Supervision mit Tandemleitungen (PDF)
Sozialorganisationen stehen zunehmend unter Druck. Fachkräftemangel, steigende Notlagen und finanzielle Engpässe erhöhen die Arbeitsbelastung. Auch Führungsarbeit wird dadurch anspruchsvoller. Tandemleitung verspricht hier Entlastung. Supervision kann zum Gelingen beitragen, insofern sie nicht nur kompensiert, wo eigentlich Organisationen Aufgaben zu erledigen haben.
Abstract:
Social organizations are facing increasing pressure. Staff shortages, ... [ mehr ]
»Was machen die eigentlich den ganzen Tag?« (PDF)
Die Verbindung von Supervision und arbeitssoziologischer Forschung hat im supervisorischen Diskurs eine lange Tradition. An diese Tradition, insbesondere an die Ansätze von Hausinger und Gotthardt-Lorenz, knüpft dieser Beitrag an. Anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis eines sozialökonomischen Gastronomiebetriebes wird der Frage nachgegangen, welcher wechselseitige Erkenntnisgewinn zwischen arbeitssoziologischer Forschung und supervisorischer Praxis entstehen ... [ mehr ]
Was sich in Schule alles bewegt, anstrengend ist und Mut macht (PDF)
Der Beitrag beleuchtet aus Sicht einer internen Supervisorin die komplexe Realität von Schule. Er zeigt, wie Lehrer*innen in einem widersprüchlichen System arbeiten, das von hohen gesellschaftlichen Erwartungen, strukturellen Zwängen und permanenter Bewegung geprägt ist. Neben Unterricht leisten Lehrer*innen unsichtbare Interaktionsarbeit – meist ohne ausreichende Ressourcen, wie Raum oder Zeit. Gesellschaftliche Krisen müssen nebenher verund ... [ mehr ]
Abstellplatz, Zwischenstopp oder Zukunftssicherung (PDF)
Dieser Beitrag thematisiert Supervision in der Sozialpädagogik im Kontext von Flucht, Sprachbarrieren und struktureller Unklarheit. Anhand einer Fallvignette aus der supervisorischen Praxis wird die Begleitung eines Teams dargestellt, das ein minderjähriges geflüchtetes Mädchen in einer sozialpädagogischen Wohngemeinschaft betreut. Im Fokus stehen die Auswirkungen sprachlicher und kultureller Barrieren, unklarer Aufträge sowie politischer und ... [ mehr ]
Keine Angst vor Supervision (PDF)
Das Besondere an Supervision im Gesundheitswesen liegt in ihrem Produkt: Es kann um Leben und Tod gehen oder zumindest um eines der höchsten Güter im menschlichen Dasein, die Gesundheit (vgl. Foucault, M.,1973). Auch gibt es signifikante historische und strukturelle Charakteristika in diesem Feld, welche im ersten Teil dieses Textes erläutert werden. Im zweiten Abschnitt folgen Fallsequenzen zur Veranschaulichung einiger grundlegender Themen. Die ... [ mehr ]
Landschaften der Arbeit (PDF)
Die Arbeitswirklichkeiten, die über Jahrzehnte die betrieblichen und beruflichen Erfahrungen, Hoffnungen, Sorgen und Orientierungen prägten und die für Wohlstand in den demokratischen und sozialstaatlich geprägten Gesellschaften sorgten, steuern in sozialer und mentaler Hinsicht auf Kipppunkte zu. Diese Kipppunkte werden aktuell mit den Begriffen der Zeitenwende und der Polykrise treffend beschrieben. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, braucht es eine ... [ mehr ]
supervision - Mensch Arbeit Organisation: Landschaften der Arbeit. Routen und Positionen der Supervision
Ausgehend von einem soziologischen Befund zur gegenwärtigen Situation der Arbeit werden Routen und Positionen der Supervision zwischen »Just in Time« und »Old School« verfolgt. Supervisor*innen der jüngeren Generation setzen sich damit auseinander, wie sie den Anforderungen an Supervision in einer sich rasant verändernden Gesellschaft mit ihren Krisen und Herausforderungen – von Ökonomie bis Klimakatastrophe – und dem damit einhergehenden Wandel in der Arbeitswelt begegnen. [ mehr ]
Silbernetz e. V. - einfach mal reden (PDF)
Nach der Reise ist vor der Reise (PDF)
Großmutter-Übertragung als Chance und Verführung (PDF)
Der Beitrag untersucht das bislang wenig konzeptualisierte Phänomen der »Großmutter-Übertragung« in psychoanalytischen Behandlungen, insbesondere im Kontext des Alterns von Analytikerinnen und Analytikern. Ausgehend von klinischen Beobachtungen der MODE-Studie sowie im Dialog mit entwicklungspsychologischen und traumatheoretischen Ansätzen wird gezeigt, dass frühe Beziehungserfahrungen mit Großmüttern als »verkörperte ... [ mehr ]
Die »neuen« Wechseljahre der Frau (PDF)
Ausgehend vom aktuellen Aufbegehren von Frauen gegen die Entwertung durch die Menopause und entwertende Altersbilder in der zweiten Lebenshälfte, werden die nachhaltigen Veränderungen im biopsychosozialen Prozess der Wechseljahre dargestellt. Weiter werden unbewusste Konflikte dieser Lebensphase diskutiert und psychotherapeutische Möglichkeiten anhand einer Fallvignette skizziert.
Abstract:
Based on the current rebellion of women against the ... [ mehr ]
Halt’ dich an deiner Sehnsucht fest (PDF)
Ausgehend vom Beatles-Song When I’m Sixty-Four und aktuellen Befunden zu Vorstellungen vom Leben im Alter fragt der Beitrag nach der Bedeutung von Sehnsucht im höheren Lebensalter. Im Anschluss an Eriksons Entwicklungsaufgabe »Integrität versus Verzweiflung« wird der »atmende« Modus der Sehnsucht mit dem für Integrität notwendigen Aushalten von Unvollständigkeit und Ambivalenz sowie mit ihren reflexiven und evaluativen ... [ mehr ]
Individuelle Altersbilder im Spannungsfeld zwischen Sehnsüchten, Ängsten und Hoffnungen (PDF)
Neben dem Modell verinnerlichter Altersstereotypen lässt sich das individuelle Altersbild aus psychoanalytischer Sicht auch als eine Art Selbstrepräsentanz verstehen. Diese erscheint abhängig von frühen Objektbeziehungserfahrungen zu sein und kann im weiteren Verlauf durch eine individuelle neurotische Konfliktstruktur geprägt sein. Sehnsüchte können dabei als ein Gegengewicht zu den Ängsten vor dem Älterwerden verstanden werden. Es ... [ mehr ]
Der alte Kampf gegen das Defizitmodell des Alterns (PDF)
Diese Arbeit beginnt mit dem Versuch, unterschiedliche Varianten in Defizitmodellen des Alterns zu unterscheiden: (1) Defizitmodell des kognitiven Alterns, (2) Defizitmodell generalisiert auf Altern ganz allgemein, (3) Defizitmodell als Dominanz negativer Alterskorrelationen, (4) Altern als systematische Akkumulation von Defiziten primär im gesundheitlichen Bereich sowie (5) Alternsdefizite als Erklärung des normativen Lebensendes. Diesen Defizitmodellen werden vier ... [ mehr ]
Psychotherapie im Alter Nr. 91: »When I’m Sixty-Four« - Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen (PDF)
Den Beatles-Song When I’m Sixty-Four komponierte Paul McCartney, als sein Vater 64 Jahre alt war. Der Liedtext ist geprägt durch ein ängstliches, negatives Bild vom Alter, von den Sorgen, verlassen und einsam zu sein und niemanden zu haben, der für einen sorgt.
Die Beiträge dieses Heftes, die auf Vorträge des Symposiums »›When I’m Sixty-Four‹ – Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen« zurückgehen, kreieren eine weniger angsterfüllte Sicht auf das Alter, als es dem Beatles-Text zu entnehmen ist. [ mehr ]
psychosozial 185: Verluste und ihre Verarbeitung - kulturwissenschaftliche, psychodynamische und philosophische Perspektiven
Verluste gibt es in einer nicht überschaubaren Mannigfaltigkeit und Heterogenität, von unwichtigen, leicht zu ersetzenden Dingen bis hin zum Tod geliebter Menschen. Ebenso gibt es Verluste, die weder als schmerzlich noch negativ erlebt werden, eher als eine Befreiung. Und gar nicht so selten bewerten wir einen Verlust im Nachhinein sogar als Chance. Oft spielt es eine Rolle, ob wir den Verlust selbst aktiv-handelnd verursachen, uns sukzessive darauf einstellen können oder uns ohnmächtig ausgeliefert fühlen. Diese Ausgabe versammelt ausgewählte Beispiele für Verlusterfahrungen, die einen Eindruck der Vielfalt und Verschiedenheit vermitteln. [ mehr ]
Über einen Mann, der nur alle zwei Tage lebt: The Days When I Do Not Exist (2002) (PDF)
Der Aufsatz beschreibt ein psychisches Phänomen, nämlich die Unfähigkeit, lebendig zu bleiben, wie es im Film The Days When I Do Not Exist (2002) von Jean-Charles Fitoussi dargestellt wird. Indem der Film das Leben eines Mannes erzählt, der jeden zweiten Tag verschwindet, nur um genau 24 Stunden später am selben Ort wieder aufzutauchen, vermittelt er ein provokantes Gedankenexperiment. Für den Autor verbildlicht diese Erzählung eine ... [ mehr ]