Neuerscheinungen

Journal für Psychologie 1/2026: Zeiterleben und Zeitpraktiken

34. Jahrgang, Heft 1/2026
27,94 €

Die aktuelle Ausgabe des Journal für Psychologie widmet sich dem Thema »Zeiterleben und Zeitpraktiken«. Dabei steht Zeit nicht nur als messbare Größe, sondern auch als gelebte, erfahrene, verhandelte und umkämpfte Dimension menschlicher Existenz im Mittelpunkt. Die Ausgabe lädt dazu ein, Zeit als vielschichtiges Geflecht von Erfahrung, Praxis und gesellschaftlicher Ordnung neu zu denken.

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Pia Andreatta, Ursula Gast, Reinhold Görling, Ines Gottschalk, Christian Gudehus, Andreas Hamburger, Jürgen Straub, Annette Streeck-Fischer, Wolfgang Wöller & David Zimmermann (Hg.)

Trauma Kultur Gesellschaft 2/2026: The many faces of violence - Gewaltphänomene an Schulen

4. Jahrgang, 2026, Heft 2

Die Beiträge des Hefts machen deutlich, wie eng schulische Lebenswelten mit psychosozialer sowie emotionaler Gesundheit oder auch mit psychischen Störungen verknüpft sind und welche Rolle gerade Gewaltphänomene spielen, die in ihrer Tragweite und Bedeutung für individuelles und kollektives Leben in den Blick genommen werden. [ mehr ]

supervision - Mensch Arbeit Organisation: Qualität jenseits von Standards

44. Jahrgang, 2026, Heft 2

Es gibt Standards für die Weiterbildung zur*zum Supervisor*in. Es gibt auch Vorstellungen darüber, was gute Ergebnis-, Prozess- und Strukturqualität von Supervision ist. Und dann gibt es noch etwas darüber hinaus, das sich nicht so leicht fassen lässt. Etwas, das oft entscheidend ist, um sagen zu können, das ist gute Supervision. Oder eben auch nicht. Qualität jenseits von Standards.

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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 75: Psychoanalyse lehren & lernen

Nr. 75, 2026, Heft 1

Dieses Heft bietet einen Einblick in die Aktualität des Lehrens und Lernens der Psychoanalyse in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei kommen Lehrende und Lernende sowohl aus dem universitären Bereich wie auch aus Ausbildungsinstituten zu Wort und setzen sich u.a. mit unterschiedlichen Schwerpunkten der Supervision im Rahmen der praktischen Psychoanalyse-Ausbildung auseinander. Sie thematisieren aktuelle Haltungen, Überlegungen und Erfahrungen, die zu einer ... [ mehr ]

Marian Kratz, Katharina Hendricks & David Zimmermann (Hg.)

psychosozial 184: Das Asylregime und die Widerständigkeit des Subjekts

(49. Jg., Nr. 184, 2026, Heft II)

Der Fokus dieser Ausgabe liegt auf der Fragilität menschlicher Existenz, die Menschen andere Menschen ganz unterschiedlich spüren lassen. Die Beiträger*innen fragen nach dem Ankommen und Leben im »Exil«. Sie erkunden Facetten fragiler gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen unter den Bedingungen des europäischen Asylregimes und analysieren ihre Möglichkeiten und Praktiken des Widerstands. Dabei nimmt das Medium Film eine besondere Stellung ein. Die Beiträge betreten das Feld von narrativer Visualität und visueller Narrativität in der Fluchtmigrationsforschung. Sie fordern auf, sich auf ein Thema einzulassen, das unbehaglich ist, das Menschen lieber auf Distanz halten möchten. [ mehr ]

Psychotherapie im Alter Nr. 90: Zwischen Aufbruch und Abschied. Psychische Herausforderungen beim Übergang in den Ruhestand

23. Jahrgang, Nr. 90, 2026, Heft 2

Angesichts des demografischen Wandels geht die sogenannte Ruhestandsphase schon seit Längerem mit einem intergenerationalen Gerechtigkeitskonflikt einher. Diese Konfliktlage, vordergründig mit Ängsten um die Stabilität der Rente verbunden, ist gleichermaßen ein Anlass, vertieft über das Älterwerden, seinen Sinn und seine lebensgeschichtlichen Entwicklungen und Gesetzmäßigkeiten nachzudenken. Es bietet sich die Chance, Inhalte und Werte des Ruhestands persönlich und gesellschaftlich zu reflektieren und daraus konkrete Handlungen abzuleiten. [ mehr ]

Psychoanalytisch fundierte Traumapädagogik

Zur Professionalisierung Sozialer Arbeit mit traumatisierten Menschen

Birgit Bucher diskutiert gleichermaßen wissenschaftstheoretisch wie anwendungsbezogen, inwiefern die in der traumapädagogischen Praxis als zentral geltenden Konzepte durch eine explizit psychoanalytische bzw. psychoanalytisch-pädagogische Fundierung an Gehalt und Tiefendimension gewinnen können. Praxisnah und anhand von Fallbeispielen skizziert die Autorin den Nutzen der Integration psychoanalytisch-pädagogischer Wissensbestände in die traumapädagogische Aus- und Weiterbildung. [ mehr ]

Der Geist der Heilung

Philosophische Rechtfertigungsstrategien in Anthroposophischer Medizin und Homöopathie

Vertreter*innen der Alternativmedizin geben sich nicht nur große Mühe, ihre Heiltechniken im Rahmen von empirischen Studien zu validieren, sie betreiben auch einen großen Aufwand, um ihre Heilvorstellungen philosophisch zu legitimieren. Ausführlich und gut verständlich klärt Mathis Lessau über die fehlgeleiteten philosophischen Rechtfertigungsversuche in der Alternativmedizin auf. Er macht deutlich, dass alternativmedizinische Behandlungen nicht nur empirisch, sondern auch theoretisch wenig erfolgversprechend sind.  [ mehr ]

Schweigen bei Kindern und Jugendlichen

Nonverbale Kommunikation und dauerhafter Rückzug

Kinder und Jugendliche, die infolge eines seelischen Rückzugs aufhören zu sprechen, treten nur schwer mit anderen in Interaktion. Die Autor*innen legen in ihrer therapeutischen Tätigkeit daher ein besonderes Augenmerk auf die empathische Beobachtung. Sie geben Einblicke in therapeutische Herausforderungen bei der Arbeit mit Babys und Kleinkindern sowie mit älteren Kindern und Jugendlichen und vermitteln dabei familientherapeutische Ansätze sowie den Einsatz von Kreativtechniken. [ mehr ]

Affekte und Emotionen in sozialen Konflikten

Soziale Konflikte sind unvermeidbar und gehören zu unserem alltäglichen Zusammenleben. Sie sind integraler Bestandteil der Entwicklung unserer persönlichen Identität wie auch demokratischer Aushandlungsprozesse. Sie können konstruktiv oder destruktiv sein, offen ausgetragen oder unterdrückt werden. Konflikte zu verstehen, zu erklären und bestenfalls zu lösen, beschäftigt die Autor*innen aus Wissenschaft wie Praxis: vom lokalen Nachbarschaftsstreit über Auseinandersetzungen um Moscheebauten in Deutschland bis zu Umsiedlungsprojekten in Marokko. Im Fokus steht stets die Bedeutung starker Affekte und Emotionen in Konfliktdynamiken. [ mehr ]

Gruppenpsychotherapie

Der psychoanalytische Ansatz

S.H. Foulkes und E.J. Anthony erläutern die Theorie der psychoanalytischen Gruppentherapie und illustrieren sie anschaulich anhand eines reichhaltigen Fallmaterials. Nun liegt dieser Meilenstein der gruppenanalytischen Literatur, eine der fundiertesten und konsistentesten Darstellungen der gruppenanalytischen Psychotherapie, erstmals in deutscher Übersetzung vor. [ mehr ]

Günter Dietrich, Karin Zajec & Robert Stefan (Hg.)

Feedback 1/2026

Zeitschrift für Gruppentherapie und Beratung | 15. Jahrgang, 2026, Heft 1

Die zweimal jährlich erscheinende Zeitschrift Feedback – Zeitschrift für Gruppentherapie und Beratung (herausgegeben von Günter Dietrich, Karin Zajec und Robert Stefan) bietet ein wissenschaftliches Forum für Forschung und Praxis der Gruppentherapie und Gruppenberatung im deutschsprachigen Raum. Publiziert werden sowohl qualitativ wie auch quantitativ ausgerichtete empirische wissenschaftliche Arbeiten, Beiträge zur Grundlagenforschung, Rezensionen und Berichte aus der Vielfalt der psychotherapeutischen und beraterischen Arbeit mit Fokus auf das Themenfeld der Gruppe.
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Wie Raum das psychotherapeutische Geschehen formt

Psychotherapie findet nie im luftleeren Raum statt: Jede Begegnung ist eingebettet in Nähe, Distanz, Haltung, Interaktion, Atmosphäre und Setting. Peter Geißler legt dar, wie der Raum selbst zum »dritten Mitspieler« wird, den therapeutischen Prozess prägt und oft stärker wirkt als Worte. Räumliche Orientierung bildet ein grundlegendes leibliches Gerüst des Erlebens, auf dem Selbstgefühl entsteht. Störungen lassen sich als Veränderungen der räumlichen Selbst- und Weltwahrnehmung verstehen und durch neue Raumerfahrungen therapeutisch beeinflussen. Anhand konkreter klinischer Fallbeispiele zeigt der Autor, wie Psychotherapeut*innen die räumliche Dimension von Beziehung effektiv nutzen können. [ mehr ]

Zwischen Aufbruch und Abwehr

Das Wagnis der Veränderung in der Psychoanalyse

Seelische Veränderung ist ambivalent: Einerseits besteht oft der Wunsch nach Veränderung, andererseits wird dieser Prozess stets von Ängsten begleitet. Die Autor*innen beschäftigen sich mit verschiedenen Formen der Abwehr gegen Veränderungen wie Rückzug, Spaltung oder Identitätswiderstand. Sie werfen einen Blick auf das aktuelle psychodynamische Behandlungsverständnis und setzen es in Beziehung zum Veränderungspotenzial und den damit verbundenen Hindernissen.  [ mehr ]

Herausgegeben von Anne Roth

Wie soziokulturelle Ungleichheiten Psychotherapien prägen

Entwurf einer Sozialen Psychoanalyse

Welchen unbewussten Prozessen begegnen Psychoanalytiker*innen im alltäglichen und klinischen Kontext? Lynne Layton untersucht dies auf Basis gesellschaftlicher Machtverhältnisse und den daraus folgenden Enactments. Sie setzt sich, beeinflusst von soziologischen, gesellschaftskritischen und psychoanalytischen Ansätzen, mit diesen unbewussten Prozessen auseinander und ruft zu einer progressiven Zukunft der Therapie auf. [ mehr ]

Einführung in die psychoanalytische Feldtheorie

Giuseppe Civitarese legt eine umfassende Einführung in die bedeutendsten Konzepte der psychoanalytischen Feldtheorie vor. Anhand zahlreicher klinischer Beispiele untersucht er das zentrale Thema der therapeutischen Wirksamkeit, blickt auf aktuelle Kontroversen und macht deutlich, dass der psychotherapeutische Prozess radikal intersubjektiv ist.
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Wege zum Körper

Schriften zur Körperpsychotherapie

Die Körperpsychotherapie lebt von ihrer Eigenständigkeit, reichhaltigen Geschichte und interdisziplinären Anschlussfähigkeit. Ulfried Geuter widmet sich in seinen vielschichtigen Aufsätzen wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisnah den Entwicklungslinien, Theorien und der klinischen Bedeutung eines wichtigen psychotherapeutischen Ansatzes. [ mehr ]

Theoretische Grundlagen der Verhaltenstherapie

Für psychotherapeutisches Handeln ist ein tiefes Verständnis des hilfesuchenden Menschen unverzichtbar. Serge K.D. Sulz schafft dafür die notwendige Wissensbasis. Die Inhalte sind auf die heutige moderne Verhaltenstherapie zugeschnitten, beziehen aber immer wieder psychodynamisches, humanistisches und systemisches Denken ein. So wird die Grundlage für eine integrative und integrierende Herangehensweise geschaffen. [ mehr ]

Freie Assoziation - Zeitschrift für psychoanalytische Sozialpsychologie 2/2025: infantil autoritär

28. Jahrgang, 2025, Heft 2

Ausgabe 2/2025 der Freien Assoziation ist der psychischen Genese des Autoritarismus gewidmet, die in den jüngsten Debatten meist ausgeblendet bleiben. Das Heft nimmt aktuelle Kindheitsrepräsentationen und familiär angelegte innere Konfliktdynamiken zum Ausgangspunkt einer Diskussion um die sozialisatorischen Wurzeln des Autoritarismus. Man kann infantilen Autoritarismus nicht adult ernst nehmen und muss ihn unbedingt adult ernst nehmen, denn er ist gefährlich kindisch. [ mehr ]

Trauma Kultur Gesellschaft 1/2026: Soziales Trauma

4. Jahrgang, 2026, Heft 1

Die Beiträge dieses Hefts zeigen, wie sich Gewalt in kollektive Erfahrungen einschreibt und welche Formen des Umgangs daraus hervorgehen. Zugleich eröffnen sie unterschiedliche theoretische, empirische und methodische Zugänge und laden dazu ein, das Konzept des Sozialen Traumas weiter zu schärfen. [ mehr ]

Balint-Journal 1/2026

Zeitschrift für Beziehung, Dialog und Supervision in Medizin, Psychologie und Gesellschaft | 27. Jahrgang, 2026, Heft 1

Die Beiträge von Heft 1-2026 stehen gleichermaßen für Kontinuität und den neugierigen Blick über den Tellerrand der Balint-Methode. Giovanni Maio schreibt aus der Perspektive des Ethikers und Medizinhistorikers über die Bedeutung des Vertrauens in der Medizin. Giuliano Castigliego zeichnet den Weg nach, der vom Konzept des Tune in und Flash von Michael und Enid Balint über die Now und Meeting Moments von Daniel Stern bis zum modernen Konzept des Mentalisierens von Peter Fonagy führt. Vanessa Viktoria Eylers zeigt als Ärztin und professionelle Musikerin, wie musikalische Zugangswege das Verstehen der Leitung von Balint-Gruppen bereichern können. Guido Flatten, Philipp Herzog und Günther Bergmann widmen sich der berufspolitisch für die ärztliche Weiterbildung bedeutsamen Frage der Qualitätssicherung der Leitung von Balint-Gruppen. [ mehr ]

Fachverband für Behindertenpädagogik Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V.

Behindertenpädagogik - Vierteljahresschrift für Behindertenpädagogik und Integration Behinderter in Praxis, Forschung und Lehre

65. Jahrgang, 2026, Heft 1

Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Behindertenpädagogik befasst sich mit behindertenpädagogischen Problemen der Erziehung und Bildung und des Unterrichts an Vorschulen, allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen sowie in der Erwachsenenbildung. Sie wird vom Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V., Fachverband für Behindertenpädagogik herausgegeben.
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Kulturen verstehen, kompetent handeln

Grundlagen der Interkulturalität

Jürgen Straub und Viktoria Niebel erörtern Grundfragen interkultureller Kommunikation, Kooperation und Koexistenz, klären wesentliche theoretische Begriffe und Modelle und geben zahlreiche Praxisbeispiele. Anhand vieler Reflexionsaufgaben können Studierende das Gelernte auf sich selbst beziehen und auf eigene Handlungsfelder übertragen. Diese elementare, gut verständliche Einführung zielt darauf ab, Aversionen und Abneigungen abzubauen und den emotionalen Abstand zwischen Menschen in kulturell differenzierten Gesellschaften und interkulturellen Überschneidungssituationen zu verringern. [ mehr ]

Die Schweizer »Enfants terribles« der Freud’schen Internationalen

Beiträge zur Geschichte der Psychoanalyse in der Schweiz 1919-1977

In neun Kapiteln wird die turbulente und krisengeschüttelte Geschichte der Schweizer Freudianer nachgezeichnet. Basierend auf einer breiten, gründlichen Quellenforschung beleuchtet Thomas Kurz diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Dabei zeigt sich eine Aversion gegen zentralistische Bestrebungen – Freud sprach von einer speziellen »Psychologie der Schweizer« –, aber auch ein Versuch, die offenen, unverschulten Anfänge der psychoanalytischen Bewegung zu bewahren. [ mehr ]

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