25 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: August 2026
Bestell-Nr.: 41039
https://doi.org/10.30820/9783837964547-17
Dionne R. Powell
Rassifiziert (PDF)
Psychische Folgen von transgenerationalem rassistischem Trauma
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Unter Psychoanalytiker*innen bleibt umstritten, ob Rasse, einschließlich Rassismus, rassisch bedingter Traumata und Ängste, als psychisches Phänomen betrachtet werden sollte. Anders als Aggression und Sexualität wird Rassismus oft mit Schweigen und Widerstand beantwortet, was die Erforschung dieses Aspekts der Psyche hemmt. Diese Arbeit beschreibt, wie wir rassifiziert werden, indem sie die transgenerationale Weitergabe rassistischer Traumata im Allgemeinen und ihre intrapsychischen strukturierenden Komponenten untersucht. Ebenso wird in diesem Aufsatz erforscht, wie und wo der*die Analytiker*in sich selbst aufgrund ihrer Rasse verortet. Schließlich werden unser Widerstand und unsere Gegenübertragung hinsichtlich dieser Erforschung betrachtet. Es wird dazu eingeladen, diese psychischen Aspekte in unsere analytische Arbeit einzubeziehen. Anhand von Beispielen aus der bildenden Kunst und der klinischen Arbeit wird aufgezeigt, wie rassistische Zuschreibung als universelles Phänomen inkorporiert und psychisch symbolisiert wird. Dies eröffnet Kliniker*innen, die von einer psychoanalytischen, intrapsychischen Perspektive auf diesen alle Menschen betreffenden Aspekt profitieren könnten, neue therapeutische Möglichkeiten.
Abstract:
Race, including racism, racial trauma, and racial anxieties, remains contentious for psychoanalysts to consider as a psychic phenomenon. Unlike aggression and sexuality, racism is held in silence and resistance, inhibiting exploration of this aspect of mind. This paper describes how we become raced by exploring the transgenerational transmission of racial trauma, writ large, and its intrapsychic, structuralizing components. By examining how and where the analyst locates themselves racially and working through our resistance and countertransference to this type of exploration, this paper invites us to include these aspects of mind for our analytic use. Using examples from the creative arts and clinical vignettes to demonstrate how being raced is embodied and symbolized in mind as a universal phenomenon opens a therapeutic aperture for clinicians who may bene t from a psychoanalytic, intrapsychic perspective on this aspect of our shared humanity.
Abstract:
Race, including racism, racial trauma, and racial anxieties, remains contentious for psychoanalysts to consider as a psychic phenomenon. Unlike aggression and sexuality, racism is held in silence and resistance, inhibiting exploration of this aspect of mind. This paper describes how we become raced by exploring the transgenerational transmission of racial trauma, writ large, and its intrapsychic, structuralizing components. By examining how and where the analyst locates themselves racially and working through our resistance and countertransference to this type of exploration, this paper invites us to include these aspects of mind for our analytic use. Using examples from the creative arts and clinical vignettes to demonstrate how being raced is embodied and symbolized in mind as a universal phenomenon opens a therapeutic aperture for clinicians who may bene t from a psychoanalytic, intrapsychic perspective on this aspect of our shared humanity.
Isolde Böhme & Richard Rink S. 7–13Einleitung (PDF)
Dionne R. PowellS. 17–41Rassifiziert (PDF)
Psychische Folgen von transgenerationalem rassistischem TraumaShmuel ErlichS. 43–56Ist die Psychoanalyse relevant für den israelisch-palästinensischen Konflikt? (PDF)
M. Fakhry DavidsS. 57–73Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung des analytischen Rahmens während des Gazakriegs 2023/24 (PDF)
Stephen FroshS. 75–86(Un-)Sicherheit (PDF)
Catalina BronsteinS. 89–114»Wir sind aus Zeit gemacht«: Widerhall und Elastizität von Zeit in der Psychoanalyse (PDF)
Vom Aushandeln unterschiedlicher Zeitlichkeiten in der SitzungLesley SteynS. 115–143Zweifel bei der Beendigung von Analysen und das innere Elternpaar (PDF)
Lucy LaFargeS. 145–159Verlust und Gedenken (PDF)
Alejandra PerezS. 161–190»Welches Baby?« (PDF)
Kreative Verleugnung in zweiten Schwangerschaften - eine schützende ParallelweltLuca QuagelliS. 191–224Das Zusammenspiel sensorischer Verknüpfungen und der damit verbundenen Öffnung hin zur Beziehung in der klinischen Arbeit mit autistischen Kindern (PDF)
Hsueh-Mei FanS. 225–241Die Couch der Paranoia (PDF)
Der Schatten der Ahnen und ein verfolgendes Ich-IdealPoul RohlederS. 243–264Homophobie, Heteronormativität und Melancholie (PDF)
Ein psychoanalytischer Essay zum Film All of Us StrangersJan BorowiczS. 265–286Über einen Mann, der nur alle zwei Tage lebt: The Days When I Do Not Exist (2002) (PDF)
Dionne R. PowellS. 17–41Rassifiziert (PDF)
Psychische Folgen von transgenerationalem rassistischem TraumaShmuel ErlichS. 43–56Ist die Psychoanalyse relevant für den israelisch-palästinensischen Konflikt? (PDF)
M. Fakhry DavidsS. 57–73Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung des analytischen Rahmens während des Gazakriegs 2023/24 (PDF)
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Kreative Verleugnung in zweiten Schwangerschaften - eine schützende ParallelweltLuca QuagelliS. 191–224Das Zusammenspiel sensorischer Verknüpfungen und der damit verbundenen Öffnung hin zur Beziehung in der klinischen Arbeit mit autistischen Kindern (PDF)
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Der Schatten der Ahnen und ein verfolgendes Ich-IdealPoul RohlederS. 243–264Homophobie, Heteronormativität und Melancholie (PDF)
Ein psychoanalytischer Essay zum Film All of Us StrangersJan BorowiczS. 265–286Über einen Mann, der nur alle zwei Tage lebt: The Days When I Do Not Exist (2002) (PDF)
