Jule Fuchs, Marc Allroggen & Herbert Scheithauer

Prävention von sexualisierter Peergewalt und Mobbing in der Schule (PDF)

Das Aufbaumodul ›Fairplayer.Manual - resPekt‹

Sexualisierte Gewalt unter Gleichaltrigen (Peers) ist die häufigste Form sexueller Aggression, der Jugendliche ausgesetzt sind. Die Entstehungsbedingungen und die mit sexualisierter Peergewalt verbundenen Dynamiken sind eng mit sozialen, entwicklungspsychologischen und schulischen Prozessen verbunden. Hinzu kommt, dass sexualisierte Gewalt häufig im Rahmen von anderen Formen komplexer Peergewalt, wie Mobbing, auftritt. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen für ... [ mehr ]

Annette Streeck-Fischer

Gewalt als Folge von Traumatisierung im schulischen Kontext (PDF)

Am Beispiel eines Jugendlichen mit sexuellen Missbrauchserfahrungen

Gewalt ist ein ubiquitäres Phänomen. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Gewalt als Folge von Traumatisierung findet nicht genügend Beachtung. Ebenso wie Peergewalt kann auch übergriffiges Verhalten von Erwachsenen im Schulkontext gravierende Folgen haben. Am Beispiel eines Jugendlichen, der sexuellen Missbrauch durch einen Lehrer erfahren hat, wird dargestellt, dass in solchen Fällen Gewaltverhalten als eine Art Selbsthilfemaßnahme ... [ mehr ]

Annette Streeck-Fischer

Adoleszenz, Cybermobbing, die Incel-Bewegung und Gewaltverhalten (PDF)

Annäherungen an die Miniserie Adolescence

Anhand der englischen Miniserie Adolescence, in der der 13-jährige Jamie seine gleichaltrige Mitschülerin mit sieben Messerstichen tötet, wird Fragen nachgegangen, wie die Entwicklungsbedingungen männlicher Jugendlicher heute aussehen und welche Bedeutung das Internet hat. Dabei wird deutlich, dass der virtuelle Raum keine reale soziale Interaktion ersetzen kann, was zur Folge hat, dass wichtige Entwicklungsschritte ausbleiben. Die in der Adoleszenz ohnehin ... [ mehr ]

Anna Julia Krome

Wie beschreiben die überlebenden Jugendlichen den Amoklauf am 20. April 1999 an der Columbine High School? (PDF)

Der Beitrag untersucht, wie überlebende Jugendliche des Amoklaufs an der Columbine High School am 20. April 1999 das Gewalterlebnis subjektiv verarbeiten und narrativ strukturieren. Im Zentrum stehen qualitative schriftliche Interviews mit zehn Jugendlichen, die innerhalb eines Jahres nach der Tat erhoben wurden. Mittels narrativ-sequenzieller Analyse, der eine tiefenhermeneutische Untersuchung vorausging, werden traumatische Reaktionsweisen wie Verleugnung, ... [ mehr ]

Helena Hotopp & Herbert Scheithauer

Männlichkeitsnormen als Implementationsbarriere für Mobbingund Gewaltprävention in Schulen (PDF)

Herausforderungen für Sozial-Emotionales Lernen

Methoden des Sozial-Emotionalen Lernens (SEL) gelten als wichtige Bestandteile der schulischen Gewaltund Mobbingprävention, können jedoch bei bestimmten Gruppendynamiken in Schulklassen auf Implementationsprobleme stoßen. Der vorliegende theoretische Beitrag argumentiert, dass Männlichkeitsnormen, die Gewalt als Mittel zur Erlangung von Anerkennung, Macht und Status in der Peergruppe befürworten, eine bislang unzureichend berücksichtigte ... [ mehr ]

Herbert Scheithauer & Annette Streeck-Fischer

Editorial (PDF)

The many faces of violence - Gewaltphänomene an Schulen

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Ronny Jahn

Wir sind individuelle, hilfreiche Narren in Organisationen! (PDF)

Oder: Kontinuität und Transformation - Supervision im Spannungsfeld professioneller und künstlerischer Praxis

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Herbert Hirsch

»Wir irren uns empor« (Gerhard Vollmer) (PDF)

Ein paar Anmerkungen zum individuellen Aufnahmeverfahren der DGSv aus der Sicht eines Gutachters

Der Beitrag beschäftigt sich mit den Herausforderungen für die Gutachter*innen im Aufnahmeverfahren der DGSv für Berater*innen, die keine von der DGSv zertifzierte Supervisionsweiterbildung absolviert haben. Dabei soll verdeutlicht werden, wie eine alleinige Orientierung an den Standards der DGSv für dieses Verfahren nicht ausreicht, um eine Empfehlung für den Vorstand für oder gegen eine Aufnahme auszusprechen.

Abstract:
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Benjamin Donath, Jana Kulisch & Maria Mewes

Passung als Qualitätskriterium in der Supervision (PDF)

Perspektiven von Absolvent:innen auf Klient:innenbedürfnisse und den Supervisionsmarkt

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Sebastian Kukla & Lisa Waas

»Hardly art - Hardly garbage« (PDF)

Supervisorische Kunstfehler in der Ombudsstelle der DGSv

Basierend auf den Erfahrungen in der Ombudsarbeit empfehlen die Autor*innen, »Kunstgriffe« in der Supervision transparent zu machen, anzukündigen, gemeinsam zu reflektieren und sich der eigenen Macht als Supervisor*in unbedingt bewusst und sensibel zu sein.

Abstract:
Based on their experience in ombudsman work, the authors recommend making »tactics« in supervision transparent, announcing them in advance, reflecting on them together, and ... [ mehr ]

Wolfgang Weigand

Woran glauben? (PDF)

Selbstund Weltverständnis des Supervisors als Fundament der Beratung

Das Selbstund Weltverständnis des Supervisors bildet ein grundlegendes Fundament für professionelle Beratung. Der Autor entwickelt drei Positionen zum Umgang mit der persönlichen Haltung in der Supervision und plädiert für »selektive Authentizität«, bei der eigene Überzeugungen transparent gemacht werden. Anhand der exemplarischen Perspektiven Krieg, Angst, Moral, Sinn und Glauben konkretisiert er sein persönliches Selbstund ... [ mehr ]

Thomas Kühn & Dragan Šimičević

Hoffnung ohne Heilsversprechen (PDF)

Normative Identitätsarbeit als Voraussetzung professioneller Beratung

Der Beitrag analysiert den Coaching-Boom vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Verunsicherung und zeigt, warum unseriöse Angebote trotz vereinfachender Deutungen und weitreichender Versprechen hohe Anziehungskraft entfalten. Ihre Wirksamkeit beruht weniger auf fachlicher Qualität als auf der gezielten Bearbeitung normativer Unsicherheit durch emotionale Ansprache und identitätsbezogene Positionierungsangebote. Daraus leiten die Autoren normative ... [ mehr ]

Christel Baatz-Kolbe

»Gegrüßet seist Du Maria …« (PDF)

Der Beitrag beschreibt eine prägende Situation aus einer Gruppensupervision mit ehrenamtlichen Hospizbegleiter:innen und eines katholischen Wohlfahrtsverbandes. Nachdem eine Teilnehmerin von der schweren Erkrankung ihrer Mutter berichtete, reagierte die Gruppe auf die spontane Initiative einer Supervisandin mit dem gemeinsamen Gebet »Gegrüßet seist Du Maria«. Durch dieses Vorgehen verlor ich in der Eingangssituation kurzzeitig die Prozessführung, ... [ mehr ]

Ullrich Raupp

System - Kunst - Fehler (PDF)

Behandlungsfehler im Gesundheitssystem werden häufig als Kunstfehler bezeichnet. Gesundheit und Heilkunst sind schon historisch mit religiösen, moralischen, ethischen, kulturellen und politischen Einstellungen unterlegt. Aus einem Rückblick auf Systeme und Systemwechsel in den letzten 200 Jahren wird die Entwicklung hin zur modernen, hochtechnisierten Medizin gezeichnet, die immer mehr den Anspruch ganzheitlicher Fürsorge verliert und durch die Maxime des ... [ mehr ]

Brigitta Zierer

Welche Qualität für wen? (PDF)

Supervision und Coaching erfordern im Diskurs über »gute« Qualität nachvollziehbare berufliche Standards und Qualitätskriterien, um die Wirkung und den Erfolg der Supervision nachweisbar zu machen. Supervisor*innen und Coaches müssen sich mit Qualitätsaspekten auseinandersetzen, die sowohl für Klient*innen und Kund*innen als auch für Kolleg*innen im beruflichen Umfeld relevant sind. Qualität erfordert eine kontinuierliche ... [ mehr ]

Annette Mulkau

Qualität - Standards sind nicht alles (PDF)

Die Gründung der DGSv ist mit der Entwicklung und dem Setzen von Standards für die Qualifizierung zum*zur Supervisor*in verbunden. Die Qualität der Qualifizierungen bietet eine gute Grundlage für den Start in die Praxis der Supervision. Die Qualität praktizierter Supervision, so die Behauptung, liegt jenseits von Standards. Das wird in Bezug auf den Gegenstand von Supervision und auf berufliche Herausforderungen von Supervisand*innen hin ... [ mehr ]