17 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: August 2026
Bestell-Nr.: 41048
https://doi.org/10.30820/9783837964547-225
Hsueh-Mei Fan
Die Couch der Paranoia (PDF)
Der Schatten der Ahnen und ein verfolgendes Ich-Ideal
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Vor dem Hintergrund ihrer beruflichen Erfahrungen in zwei Kulturen untersucht die Autorin, wie der taiwanesische Kontext eine andere Entwicklung fördert, nämlich die Identifizierung mit den präödipalen und ödipalen Objekten ein Leben lang aufrechtzuerhalten, dabei Ablösungsund Unabhängigkeitsversuche nicht zu unterstützen und die Entwicklung eines Familien-Selbst zu begünstigen. Dies führt zur Ausbildung eines starken Ich-Ideals, das eine verfolgende Qualität annimmt, und dem man leicht verfallen kann. Anhand von klinischem Material wird diese psychische Situation veranschaulicht, die Notlage, in der sich das Individuum befindet, und wie sie sich im Behandlungsraum darstellt, wo sich die Couch des Verstehens in eine der Paranoia verwandelt.
Abstract:
Based on her experience of working within two cultures, the author examines and explores how, in a Taiwanese context, one is encouraged to take on a different development route that emphasises maintaining identification with one’s pre-Oedipal and Oedipal objects throughout one’s life, in which separation and independence are discouraged and a familial-self is facilitated. This gives rise to a strong ego ideal that acquires a persecuting quality, and one could easily become prey to it. Clinical material is presented to illustrate this psychic situation, the plight it creates for the individual and how it manifests itself in the consultation room, turning the couch of understanding into a couch of paranoia.
Abstract:
Based on her experience of working within two cultures, the author examines and explores how, in a Taiwanese context, one is encouraged to take on a different development route that emphasises maintaining identification with one’s pre-Oedipal and Oedipal objects throughout one’s life, in which separation and independence are discouraged and a familial-self is facilitated. This gives rise to a strong ego ideal that acquires a persecuting quality, and one could easily become prey to it. Clinical material is presented to illustrate this psychic situation, the plight it creates for the individual and how it manifests itself in the consultation room, turning the couch of understanding into a couch of paranoia.
Isolde Böhme & Richard Rink S. 7–13Einleitung (PDF)
Dionne R. PowellS. 17–41Rassifiziert (PDF)
Psychische Folgen von transgenerationalem rassistischem TraumaShmuel ErlichS. 43–56Ist die Psychoanalyse relevant für den israelisch-palästinensischen Konflikt? (PDF)
M. Fakhry DavidsS. 57–73Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung des analytischen Rahmens während des Gazakriegs 2023/24 (PDF)
Stephen FroshS. 75–86(Un-)Sicherheit (PDF)
Catalina BronsteinS. 89–114»Wir sind aus Zeit gemacht«: Widerhall und Elastizität von Zeit in der Psychoanalyse (PDF)
Vom Aushandeln unterschiedlicher Zeitlichkeiten in der SitzungLesley SteynS. 115–143Zweifel bei der Beendigung von Analysen und das innere Elternpaar (PDF)
Lucy LaFargeS. 145–159Verlust und Gedenken (PDF)
Alejandra PerezS. 161–190»Welches Baby?« (PDF)
Kreative Verleugnung in zweiten Schwangerschaften - eine schützende ParallelweltLuca QuagelliS. 191–224Das Zusammenspiel sensorischer Verknüpfungen und der damit verbundenen Öffnung hin zur Beziehung in der klinischen Arbeit mit autistischen Kindern (PDF)
Hsueh-Mei FanS. 225–241Die Couch der Paranoia (PDF)
Der Schatten der Ahnen und ein verfolgendes Ich-IdealPoul RohlederS. 243–264Homophobie, Heteronormativität und Melancholie (PDF)
Ein psychoanalytischer Essay zum Film All of Us StrangersJan BorowiczS. 265–286Über einen Mann, der nur alle zwei Tage lebt: The Days When I Do Not Exist (2002) (PDF)
Dionne R. PowellS. 17–41Rassifiziert (PDF)
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