Claudia Wirts, Felix Neubauer & Markus Spreer

Kooperation von Schulen mit dem Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung und Sportvereinen bei der Realisierung (außer)schulischer sportlicher Angebote (PDF)

Gerade der Ausbau von Ganztagsangeboten führte zur Stärkung der Kooperationen von Schulen und Sportvereinen. Durch diese Zusammenarbeit wird es Schüler:innen bereits frühzeitig ermöglicht, eine Sportart ihrer Wahl auszuüben und so Teilhabe, beispielsweise im Praktizieren von Freizeitoder Erlebnissportarten zu stärken.

Abstract:
The expansion of all-day programs in particular has led to stronger cooperation between schools and ... [ mehr ]

Mia Münch

Spracherwerb tauber Kinder auf Grundlage von Dialog (PDF)

Wie kann Dialog zwischen tauben Kindern und ihrer Umwelt hergestellt werden, um ihren bimodal-bilingualen Spracherwerb zu fördern?

Sprache wird als psychische Funktion nach den Grundsätzen von Vygotskij durch zwischenmenschliche Interaktionen, nach Spitz genauer gesagt durch Dialog, erworben. Im Fall von tauben Kindern stehen besonders hörende Eltern, aber auch das gesamte soziale Umfeld, vor der Aufgabe, sich in das Kind einzufühlen und Dialog aufzubauen. Grundlegend dafür ist die Überwindung von ableistische wie auch audistische Verhaltensweisen und die Anpassung an die visuelle ... [ mehr ]

Fachverband für Behindertenpädagogik Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V.

Behindertenpädagogik - Vierteljahresschrift für Behindertenpädagogik und Integration Behinderter in Praxis, Forschung und Lehre (PDF)

65. Jahrgang, 2026, Heft 1

Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Behindertenpädagogik befasst sich mit behindertenpädagogischen Problemen der Erziehung und Bildung und des Unterrichts an Vorschulen, allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen sowie in der Erwachsenenbildung. Sie wird vom Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V., Fachverband für Behindertenpädagogik herausgegeben.
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Pia Andreatta, Ursula Gast, Reinhold Görling, Ines Gottschalk, Christian Gudehus, Andreas Hamburger, Jürgen Straub, Annette Streeck-Fischer, Wolfgang Wöller & David Zimmermann (Hg.)

Trauma Kultur Gesellschaft 1/2026: Soziales Trauma

4. Jahrgang, 2026, Heft 1

Die Beiträge dieses Hefts zeigen, wie sich Gewalt in kollektive Erfahrungen einschreibt und welche Formen des Umgangs daraus hervorgehen. Zugleich eröffnen sie unterschiedliche theoretische, empirische und methodische Zugänge und laden dazu ein, das Konzept des Sozialen Traumas weiter zu schärfen. [ mehr ]

André Hoppmann

»Ich wünsche Dir Leben ohne Leiden« (PDF)

Darstellung einer besonderen IFA-Gruppe mit erfolgtem Perspektivwechsel und Entlastung bei der Fallvorstellung

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Guido Flatten, Philipp Herzog & Günther Bergmann

Von der Fähigkeit zur Kompetenz (PDF)

Die Ausbildung zum Balint-Gruppenleiter

Die Implementierung der Balint-Gruppenarbeit als Baustein der ärztlichen Weiterbildung erfolgte ab 1987 mit dem Ziel, die Bedeutung der ärztlichen Beziehung in der Behandlung von Patienten1 in einem ganzheitlichen Medizinverständnis sichtbar zu machen und die Entwicklung einer professionellen Beziehungskompetenz zu unterstützen. Für die Ausbildung zum Balint-Gruppenleiter gibt es bislang nur Standards und Empfehlungen, die durch die nationalen und ... [ mehr ]

Vanessa Viktoria Eylers

Mut zur Polyphonie (PDF)

Ein musikalischer Zugangsweg zur Leitung von Balintgruppen

Musikalische Prinzipien – insbesondere das Strukturprinzip der Mehrstimmigkeit, die sog. »Polyphonie«, sowie das Formund Kompositionsprinzip der »Fuge« – können als Analogie zum Verständnis psychodynamischer Prozesse in der Balintgruppenarbeit dienen. Die während der Balintgruppenarbeit und -leitung für die Autorin entstehende »Musik der Gruppe« mit ihren Spannungs-, Resonanzund Bedeutungsbewegungen wird in ... [ mehr ]

Giuliano Castigliego

Von Balints Tune in zu Fonagys Mentalisieren (PDF)

Der Beitrag zeichnet eine Entwicklungslinie von Michael Balints Konzept des Flash zu Peter Fonagys Theorie des Mentalisierens nach. Er beschreibt, wie sich das Verständnis der therapeutischen Beziehung über die Arbeiten von Daniel N. Stern, Beatrice Beebe, Michael B. Buchholz sowie Jeremy D. Safran und J. Christopher Muran verändert und vertieft hat. Im Zentrum steht die Frage, wie aus der unmittelbaren affektiven Resonanz eine dialogische und mentalisierende ... [ mehr ]

Giovanni Maio

Zur Bedeutung des Vertrauens in der Medizin (PDF)

Der Arztberuf ist ein Vertrauensberuf, denn dort, wo kein Vertrauen ist, findet auch keine wirkliche Konsultation statt und damit keine wirkliche Therapie. Vertrauen ist die Basis von allem in der Medizin. Ohne Vertrauen käme der Kontakt erst gar nicht zustande. Es stellt sich die Frage, was es auf sich hat mit dem Vertrauen, wie man Vertrauen von bloßer Verlässlichkeit unterscheiden kann und warum die Vertrauensbasis ärztlichen Handelns heute durch eine ... [ mehr ]

Guido Flatten

Editorial (PDF)

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Balint-Journal 1/2026 (PDF)

Zeitschrift für Beziehung, Dialog und Supervision in Medizin, Psychologie und Gesellschaft | 27. Jahrgang, 2026, Heft 1

Die Beiträge von Heft 1-2026 stehen gleichermaßen für Kontinuität und den neugierigen Blick über den Tellerrand der Balint-Methode. Giovanni Maio schreibt aus der Perspektive des Ethikers und Medizinhistorikers über die Bedeutung des Vertrauens in der Medizin. Giuliano Castigliego zeichnet den Weg nach, der vom Konzept des Tune in und Flash von Michael und Enid Balint über die Now und Meeting Moments von Daniel Stern bis zum modernen Konzept des Mentalisierens von Peter Fonagy führt. Vanessa Viktoria Eylers zeigt als Ärztin und professionelle Musikerin, wie musikalische Zugangswege das Verstehen der Leitung von Balint-Gruppen bereichern können. Guido Flatten, Philipp Herzog und Günther Bergmann widmen sich der berufspolitisch für die ärztliche Weiterbildung bedeutsamen Frage der Qualitätssicherung der Leitung von Balint-Gruppen. [ mehr ]

Cornelia Stegmann & Susanne Schneider

Tagungsbericht (PDF)

11. Forschungstagung INFAP3, 24.08.2025 am IAAP-Kongress, Zürich

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Kurt Greiner

Wem nützt Psychotherapiewissenschaft? (PDF)

Über Akademisierungspolitik, Einheitspsychotherapie und die Bedeutung eines jungen Wissenschaftsfachs für die akademische Zukunft der schulenbasierten Psychotherapie

Das neue österreichische Psychotherapiegesetz (2024) verlangt die akademisch-wissenschaftliche Fundierung der Psychotherapie über die institutionelle Anbindung an Universitäten. Psychotherapie kann in unterschiedlichen Universitätsfächern akademische Verankerung finden, wie z. B. in den etablierten Fachgebieten Psychologie, Medizin, Bildungswissenschaft etc. oder eben im jungen Fach Psychotherapiewissenschaft (PTW). Der Artikel beleuchtet einerseits ... [ mehr ]

Christa Futscher & Mario Schlegel

Zwischen Zählen und Verstehen (PDF)

Ein operationalisiertes Brückenverfahren an der Schnittstelle zweier sich scheinbar widersprechender Forschungsparadigmen

In der empirischen Psychotherapieforschung löst sich der polarisierte Methodenstreit zwischen qualitativen und quantitativen Ansätzen zunehmend zugunsten der Kombination von Perspektiven auf. Statt auf die Verbindung ideologisch gegensätzlicher Verfahren wie bei Mixed-Methods-Designs zu setzen, wird in diesem Beitrag eine Forschungslogik vorgeschlagen, in der Zählen und Verstehen innerhalb einer einzigen Versuchsanordnung zusammenwirken. Das ... [ mehr ]

Beata Reinfeldt

Messie-Syndrom und Gestalttherapie (PDF)

Therapeutische Möglichkeiten

Das Messie-Syndrom (Hoarding Disorder) ist durch anhaltendes Horten, Schwierigkeiten beim Wegwerfen von Gegenständen und daraus resultierende Beeinträchtigung der Wohnund Funktionsräume gekennzeichnet. Seit der Aufnahme 2013 als eigenständige Diagnose im DSM-5 (300.3) und im ICD-10 (42.3) hat sich die Forschung in Epidemiologie, neurokognitiven Auffälligkeiten, genetischen Einflüssen und psychotherapeutischer Behandlung erweitert. Das Messie-Syndrom ... [ mehr ]

Helene Haker, Evelyn Unterburger, Matthias Huber & Maya Schneebeli

Autismus-Spektrum: Neueste Entwicklungen fordern die Erwachsenenpsychiatrie heraus (PDF)

Autismus ist nach früherem Nischendasein als virulentes Thema in der Erwachsenenpsychiatrie angekommen und führt heute, nach Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS), die Liste gängiger Selbstdiagnosen an. Die neuesten Entwicklungen führen zu einer besorgniserregenden Überlastung des Versorgungssystems mit monatelangen Wartelisten für Abklärungsund Behandlungsplätze. Zur besonderen Lage tragen diverse Gründe bei: Der konzeptuelle Wandel; ... [ mehr ]

Janine Spitzhüttl, Karin Ribi, Daniel M. Aebersold, Timo Nannen, Sabine Kaufmann-Schopfer, Jürg Bernhard & Alexander Wünsch

Verbesserung der Früherkennung psychischer Belastungen bei Krebs (PDF)

Und Überweisung an die Psychoonkologie durch ein elektronisches Belastungs-Screening

Psychische Belastungen, Angstund Depressionssymptome sind bei onkologischen Patient*innen häufig, werden jedoch in der klinischen Routine nicht immer systematisch erfasst. Elektronische Belastungsscreenings könnten die Früherkennung erleichtern und eine patientenzentrierte Zuweisung zu psychoonkologischen Unterstützungsangeboten fördern. Ziel dieser Studie war es, die Machbarkeit der Implementierung eines wiederholten elektronischen Belastungsscreenings ... [ mehr ]

Roberta Pedrinis, Christopher Marti, Nicola Schiavone & Enzo Grossi

Kann Kunsttherapie in der onkologischen Rehabilitation hilfreich sein? (PDF)

Dank der Fortschritte in der Krebserkennung und -behandlung gewinnt der Bereich der onkologischen Rehabilitation immer mehr an Bedeutung. Um die Wirksamkeit der onkologischen Rehabilitation zu verbessern, können Geist-Körper-Interventionen wie Kunsttherapie (KT) eingesetzt werden, um den Patienten zu helfen, die komplexen psychologischen und emotionalen Folgen einer Krebserkrankung zu verstehen und zu bewältigen. Ziel dieser Studie ist es, die Wirksamkeit eines ... [ mehr ]

Jan Schulze

Hoffnung im Dialog (PDF)

Psychoonkologische Präzision am Lebensende zwischen Würde, Wahrheit und Wahlfreiheit

Die letzte Lebensphase bei fortgeschrittener Krebserkrankung ist selten nur eine medizinische Endstrecke. Sie ist eine Verdichtung von Angst, Schmerz, Beziehungsthemen und existenziellen Fragen nach Sinn, Würde und Verbundenheit. Psychoonkologische Begleitung kann hier wirksam sein – oft nicht durch lange Programme, sondern durch präzise, zeitlich passende Interventionen. Leitend ist dabei ein Perspektivwechsel: weg von einer Orientierung an Überlebenszeit ... [ mehr ]

Peter Schulthess

Editorial (PDF)

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