Psychotherapie-Wissenschaft 2/2026: KI in der Psychotherapie (PDF)
KI dringt derzeit in sämtliche Lebensbereiche ein. Es ist nicht wie damals, als Wärmekraftmaschinen erfunden und Elektrizität entdeckt wurde. Diese hatten unsere Kultur bereichert, unsere geistige Freiheit hatte profitiert. Ganz anders verhält es sich heute. Durch Rückkopplung der KI auf unser Geistesleben ist diese Freiheit in höchstem Maße gefährdet. Die Fähigkeit, menschliches Denken und Fühlen zu imitieren, sperrt ein Einfallstor auf für alle Arten von Einflussnahmen. Für Psychotherapeut:innen ist es unabdingbar, sich dies bewusst zu machen und das Augenmerk auf die Inhalte und Funktionsweise der Rückkopplungen zu richten. KI ist nun mal da – und wir werden einen Weg finden, sie vernünftig anzuwenden. [ mehr ]
gruppenanalyse 2/2026: Künstliche Intelligenz und Gruppenanalyse
Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein technisches Werkzeug. Sie tritt in Beziehungen ein, verändert Kommunikation und Denken und beginnt, auch therapeutische Prozesse und unser Verständnis von Gruppe zu berühren. Gleichzeitig stellen inzwischen selbst führende Entwickler:innen von KI die Frage nach Grenzen und Regulierung – während politisch weiterhin um genau diese Grenzen gerungen wird.
Die Autor:innen in diesem ... [ mehr ]
Balint-Journal 2/2026
Die Leitung von Balint-Gruppen ist ein lebenslanger Lernprozess. Albert Lichtenstein fokussiert auf eine zentrale Frage: Intervenieren oder nicht intervenieren? Uwe Kowalzik erarbeitet psychoanalytische Wurzeln einer dynamischen Abstinenz als Leitungskompetenz. Philipp Herzog stellt systematische Überlegungen zur Ausgestaltung von Supervision für Balint-Gruppenleiter an. Rainald Neumeier geht der Frage nach, ob Teams und andere Mehrpersonen-Konstellationen als Balint-Fall verstanden werden können. Und wie wird KI die Balint-Arbeit verändern? Damit hat sich Giuliano Castigliego auf besondere Weise beschäftigt. [ mehr ]
Trauma Kultur Gesellschaft 3/2026: Organisierte Gewalt
Die Beiträge in diesem Themenheft beleuchten Formen organisierter Gewalt, bei denen es um Ausnutzung und Ausbeutung von Menschen geht – etwa im Rahmen von Kindesmissbrauch, Menschenhandel, destruktiven Gruppen und Flucht –, und fragen danach, wie Forschung, Versorgung und klinische Praxis weiterentwickelt werden können. [ mehr ]
Traum und Träumen in Psychoanalyse und Musik
Der Traum ist das Tor zur psychoanalytischen Wissenschaft und gleichzeitig künstlerischer Verwandlungsraum, in dem sich Unbewusstes, Körperempfindung, Bild, Klang und Sprache verschränken. Die Autor*innen erkunden diese Dynamik in der Durchdringung von Psychoanalyse und Musik. [ mehr ]
Das Ringen um Teilhabe
In der aktuellen Debatte um Inklusion bleibt die Autismus-Therapie oft eine Randerscheinung der Erziehungswissenschaft. Julia Tierbach widmet sich in ihrer systematischen Untersuchung der zentralen Frage, wie Teilhabe unter den spezifischen Bedingungen des Autismus-Spektrums rekonstruiert und theoretisch gefasst werden kann. [ mehr ]
Migrations- und Kultursensibilität in sozialen Berufen
Migrations- und Kultursensibilität sind grundlegende professionelle Kompetenzen in Sozialer Arbeit und Pädagogik. Die Autoren vermitteln verständlich Grundlagen zu Migration, Integration und Rassismuskritik und verbinden diese alltagsnah mit Fallbeispielen, Reflexionsimpulsen und Handlungsmöglichkeiten. Damit schlagen sie eine Brücke von der Theorie zur professionellen Haltung und bieten Handlungssicherheit in diversitätssensiblen Arbeitsfeldern und konkreten Lebenswelten. Sie stellen einen strukturierten Werkzeugkasten bereit, um in einer Gesellschaft, in der sich verschiedenste Kulturen begegnen, nachhaltig gerechte Zugänge zu schaffen, Unterschiede wertzuschätzen und soziale Teilhabe aktiv zu fördern. [ mehr ]
Irrationalitäten und Widersprüche
Die Beiträger*innen nutzen das emanzipatorisch-aufklärerische Potenzial der Psychoanalyse für die Exploration gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen, etwa im Kontext von Flucht und Migration, antidemokratischer Bestrebungen, kapitalistischer (Tausch-)Ordnungen oder der Klimakrise. Sie plädieren für ein psychoanalytisches Verständnis sozialer Phänomene. Die Hinwendung zu unbewussten und dynamischen Prozessen erlaubt es, die Sinnhaftigkeit vermeintlicher Irrationalitäten und Widersprüche ergründen zu können. Daraus ergibt sich die Möglichkeit zur Gesellschaftskritik. [ mehr ]
Elterliche Botschaften
Welchen Einfluss übt das elterliche Verhalten auf die Entwicklung des Kindes aus? Welche Auswirkungen haben elterliche Botschaften? Im kritisch-interdisziplinären Diskurs ausgehend von Psychoanalyse und Psychotherapie werden im vorliegenden Band verschiedene Betrachtungsebenen ausgelotet. [ mehr ]
Geschlecht als gelebte Erfahrung (PDF)
Geschlecht ist keine abstrakte Kategorie, sondern gelebte Erfahrung – und in vielen Situationen eine Frage von Anerkennung, Versorgung und Sprache. Wer über trans*, inter* und queere Lebensweisen spricht, berührt immer auch Medizin und Psychotherapie, Recht und Politik, Biografien und Körper. In kurzen, gut zugänglichen Texten geben die Autor*innen Ein- und Ausblicke in die trans* und queere (Gesundheits-)Versorgung, in psychotherapeutische und psychoanalytische Perspektiven sowie in soziologische und rechtliche Einordnungen. [ mehr ]
Geschlecht als gelebte Erfahrung
Geschlecht ist keine abstrakte Kategorie, sondern gelebte Erfahrung – und in vielen Situationen eine Frage von Anerkennung, Versorgung und Sprache. Wer über trans*, inter* und queere Lebensweisen spricht, berührt immer auch Medizin und Psychotherapie, Recht und Politik, Biografien und Körper. In kurzen, gut zugänglichen Texten geben die Autor*innen Ein- und Ausblicke in die trans* und queere (Gesundheits-)Versorgung, in psychotherapeutische und psychoanalytische Perspektiven sowie in soziologische und rechtliche Einordnungen. [ mehr ]
Trauma und transgenerationale Verbundenheit
Janine Cunea arbeitete in einem psychosozialen Zentrum in Frankfurt am Main und interviewte dort Shoa-Überlebende, die zwischen 1919 und 1927 geboren wurden. Sie lernte besondere, äußerst vitale, starke und beeindruckende Persönlichkeiten voller Humor und Lebenskraft kennen, die trotz oder gerade wegen des Schrecklichen und Unmenschlichen, das sie erleben mussten, menschlich, weise, gütig und tolerant wurden. Ein enges generationales Verhältnis entstand zu ihnen. Durch die biografischen Perspektiven der Überlebenden nähert sich die Autorin der tiefenpsychologisch bedeutsamen Frage nach dem Verhältnis von Trauma, Überleben und Altern an. [ mehr ]
Zeugnisse einer Freundschaft
Im Zentrum stehen die Briefe, die Wilhelm Reich und Alexander Sutherland Neill in den Jahren 1936 bis 1957 gewechselt haben. Es sind Dokumente einer ungewöhnlichen Freundschaft. Das erste Mal trafen sie sich 1936 in Norwegen, danach blieb der Kontakt vor allem durch ihre Briefe bestehen. Sie waren für beide eine Quelle der Anregung, Bestätigung und auch der Auseinandersetzung. [ mehr ]
Konzeptionelle Überlegungen zu einem Index inklusionsorientierter Diagnostik (PDF)
Behindertenpädagogik in Hessen (PDF)
Für die Lebensspanne lernen (PDF)
Gesellschaftliche Teilhabe bietet eine bedeutsame Möglichkeit zur inklusiven Gestaltung eines staatlichen Systems. Mithilfe des Lernen durch Engagement erhalten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Gelegenheit an ihrer Umwelt zu partizipieren, sich für bestimmte Werte einzusetzen und Lebensbedingungen zu verbessern. Die Vorbereitung gesellschaftlicher Teilhabe durch ehrenamtliches Engagement nach dem Prinzip des Lernen durch Engagement während der ... [ mehr ]
Inklusionsprozesse ins Rollen bringen (PDF)
Das Skateboarding und ihre Kultur stehen für Offenheit und Individualität. Zugleich sind sie geprägt von Normen, über die Zugehörigkeit und Teilhabe innerhalb der Szene ausgehandelt werden. Inklusion ist keine Selbstverständlichkeit. Der Beitrag untersucht, wie Menschen mit (sog. geistiger und/oder Komplexer) Behinderung in drei außerschulisch organisierten Skateboard-Angeboten adressiert werden und wie Akteur:innen Möglichkeiten und ... [ mehr ]
Devianz und Kriminalität im Autistischen Spektrum 2 (PDF)
Es gibt keine Hinweise, dass Menschen mit ASD häufiger als die Durchschnittsbevölkerung straffällig werden. Der vorliegende Beitrag befasst sich jedoch mit der Frage, ob oder inwieweit autistische Konditionen bei Menschen mit ASD (bzw. ASC), die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, eine Bedeutung haben. Dabei erfolgt eine Fokussierung auf Gewaltstraftaten, Sexualstraftaten, Brandstiftung, Eigentumsund Vermögensdelikte sowie Cyberkriminalität. Erkenntnisse ... [ mehr ]
Arbeit am Widerspruch von Bildung und Herrschaft (PDF)
Entgegen der menschenrechtlichen Forderung nach Inklusion dominiert nach wie vor eine Kultur der Exklusion, die vom (stillschweigenden) Konsens breiter Bevölkerungskreise zu ausgrenzenden Praxen und Institutionen getragen wird. Ausgehend von der Prämisse, dass die aktive und passive Zustimmung zur Exklusion behinderter Menschen nicht naturwüchsig gegeben, sondern sozialhistorisch geworden ist und kontinuierlich aktualisiert sowie modifiziert wird, fragt der ... [ mehr ]
Behindertenpädagogik - Vierteljahresschrift für Behindertenpädagogik und Integration Behinderter in Praxis, Forschung und Lehre (PDF)
Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Behindertenpädagogik befasst sich mit behindertenpädagogischen Problemen der Erziehung und Bildung und des Unterrichts an Vorschulen, allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen sowie in der Erwachsenenbildung. Sie wird vom Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V., Fachverband für Behindertenpädagogik herausgegeben.
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Behindertenpädagogik - Vierteljahresschrift für Behindertenpädagogik und Integration Behinderter in Praxis, Forschung und Lehre
Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Behindertenpädagogik befasst sich mit behindertenpädagogischen Problemen der Erziehung und Bildung und des Unterrichts an Vorschulen, allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen sowie in der Erwachsenenbildung. Sie wird vom Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V., Fachverband für Behindertenpädagogik herausgegeben.
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