12 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: August 2026
Bestell-Nr.: 41042
https://doi.org/10.30820/9783837964547-75
Stephen Frosh
(Un-)Sicherheit (PDF)
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Unter dem Eindruck des Überfalls der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und des darauffolgenden Angriffs der israelischen Armee auf Gaza untersucht der Autor die Dynamik von Sicherheit und Unsicherheit. Er zeigt auf, wie es dem Sicherheitsstaat misslingt, einen Status von Sicherheit zu schaffen. Er diskutiert die Betonung von Sicherheit in der Psychoanalyse und kommt zu dem Schluss, dass auf individueller wie auf gesellschaftlicher Ebene die Akzeptanz einer gewissen Unsicherheit notwendig ist. Angesichts der Unmöglichkeit vollständiger und permanenter Sicherheit hält er das Wissen um die menschliche Verletzlichkeit und um die Dynamik von rupture und repair für das, was die Psychoanalyse der Gesellschaft anzubieten hat, indem sie sich für Solidarität einsetzt unter Anerkennung von Unsicherheit und Verletzlichkeit sowie, wenn alles schiefgeht, der Notwendigkeit von Reparatur.
Abstract:
Reacting to the Hamas attacks in Israel on October 7th 2023 and the ensuing assault on Gaza by the Israeli military, the author examines the dynamics of security and insecurity. He delineates how a security state fails to produce a state of security. He discusses the emphasis psychoanalysis puts on security, and he concludes that on a personal and on a societal level it is necessary to come to terms with a certain insecurity. Facing the impossibility of complete and permanent security, the knowledge of human vulnerability and of the dynamics of rupture and repair is what psychoanalysis has to offer to society, advocating and teaching solidarity in acknowledging insecurity and vulnerability and the necessity of repair when everything goes wrong.
Abstract:
Reacting to the Hamas attacks in Israel on October 7th 2023 and the ensuing assault on Gaza by the Israeli military, the author examines the dynamics of security and insecurity. He delineates how a security state fails to produce a state of security. He discusses the emphasis psychoanalysis puts on security, and he concludes that on a personal and on a societal level it is necessary to come to terms with a certain insecurity. Facing the impossibility of complete and permanent security, the knowledge of human vulnerability and of the dynamics of rupture and repair is what psychoanalysis has to offer to society, advocating and teaching solidarity in acknowledging insecurity and vulnerability and the necessity of repair when everything goes wrong.
Isolde Böhme & Richard Rink S. 7–13Einleitung (PDF)
Dionne R. PowellS. 17–41Rassifiziert (PDF)
Psychische Folgen von transgenerationalem rassistischem TraumaShmuel ErlichS. 43–56Ist die Psychoanalyse relevant für den israelisch-palästinensischen Konflikt? (PDF)
M. Fakhry DavidsS. 57–73Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung des analytischen Rahmens während des Gazakriegs 2023/24 (PDF)
Stephen FroshS. 75–86(Un-)Sicherheit (PDF)
Catalina BronsteinS. 89–114»Wir sind aus Zeit gemacht«: Widerhall und Elastizität von Zeit in der Psychoanalyse (PDF)
Vom Aushandeln unterschiedlicher Zeitlichkeiten in der SitzungLesley SteynS. 115–143Zweifel bei der Beendigung von Analysen und das innere Elternpaar (PDF)
Lucy LaFargeS. 145–159Verlust und Gedenken (PDF)
Alejandra PerezS. 161–190»Welches Baby?« (PDF)
Kreative Verleugnung in zweiten Schwangerschaften - eine schützende ParallelweltLuca QuagelliS. 191–224Das Zusammenspiel sensorischer Verknüpfungen und der damit verbundenen Öffnung hin zur Beziehung in der klinischen Arbeit mit autistischen Kindern (PDF)
Hsueh-Mei FanS. 225–241Die Couch der Paranoia (PDF)
Der Schatten der Ahnen und ein verfolgendes Ich-IdealPoul RohlederS. 243–264Homophobie, Heteronormativität und Melancholie (PDF)
Ein psychoanalytischer Essay zum Film All of Us StrangersJan BorowiczS. 265–286Über einen Mann, der nur alle zwei Tage lebt: The Days When I Do Not Exist (2002) (PDF)
Dionne R. PowellS. 17–41Rassifiziert (PDF)
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