16 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: September 2026
Bestell-Nr.: 38064
https://doi.org/10.30820/2752-2245-2026-2-75
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Katharina Warta
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Alternativen zum wissenschaftlichen Diskurs in der qualitätsorientierten supervisorischen Praxis
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Dieser Beitrag reflektiert die Spannung zwischen dem wissenschaftlichen Diskurs (publish or perish) und einer qualitätsorientierten supervisorischen Praxis. Anhand einander entgegenstehender theoretischer Modelle – von Übertragungsund Spiegelungsphänomenen bis zur ökonomischen Gleichgewichtstheorie – wird gezeigt, wie Modelle Orientierung geben, die konkrete Situation aber nie vollständig erfassen. Der Wert von Supervision liegt nicht in der Passung auf Modelle, sondern in der Emergenz des Singulären. Künstliche Intelligenz wird in diesem Beitrag über sich selbst befragt: Als wahrscheinlichkeitsbasiertes System kann sie subversives Denken nicht ersetzen. Die Autorin plädiert für Evaluation selbstreflektierender Interventionen als praxisnahe Alternative zum akademischen Diskurs.
Abstract:
This article explores the tension between academic discourse (»publish or perish«) and a quality-oriented supervisory practice. Drawing on contrasting theoretical models – ranging from transference and mirroring phenomena to economic equilibrium theory – it demonstrates how models provide guidance but never fully capture the concrete situation. The value of supervision lies not in conforming to models, but in the emergence of the unique. In this article, artificial intelligence reflects on itself: As a probability-based system, it cannot replace subversive thinking. The article advocates evaluation of self-reflecting interventions as a practical alternative to academic discourse.
Abstract:
This article explores the tension between academic discourse (»publish or perish«) and a quality-oriented supervisory practice. Drawing on contrasting theoretical models – ranging from transference and mirroring phenomena to economic equilibrium theory – it demonstrates how models provide guidance but never fully capture the concrete situation. The value of supervision lies not in conforming to models, but in the emergence of the unique. In this article, artificial intelligence reflects on itself: As a probability-based system, it cannot replace subversive thinking. The article advocates evaluation of self-reflecting interventions as a practical alternative to academic discourse.
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