11 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: März 2026
Bestell-Nr.: 40673
https://doi.org/10.30820/0075-2363-2026-1-43
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Udo Hock
Einige Anmerkungen zur Zeitlosigkeit und Halluzinationsfähigkeit des Unbewussten (PDF)
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Die chronologische Zeit, die uns das Bewusstsein liefert, wird unter dem Einfluss des Unbewussten auf vielfache Weise entstellt. Freud hat diese Formen von Entstellung unter der Vokabel »Zeitlosigkeit« des Unbewussten zusammengefasst. Genau wie die Zeitvorstellung gerät auch die Raumvorstellung des Bewusstseins durch die Einwirkung des Unbewussten unter Druck. Die Ichinstanz vermag dann nicht mehr klar zu unterscheiden, was innen und was außen ist. Freud hat diese Problemstellung mit dem halluzinatorischen Charakter des Unbewussten enggeführt. Ein klinisches Beispiel führt konkret vor Augen, wie sich diese doppelte Entstellung des Raum-Zeitbewusstseins in einer Angsterkrankung niederschlägt.
Abstract:
The chronological time provided by our consciousness is distorted in many ways under the influence of the unconscious. Freud summarised these forms of distortion under the term »timelessness« of the unconscious. Just like the concept of time, the concept of space in our consciousness also comes under pressure from the influence of the unconscious. The ego is then no longer able to clearly distinguish between what is inside and what is outside. Freud linked this problem closely to the hallucinatory nature of the unconscious. A clinical example illustrates how this double distortion of space-time consciousness manifests itself in an anxiety disorder.
Abstract:
The chronological time provided by our consciousness is distorted in many ways under the influence of the unconscious. Freud summarised these forms of distortion under the term »timelessness« of the unconscious. Just like the concept of time, the concept of space in our consciousness also comes under pressure from the influence of the unconscious. The ego is then no longer able to clearly distinguish between what is inside and what is outside. Freud linked this problem closely to the hallucinatory nature of the unconscious. A clinical example illustrates how this double distortion of space-time consciousness manifests itself in an anxiety disorder.
Bernd Nissen, Uta Zeitzschel, Wolfgang Hegener & Uta Karacaoğlan S. 7–9Editorial (PDF)
Didier HouzelS. 13–41»Psyche ist ausgedehnt«, Vorbedingung für eine Wissenschaft der Seele (PDF)
Udo HockS. 43–53Einige Anmerkungen zur Zeitlosigkeit und Halluzinationsfähigkeit des Unbewussten (PDF)
Dominique ScarfoneS. 55–73Das Dazwischen (PDF)
Anmerkungen zu Zeit, Raum und dem psychischen Apparat von Sigmund FreudGerhard DahlS. 75–99Aporie der Nachträglichkeit und regressive Temporalität (PDF)
Zur Erschließung des nicht-verdrängten UnbewusstenClarisse BaruchS. 101–121Das Vorbewusste: Ein Raum für Zeit und Humor (PDF)
Eckart LeiserS. 123–138Der Körper und die Konstruktion der Zeit (PDF)
Riccardo LombardiS. 139–154Hass und Zeit (PDF)
Michael DiercksS. 155–180»Dem Unbewussten vertrauen?« (PDF)
Zum paradoxen Kern der psychoanalytischen MethodeDominic AngelochS. 181–200Mystik durch Übertragung (PDF)
Fehlübersetzungen und die Folgen in der deutschsprachigen Bion-RezeptionWolfgang HegenerS. 203–207Vom Lutschen, Ludeln und Wonnesaugen (PDF)
Zur autoerotischen Konstitution des Objekts in Freuds Drei AbhandlungenUta ZeitzschelS. 209–214Intrauterine Umgebung - Frühgeburt - Objekt? (PDF)
Bernd NissenS. 215–217Psyche ist objektal, weiß nichts davon (PDF)
Christel Böhme-BloemS. 219–227Die lauschenden und lautierenden Wesen des Fabian Vogler (PDF)
Joseph Sassoon SemahS. 229–230Eine Einführung in das Prinzip der relativen Expression (PDF)
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