Herausgeberverein Zeitschrift Psychotherapie-Wissenschaft (Hg.)

Psychotherapie-Wissenschaft 1/2026: Psychoonkologie (PDF)

16. Jahrgang, 2026, Heft 1

Das Thema dieses Hefts ist Psychoonkologie. Darüber wurde bislang in thematisch nicht spezialisierten Zeitschriften eher wenig publiziert. Unter frei praktizierenden Psychotherapeut*innen ist entsprechend wenig Wissen dazu verbreitet. Man weiß zwar, dass es Psychoonkologie gibt, dass es dazu speziell weitergebildete Kolleg*innen gibt, aber was sie genau tun und was die Möglichkeiten und Grenzen der Psychotherapie mit an Krebs schwer Erkrankten sind, das weiß man dann doch nicht. Es stellt sich auch die Frage, was denn ein Therapieerfolg sein kann, wenn die Therapie »nur« mehr der palliativen Begleitung dienen kann. Die Autor*innen dieser Ausgabe beleuchten das so wichtige Thema von verschiedenen Seiten. [ mehr ]

Balint-Journal 1/2026

Zeitschrift für Beziehung, Dialog und Supervision in Medizin, Psychologie und Gesellschaft | 27. Jahrgang, 2026, Heft 1

Die Beiträge von Heft 1-2026 stehen gleichermaßen für Kontinuität und den neugierigen Blick über den Tellerrand der Balint-Methode. Giovanni Maio schreibt aus der Perspektive des Ethikers und Medizinhistorikers über die Bedeutung des Vertrauens in der Medizin. Giuliano Castigliego zeichnet den Weg nach, der vom Konzept des Tune in und Flash von Michael und Enid Balint über die Now und Meeting Moments von Daniel Stern bis zum modernen Konzept des Mentalisierens von Peter Fonagy führt. Vanessa Viktoria Eylers zeigt als Ärztin und professionelle Musikerin, wie musikalische Zugangswege das Verstehen der Leitung von Balint-Gruppen bereichern können. Guido Flatten, Philipp Herzog und Günther Bergmann widmen sich der berufspolitisch für die ärztliche Weiterbildung bedeutsamen Frage der Qualitätssicherung der Leitung von Balint-Gruppen. [ mehr ]

Fachverband für Behindertenpädagogik Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V.

Behindertenpädagogik - Vierteljahresschrift für Behindertenpädagogik und Integration Behinderter in Praxis, Forschung und Lehre

65. Jahrgang, 2026, Heft 1

Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Behindertenpädagogik befasst sich mit behindertenpädagogischen Problemen der Erziehung und Bildung und des Unterrichts an Vorschulen, allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen sowie in der Erwachsenenbildung. Sie wird vom Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V., Fachverband für Behindertenpädagogik herausgegeben.
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Kulturen verstehen, kompetent handeln

Grundlagen der Interkulturalität

Jürgen Straub und Viktoria Niebel erörtern Grundfragen interkultureller Kommunikation, Kooperation und Koexistenz, klären wesentliche theoretische Begriffe und Modelle und geben zahlreiche Praxisbeispiele. Anhand vieler Reflexionsaufgaben können Studierende das Gelernte auf sich selbst beziehen und auf eigene Handlungsfelder übertragen. Diese elementare, gut verständliche Einführung zielt darauf ab, Aversionen und Abneigungen abzubauen und den emotionalen Abstand zwischen Menschen in kulturell differenzierten Gesellschaften und interkulturellen Überschneidungssituationen zu verringern. [ mehr ]

Psychoanalytische Traumatologie - Das Trauma in der Familie

Psychoanalytische Theorie und Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen
55,98 €

Traumatisierungen bilden oft den Kern schwerer Persönlichkeitsstörungen, denn sie hinterlassen Spuren in Form von Opfer- oder Täteridentitäten und eines traumatischen Introjekts. Matthias Hirsch zeigt, dass die psychoanalytische Therapie schwer traumatisierter Patient*innen ein sensibles Balancieren zwischen Halten und Grenzen-Setzen, Verstehen und Konfrontieren bis hin zum spielerischen Mitagieren erfordert.  [ mehr ]

Die Schweizer »Enfants terribles« der Freud’schen Internationalen

Beiträge zur Geschichte der Psychoanalyse in der Schweiz 1919-1977

In neun Kapiteln wird die turbulente und krisengeschüttelte Geschichte der Schweizer Freudianer nachgezeichnet. Basierend auf einer breiten, gründlichen Quellenforschung beleuchtet Thomas Kurz diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Dabei zeigt sich eine Aversion gegen zentralistische Bestrebungen – Freud sprach von einer speziellen »Psychologie der Schweizer« –, aber auch ein Versuch, die offenen, unverschulten Anfänge der psychoanalytischen Bewegung zu bewahren. [ mehr ]

Perspektiven der psychoanalytischen Sozial- und Kulturtheorie (PDF)

Eingeleitet mit den Worten Isolde Böhmes werden neun Abschlussarbeiten der Weiterbildung Psychoanalytische Sozial- und Kulturtheorie der DPV präsentiert. Das Ergebnis dieser einzigartigen Weiterbildung sind anregende Auseinandersetzungen mit vielfältigen Themen und die Möglichkeit zur Teilhabe am psychoanalytischen Reflektieren. [ mehr ]

Perspektiven der psychoanalytischen Sozial- und Kulturtheorie

Eingeleitet mit den Worten Isolde Böhmes werden neun Abschlussarbeiten der Weiterbildung Psychoanalytische Sozial- und Kulturtheorie der DPV präsentiert. Das Ergebnis dieser einzigartigen Weiterbildung sind anregende Auseinandersetzungen mit vielfältigen Themen und die Möglichkeit zur Teilhabe am psychoanalytischen Reflektieren. [ mehr ]

Schule und Individualisierung

Zwischen Selbstentfaltung und Optimierungsdruck

Die Institution Schule steht heute unter großem Druck, sich an den ökonomischen Leitbildern von Effektivitätssteigerung und Optimierung zu orientieren. Die Autor*innen beleuchten die dadurch entstehenden Probleme und Konflikte im Hinblick auf die Individualität der Menschen, die in der Institution Schule zusammenkommen, und widmen sich dabei unter anderem folgenden Fragen: Inwiefern wird der Imperativ der Selbstoptimierung wirksam und welche Folgen hat dies? Welche Veränderungen in Rollengefüge und Habitus entstehen durch den Einbezug von Internet und KI?  [ mehr ]

Wahrheit

Interdisziplinäres Psychoanalytisches Forum, Band 5

Psychoanalytische Wahrheit ist vielfältig: Bereits Freud räumte ein, dass eine Rekonstruktion der Vergangenheit oftmals nur eine Konstruktion darstellen kann, dessen Wahrheitswert anzuzweifeln ist. Seitdem hat die Auseinandersetzung um eine Vielfalt der Zugänge zur Wahrheit nicht aufgehört und zu Vorschlägen einer erkenntnistheoretischen Pluralität geführt, die der Band kritisch diskutiert. [ mehr ]

Christusmord

Wilhelm Reichs 1951 entstandener Text Christusmord ist eine Abrechnung mit den strukturellen Ursachen menschlicher Entfremdung. Anhand der symbolischen Bedeutung der Kreuzigung Christi entwirft Wilhelm Reich eine radikale Kritik an autoritären Strukturen: Kirche, Staat und Familie töten das Lebendige im Kind – immer wieder. Reichs Einsichten sind auch heute noch aktuell. [ mehr ]

Reich über Freud

In dem hier erstmals auf Deutsch vorliegenden Interview – ediert nach den originalen Tonbändern und Abschriften – erzählt Wilhelm Reich (1897–1957), Schüler und später streitbarer Kollege Sigmund Freuds, von seinen persönlichen und fachlichen Erfahrungen mit dem Begründer der Psychoanalyse. Reich schildert die Debatten der 1920er Jahre in Wien über die Rolle der Sexualität als ätiologischer Faktor der Neurose, über Fragen jenseits des Lustprinzips und seine ersten Schritte hin zu einer körperorientierten Psychotherapie.  [ mehr ]

Psychoanalytische Feldtheorien und ihre Praxis

Neue Perspektiven für die Psychotherapie

Die Feldtheorie zählt zu den innovativsten psychoanalytischen Theorien. Sie betrachtet die Behandlung nicht als isolierte Zweierbeziehung, sondern offenes Feld, in dem sich bewusste und unbewusste Kräfte verschränken. Damit bietet sie einen fruchtbaren Zugang, um therapeutische Prozesse neu zu verstehen und praktisch zu gestalten. Erstmals präsentieren deutschsprachige Autor*innen, wie Feldtheorien praktisch genutzt werden können. Anhand anschaulicher Fallbeispiele wird deutlich, wie sich dieses Denken in Einzel-, Paar- und Familientherapien ebenso anwenden lässt wie in Gruppen und institutionellen Kontexten. [ mehr ]

Thomas Köhler

Biopsychologie

Das kurz gefasste Lehrbuch bietet eine kompakte Einführung in die Biopsychologie mit einem klaren Fokus auf der Relevanz biologischer Prozesse für die klinische Psychologie. Es richtet sich an Studierende der Psychologie und Psychotherapie, die sich auf das Examen vorbereiten, sowie an klinisch tätige Psycholog*innen. Kurz und präzise liefert es wertvolle Informationen für Studium und Praxis. [ mehr ]

Andreas Buderus

Wenn der Konflikt das System hat (PDF)

Organisationsberatung in kommunalen Möglichkeitsräumen

Der Beitrag analysiert eine kommunalpolitische Eskalation in einer ostdeutschen Mittelstadt als Prüfstein organisationaler Freiheit. Aus einem zunächst sachlichen Dissens zwischen Bürgermeister und Gemeindevertretung entwickelte sich eine verfestigte Konfliktdynamik, die zu Blockaden, gescheiterten Abwahlverfahren und einer Erosion des politischen Möglichkeitsraums führte. Als Problem sichtbar wird weniger der Konflikt selbst, sondern die ... [ mehr ]

Edeltrud Freitag-Becker, Jan Lohl & Magdalena Tauber

Organisationsbeobachtung - eine diagnostische Methode (PDF)

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Reinhard Völzke

»Ich setze darauf, dass der Einzelne ein Potenzial bleibt« (PDF)

Interview mit Ines Geipel

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Rudolf Heltzel

Die Organisationsberatung des Supervisors (PDF)

Der Autor diskutiert, wie sich in seiner Beratungspraxis früh (seit 1990) Supervision und (Organisations-)Beratung in »natürlicher« Korrespondenz zueinander, sprich: nicht strikt getrennt voneinander entwickelten. Während dies im fachöffentlichen Diskurs höchst zwiespältige Reaktionen auslöste (nämlich sowohl Kritik und Distanzierung als auch Neugier, Faszination und Annäherung), sprach die Erfahrung verschiedener ... [ mehr ]