2026: Gruppenanalyse und was denken die Nachbarn?

Zeitschrift für gruppenanalytische Psychotherapie, Beratung und Supervision | 36. Jahrgang, 2026, Heft 1

In diesem Heft geht es um einen konstruktiven Dialog zwischen Gruppenanalyse, Gruppendynamik, Psychodrama und systemischer Gruppentherapie sowie um die Arbeit mit großen Gruppen in Unternehmen und Institutionen. Zudem stellen Gruppenanalytiker:innen ihre Arbeit in unterschiedlichen, innovativen Settings vor. Es ist eine spannende, anregende und innovative, neue Ausgabe der gruppenanalyse entstanden. [ mehr ]

Mediation im palliativen Kontext (PDF)

Findet am Lebensende ein Konflikt statt, den alle Beteiligten lösen möchten, werden Betroffene ihre Bereitschaft zur Befriedung aus dem Blickwinkel der eigenen Endlichkeit gestalten. Darin unterscheidet sich eine solche Mediation wesentlich von anderen. Menschen, die bei der Lösung dieser Konflikte helfen wollen – oft Mediator*innen –, müssen sich damit intensiv auseinandersetzen. Nur so können sie einen angemessenen, würdigen Mediationsprozess gestalten. Klaus-Dieter Neander widmet sich der psychischen Situation derer, die in einer palliativen Versorgung sind, und greift u.a. auf Ideen der originären Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl zurück. [ mehr ]

Mediation im palliativen Kontext

Findet am Lebensende ein Konflikt statt, den alle Beteiligten lösen möchten, werden Betroffene ihre Bereitschaft zur Befriedung aus dem Blickwinkel der eigenen Endlichkeit gestalten. Darin unterscheidet sich eine solche Mediation wesentlich von anderen. Menschen, die bei der Lösung dieser Konflikte helfen wollen – oft Mediator*innen –, müssen sich damit intensiv auseinandersetzen. Nur so können sie einen angemessenen, würdigen Mediationsprozess gestalten. Klaus-Dieter Neander widmet sich der psychischen Situation derer, die in einer palliativen Versorgung sind, und greift u.a. auf Ideen der originären Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl zurück. [ mehr ]

Psychologie der Pränatalen Entwicklung

In einer inter- und transdisziplinären Herangehensweise thematisiert Klaus Evertz die bio-psycho-sozialen Zusammenhänge sowie historischen und kulturellen Aspekte der neuen Wissenschaftsdisziplin der pränatalen Psychologie. [ mehr ]

Moralischer Fortschritt

Geschichte vermitteln und Zukunft gestalten

Johannes Drerup setzt grassierenden negativen Geschichts- und Zukunftsbildern etwas entgegen: Wir brauchen die Idee des Fortschritts und seiner Möglichkeit, um künftigen Generationen ein angemessenes Bild von Geschichte und demokratisch gestaltbaren Zukünften vermitteln zu können. [ mehr ]

Verzeihen (PDF)

Plädoyer für eine unverzichtbare psychosoziale Fähigkeit

Joachim Küchenhoff legt die psychosoziale Kraft einer gesellschaftspolitischen und persönlichen »Verzeihensarbeit« frei, die unverzichtbar ist, um mit Scham, Schuld und Schuldgefühlen umzugehen, Verluste und Enttäuschungen ohne Ressentiment und ausgelebte Rachewünsche zu verarbeiten und sich aus Opferrollen befreien zu können. [ mehr ]

Verzeihen

Plädoyer für eine unverzichtbare psychosoziale Fähigkeit

Joachim Küchenhoff legt die psychosoziale Kraft einer gesellschaftspolitischen und persönlichen »Verzeihensarbeit« frei, die unverzichtbar ist, um mit Scham, Schuld und Schuldgefühlen umzugehen, Verluste und Enttäuschungen ohne Ressentiment und ausgelebte Rachewünsche zu verarbeiten und sich aus Opferrollen befreien zu können. [ mehr ]