Psychoanalyse & Körper
»Traumtherapie zwischen Körper-, imaginativer und Beziehungsarbeit«: Zusammenfassung und Diskussion (PDF)
Videomikroanalyse der frühen Interaktion: ein wissenschaftliches Instrument auf dem Weg zu einer modernen körperpsychotherapeutischen Theoriebildung (PDF)
Zusammenfassung:
Anhand einer knapp zwei Minuten dauernden Interaktion zwischen einem dreizehn Monate alten Jungen und seiner Mutter – aufgeteilt in acht Episoden – wird aufgezeigt, wie man auf einer Mikro-Ebene bestimmte kindliche und mütterliche Verhaltensweisen beschreiben kann, die letztlich dazu führen, dass sich das anfangs unruhige Kind schließlich beruhigt. Die Säuglingsund Bindungsforschung bietet – ebenso wie die ... [ mehr ]
Biologische Korrelate von Emotionen (PDF)
Zusammenfassung:
In den letzten Jahren hat Emotionsforschung zunehmendes Interesse erfahren sowohl bzgl. neurobiologischer wie psychotherapeutischer Fragestellungen. Wir skizzieren Möglichkeiten, biologische Korrelate von Gefühlenzu finden und referieren den Stand der Forschung zur Frage, wie viele und welche Grundgefühle es gibt. Am Beispiel der sehr gut erforschten neurobiologischen Bahnen der Angst formulieren wir Hypothesen: welche neurobiologischen ... [ mehr ]
Selbstfürsorglichkeit. Die körperpsychotherapeutische Behandlung des »frühen Mangels« mit der Methode der Funktionellen Entspannung (PDF)
Zusammenfassung:
Die Funktionelle Entspannung ist eine deutsche Körpertherapiemethode, die zur Behandlung somatoformer Störungsbilder entwickelt wurde. Psychophysische Traumatisierung schädigt immer auch einen wesentlichen Baustein der Persönlichkeitsstruktur, das eigene Erleben des Körpers. Die F. E. verhilft dem Patienten zu einem prä-verbalen Dialog mit sich selbst, wenig agierend, mehr spürend im Sinne von Propriozeption, auf der Suche ... [ mehr ]
»Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache.« Berühren, Sprechen, Erinnern - selbstpsychologische Aspekte des Psychosomatischen Dialogs (PDF)
Zusammenfassung:
Durch spiegelndes Erforschen des fremd und rätselhaft gewordenen Körpers im haltenden Psychosomatischen Dialog entfaltet sich ein erinnerndes Vergegenwärtigen von Schmerz und Leid, durch das der Körper in seinem Ausdruck als identisch mit der Person erlebt wird. Je traumatisierender die Erfahrungen des Patienten waren, desto flexibler muss der Behandler mit dem Patienten die Schritte der Symbolisierung gehen, damit er sich in seinem ... [ mehr ]
Zum Thema Eklektizismus / Integration in der Psychotherapie (PDF)
Vom implizierten Beziehungs-»Wissen« zum expliziten Wissen - ein Koordinatensystem für die Praxis. Überarbeiteter Artikel aus der Festschrift zum 60. Geburtstag von George Downing
Neurobiologie und Psychotherapie (Teil 2) (PDF)
Interaktion, Imitation, Sozialisation: Evolutionstheoretische Aspekte (PDF)
Zusammenfassung:
Der Mensch ist ein soziales Lebewesen. Die Sozialisation des Individuums wird von der Interaktion mit anderen und von der Fähigkeit zur Imitation anderer maßgeblich bestimmt. Seiner stammesgeschichtlichen Entwicklung gemäß ist er allerdings an das Leben in Kleingruppen – Primärgruppen – angepasst. Die Grundmuster seines sozialen Verhaltens haben sich in langen Zeiträumen in solchen Gruppen entwickelt und ... [ mehr ]
Stellen die Neurowissenschaften die Psychotherapie vom Kopf auf die Füße? Neurowissenschaftliche Überlegungen zu klassischen Konzepten der (Körper-)Psychotherapie (PDF)
Zusammenfassung:
Der vorliegende Beitrag versteht sich als Plädoyer für die Einbeziehung neurowissenschaftlicher Befunde und Modelle in die Bioenergetische Analyse im Besonderen und die Körperpsychotherapie im Allgemeinen. Es wird vermutet, dass eine solche Integration zu einer verstärkten Nähe mit anderen Psychotherapieformen führt. Nach einem historischen Überblick über ausgewählte klassische Konzepte der (Körper) ... [ mehr ]
Neurobiologie und Psychotherapie (Teil 1) (PDF)
Zusammenfassung:
Anliegen des vorliegenden Beitrages ist es, auf die große Relevanz neurobiologischer Forschungsergebnisse für die Psychotherapie hinzuweisen. Die Hypothese ist, dass diese Erkenntnisse unausweichlich unser Selbstverständnis und unser Menschenbild verändern werden, indem sie wesentlich zu einem neuen erweiterten und veränderten Verständnis von bewussten und unbewussten Phänomenen, einschließlich der geistigen ... [ mehr ]
Mein Körper - das bin doch ich... Neurobiologische Argumente für den Einsatz körperorientierter Verfahren in der Psychotherapie (PDF)
Zusammenfassung:
In den letzten Jahren sind durch den Einsatz bildgebender Verfahren deutliche Fortschritte im Verständnis des Aufbaus und der Arbeitsweise des menschlichen Gehirns erreicht worden. Das gilt insbesondere für die Veränderbarkeit neuronaler Netzwerke und synaptischer Verschaltungen durch erfahrungsbzw. nutzungsabhängige Umbauprozesse sowie für die Bedeutung emotionaler Aktivierungsprozesse und der damit einhergehenden Freisetzung ... [ mehr ]
Psychotherapie traumatisierter Patienten. Die Arbeit miz bipolarem EMDR (PDF)
Zusammenfassung:
In der Therapie akut traumatisierter Patienten sehen wir, dass deren Fähigkeit zum Durcharbeiten des traumatischen Materials trotz Anwendung modernster psychotherapeutischer Methodik häufig überfordert ist. Sie benötigen deshalb eine Exposition, die sich zu jedem Zeitpunkt am Ausmaß ihrer Verarbeitungsressourcen orientiert. Aus diesem Ansatz folgt zum einen ein vierphasiger Aufbau der stationären Psychotherapie und zum anderen ... [ mehr ]
Körperpsychotherapeutische Interventionen in der Gruppentherapie (PDF)
Zusammenfassung:
Die Autorin berichtet über eine gruppentherapeutische Methode, in der durch Einsatz körpertherapeutischer Techniken und Interventionen die Frühstörungsanteile auf mittlerem und höherem Strukturniveau eröffnet und emotional durchgearbeitet werden können. In einer ersten Phase der Gruppenentwicklung werden die neurotischen Übertragungsmuster in der Auseinandersetzung mit dem Therapeuten-Paar akzeptiert und bearbeitet, ... [ mehr ]
Eine Bühne für die Seele. Analytisch-körpertherapeutische Gruppentherapie - ein Bericht aus der Praxis (PDF)
Zusammenfassung:
Nach der Schilderung einer therapeutischen Sequenz in einer Gruppentherapie-Sitzung werden zunächst einige der grundsätzlichen Probleme benannt, die sich bei der Anwendung körpertherapeutischer Elemente in der ambulanten analytischen Gruppenpsychotherapie ergeben. Danach beschreibt der Aufsatz die notwendige enge Verflechtung verschiedener Blickwinkel bei einer derartigen Integration, bei der der Therapeut unter anderem neben technischen, ... [ mehr ]
Körperpsychotherapie bei Kindern und Jugendlichen: Eine Standortbestimmung (PDF)
Zusammenfassung:
Die in der heutigen Zeit verbreitetsten Problemkreise bei Kindern und Jugendlichen werden aufgezeigt und die gängige Psychotherapieform, die analytische Spieltherapie, diskutiert. Diese hat sich aus dem Freudschen Ansatz heraus entwickelt und trägt dem Entwicklungsstand des Kindes bzw. Jugendlichen Rechnung, d.h. dass die vorhandenen verbalen, motorischen und kreativen Fähigkeiten, sich auszudrücken, berücksichtigt werden. Bei ... [ mehr ]
Der Schiefe Turm von Pisa - oder: Das unstimmige Konzept der »frühen Störung« (PDF)
Zusammenfassung:
Das verbreitete Konzept der »frühen Störung« wird in diesem Artikel einer weit gehenden Kritik unterzogen. Der Autor zeigt auf, dass die zumeist implizierte Theorie im Konzept der »frühen Störung« in vieler Hinsicht in sich widersprüchlich ist und zweitens von der longitudinal orientierten Entwicklungsforschung sowie den Erkenntnissen anderer moderner Forschungsrichtungen überholt ist. Er plädiert ... [ mehr ]
Enactments: Basale Formen des Verstehens (PDF)
Zusammenfassung:
Mit dem Enactment-Konzept scheint sich ein neues Bewusstsein in der Psychoanalyse auszubreiten, in dem sich neben den Prinzipien der »Deutung« und der »Beziehung« ein weiteres etabliert: das Handlungsprinzip. Enactments werden als Formen wechselseitiger Behandlung angesehen, in denen es gilt, das eigene Handeln so zu gestalten, dass es für den Patienten entwicklungsförderlich ist. Mittlerweile wird sogar das Agieren als ... [ mehr ]
Körpererfahrung im Trauma (PDF)
Zusammenfassung:
Traumatisierungen im vorsymbolischen Alter haben infolge der noch unreifen Hirnstruktur des Kindes eine besonders prägende Wirkung für die künftige Strukturentwicklung, da ihre Speicherung in hohem Ausmaß in impliziten und subkortikalen Gedächtnisstrukturen erfolgt. Daraus entstehende posttraumatische Syndrome zeichnen sich besonders durch eine sensomotorisch-affektive Reaktivierbarkeit und symptomatische Körperfixierung aus. ... [ mehr ]
Psychoanalyse und Körperpsychotherapie: Klinische und theoretische Aspekte (PDF)
Zusammenfassung:
Die in den letzten Jahren betonte Beachtung nonverbaler Elemente im analytischen Prozess kann in bestimmten Fällen durch körperbezogene und szenische Interventionen sowie die Arbeit mit Material ergänzt werden. Auf damit verbundene Fragen – besonders die umstrittene Rolle der Berührung – wird hingewiesen. Derartige frühe Formen der Kommunikation können notwendig werden, da in jedem Moment des psychoanalytischen ... [ mehr ]