Akzeptanz- und Commitmenttherapie als wertvolle Ergänzung der kognitiven Verhaltenstherapie bei älteren Patienten mit depressivem Syndrom (PDF)
Die Akzeptanzund Commitmenttherapie (kurz: ACT) ist eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) der dritten Welle. Metaanalysen belegen gute Effekte, allerdings wurde in bisherigen Studien die Gruppe älterer Patienten kaum berücksichtigt. ACT bietet sich aufgrund der Orientierung an sechs Kernprozessen jedoch ganz besonders für die Behandlung Älterer an. Diese Kernprozesse adressieren die Entwicklung psychischer Flexibilität, bestehend ... [ mehr ]
Interpersonelle Psychotherapie für Depressionen im höheren Lebensalter (PDF)
Die Interpersonelle Psychotherapie (IPT) ist eine evidenzbasierte, semistrukturierte Kurzeittherapie zur Behandlung von Depressionen, für die auch eine Modifikation für ältere Depressive zur Verfügung steht. Anhand einer Kasuistik wird das therapeutische Vorgehen in den drei Behandlungsphasen erläutert; typische Problemfelder älterer depressiver Menschen (z. B. medizinische Begleiterkrankungen, überwertige Sorgen und Ängste) finden dabei ... [ mehr ]
Depression als Traumafolge im Alter (PDF)
Der Artikel beschäftigt sich mit Depressionen im Alter als Traumafolgestörung und beschreibt entlang ätiologischer und diagnostischer Überlegungen Behandlungsmöglichkeiten.
Abstract:
This article deals with depression in older adults as a result of PTSD and describes along etiologic and diagnostic considerations possibilities of treatment. [ mehr ]
Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen im höheren Lebensalter (PDF)
Verstärkerverlust, dysfunktionale Überzeugungen sowie fehlende Möglichkeiten zur Selektion, Kompensation und Optimierung im Alter können die Entwicklung einer Altersdepression (engl: late-life depression, LLD) begünstigen. Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bietet durch behaviorale und kognitive Umstrukturierung zahlreiche Möglichkeiten, um Depressionen auch im höheren Lebensalter effektiv zu behandeln. Dies wurde zuletzt in der ... [ mehr ]
Editorial (PDF)
Psychotherapie im Alter Nr. 80: Depression, herausgegeben von Andreas Fellgiebel und Alexandra Wuttke (PDF)
Vom Hinsehen und vom Wegsehen
Im Spannungsfeld von Moralphilosophie und Wahrnehmungspsychologie beleuchtet Peter Sinapius heterogene Lebensentwürfe während des Nationalsozialismus, fokussiert soziale Praktiken der Unterdrückung, der Anpassung oder des Widerstands und fragt damit grundsätzlich nach den Bedingungen totalitärer oder freier Gesellschaften.
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Spektrum der Mediation 94: Fünf nach zwölf - für Umwelt und Nachhaltigkeit
»Der Planet kocht«, sagt UN-Generalsekretär Guterres. Mit Blick auf das Jahr 2023 hat er Recht: Flutkatastrophen, Waldbrände, Dürreperioden. Nein, es ist längst nicht mehr nur Fünf nach zwölf für das Klima, wie es der Titel dieser Ausgabe suggeriert. Wir müssen jetzt handeln, um noch Schlimmeres zu vermeiden. Und handeln setzt immer Dialog voraus. Doch mit dem Klima zu verhandeln ist unmöglich – aber mit Menschen, egal ob Regierungen, NGOs, Stadtgesellschaften, Nachbar*innen oder Freund*innen. Wir alle sind gefragt. Die Autor*innen dieser Ausgabe des Spektrums der Mediation gehen der Frage nach, wie Klimamediation gelingen kann. [ mehr ]
Konflikt und Struktur in der psychoanalytischen Familientherapie (PDF)
Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist die Zusammenfassung von Möhring und Neraal (2022) zur theoretischen Entwicklung der psychoanalytischen Familientherapie in Deutschland. Sie fokussieren vor allem auf die generationenübergreifende Weitergabe familiärer Konflikte (Massing, Reich und Sperling), die damit verbundenen Rollenerwartungen der Eltern an die Kinder (Richter), familiäre Bindung und Delegation (Stierlin), sowie die in der Beziehungsanalyse Thea ... [ mehr ]
Therapeutische Mehrperspektivität in der Erziehungsberatung (PDF)
Angesichts eines breit ausdifferenzierten therapeutischen Feldes werden in den Diskussionen zur Bedeutsamkeit einzelner Therapieverfahren vor allem deren spezifische Logik ins Zentrum der Betrachtung gerückt. Dabei gerät die Auseinandersetzung mit Fragen von integrativen Therapieund Beratungskonzepten, die sich seit Langem im stationären psychiatrischen Feld aber auch in der Beratung etabliert haben, in den Hintergrund. Erziehungsberatung ist ein Handlungsfeld der ... [ mehr ]
Perspektiven einer systemischen Sonderpädagogik psychodynamischer Prägung (PDF)
Psychodynamisches und systemisches Denken sind in der Pädagogik und Sonderpädagogik etabliert. Woran es in der fachwissenschaftlichen Rezeption indes mangelt, ist eine Zusammenführung und Integration der Theorieperspektiven. Ein solcher Versuch wird in den vorliegenden Ausführungen unternommen. Vor dem Hintergrund des Modells multiperspektivischer Fallarbeit in der Sonderpädagogik wird das fruchtbare Ergänzungsverhältnis verdeutlicht, in dem ... [ mehr ]
Zur Thematik unbewusster Wirkkräfte (PDF)
Der Beitrag geht der Frage nach, wie Freuds programmatisches Motto zur bewussten Aneignung unbewusster Wirkkräfte »Wo ES war, soll ICH werden« heute verstanden werden kann. Der Fokus liegt dabei auf der Personzentrierten Systemtheorie. Deren Unterscheidung in vier Prozessebenen (somatisch, psychisch, interpersonell und kulturell) ermöglicht auch, die Komplementarität der biosemiotischen und der symboltheoretischen Perspektive auf unsere – ... [ mehr ]
Psychoanalyse - Systemtheorie - Familientherapie (PDF)
Der Artikel schließt an eine Reihe vom Autor schon vor Jahren veröffentlichter Bücher und Aufsätze an und versucht zu demonstrieren, dass die Psychoanalyse bereits von Sigmund Freud in einer Weise angelegt wurde, die es möglich macht, sie – ohne essenzielle Modifikationen vornehmen zu müssen – unter das Dach der »Systemtheorie« zu stellen: Sigmund Freuds Theorie war von Anfang an »Systemtheorie« im Sinne einer ... [ mehr ]
Psychoanalytische Familientherapie Nr. 47: Zum Verhältnis von Familientherapie und Systemtheorie (PDF)
Die Zeitschrift Psychoanalytische Familientherapie will zur praxisorientierten wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Problemen und Konzepten der psychoanalytisch orientierten Paar- und Familientherapie beitragen. Die Zeitschrift soll ein Diskussionsforum darstellen für all diejenigen, die sich auf dem Gebiet der psychoanalytisch orientierten Paar- und Familientherapie fachlich weiterentwickeln wollen, und für Angehörige von Berufsgruppen, die in psychoanalytisch orientierter Familienberatung oder Sozialtherapie tätig sind. [ mehr ]
Psychoanalytische Familientherapie Nr. 47: Zum Verhältnis von Familientherapie und Systemtheorie
Das Heft thematisiert eine aktuelle Auseinandersetzung mit den sich systemtheoretisch verstehenden Ansätzen. Es sollen Verbindungslinien – aber auch Unvereinbarkeiten und/oder Alleinstellungsmerkmale usw. – zwischen Denkmodellen der Psychoanalyse und der
Systemtheorie aufgegriffen werden, wohl wissend, dass weder von der
Psychoanalyse noch der Systemtheorie gesprochen werden kann. Das Heft soll in diesem Sinne einen produktiven Beitrag leisten, der anwendungsfähig ist für die therapeutische Arbeit mit Familien und Paaren. [ mehr ]
Ethnografische Datenerhebungsmethoden in der Konfliktforschung (PDF)
Das International Ethnographic Practicum der Universität Haifa in Israel bietet ein einoder zweisemestriges Workshopprogramm für internationale Masterstudierende und Graduierte an, in dem sie unter Supervision ethnografische Feldarbeit durchführen können. Der vorliegende Bericht stellt einen Ausschnitt der in diesem Kontext gemachten Felderfahrungen dar. Er repräsentiert eine interdisziplinäre, in methodologischer Hinsicht ethnografisch angelegte ... [ mehr ]
Montags, 18 Uhr auf dem Marktplatz (PDF)
Öffentliche Proteste zeigen gesellschaftliche Veränderungen und Konflikte an. Die seit einigen Jahren stattfindenden Montagsproteste sind angesichts der Themen und Teilnehmer:innen heterogen, kritisieren vor allem Regierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie und der Energiewende. Die wöchentlichen Proteste wirken sich auf das kommunale Zusammenleben aus. Der Ansatz Kommunale Konfliktberatung kann eine Möglichkeit sein, kommunale Akteur:innen ... [ mehr ]
Wer erzählt und erinnert Geschichte in der postmigrantischen Erinnerungskultur? (PDF)
Eines der Hauptanliegen des Projekts Bochum – Stadt der Vielen | Senior*innen erzählen vom Einwandern (IFAK e.V.) ist es, mithilfe biografischer Erzählungen die Vielfalt der einzigartigen Migrationserfahrungen verschiedener Gemeinschaften und Individuen in der Stadt Bochum sichtbar zu machen. Ebenfalls ist es dem Projekt ein Anliegen, auf die Marginalisierung der (post-)migrantischen Sichtund Erzählweisen in der Bochumer Erinnerungskultur hinzuweisen und ... [ mehr ]
Nachbarschaftskonflikte (PDF)
In den Mehrfamilienhäusern deutscher Großstädte findet sich zwischen den Bewohner:innen eine besondere Mischung aus Gleichgültigkeit und Neugier, aus Vorurteilen und Offenheit. Kommt es zum Streit, zeigt sich ein breites Spektrum von Verwicklung, Übelwollen und Bitterkeit. Der Beitrag beschreibt drei Fälle gescheiterter Vermittlungsversuche zwischen streitenden Nachbar:innen. Er beschreibt, was den Streit zwischen Nachbar:innen prägt und was ... [ mehr ]