Weiterleben nach Flucht und Trauma

Konzepte für die Arbeit mit besonders vulnerablen Geflüchteten

Die Autor*innen zeigen in einer praxisnahen Darstellung des Modellprojekts aacho, wie bindungs- und entwicklungsorientierte, kultursensible und traumaspezifische therapeutische Herangehensweisen es ermöglichen, den individuellen Bedürfnissen von Geflüchteten zu entsprechen. In einer Kombination aus systemischen und psychodynamischen Perspektiven veranschaulicht das Buch neue Wege für die Arbeit mit besonders vulnerablen Geflüchteten. [ mehr ]

Erzählen als Lebensform

Ernst-E.-Boesch-Preis für Kulturpsychologie 2021

Mit dem Erzählen kommen grundlegende psychologische Fragen ins Spiel. Wichtige Aspekte des menschlichen Bewusstseins wie Erfahrung, Erinnerung, Denken, Imagination sind ebenso narrativ geprägt wie unsere Vorstellungen von Selbst, Identität und Zeit. Das gilt auch für unser Leben als Ganzes: Wie wir es verstehen, wie wir es leben und leben könnten – diese Fragen stellen sich nicht unabhängig von dem narrativen Gewebe unserer Kultur mitsamt all der Geschichten, die wir erzählen, die uns umgeben und in die wir verstrickt sind. So verortet Jens Brockmeier in den prägnanten Studien dieses Buches die Erzählung als Lebensform. [ mehr ]

Die Therapie als Beziehungsraum

Modifizierte psychoanalytische Traumatherapie

Mathias Hirsch versteht Therapie als Beziehungsraum, in dem Übertragungs-, Gegenübertragungs-, Identifikations- und Projektionsprozesse ablaufen. Er zeigt, wie in psychoanalytischen Einzel- und Gruppenpsychotherapien mit Metaphern und konstruierten Bildern gearbeitet wird und hebt die Bedeutung der analytischen Gruppenpsychotherapie für die Entwicklung von Symbolisierung und Mentalisierung traumatisierter Patient*innen hervor. [ mehr ]

Junge Männer und ihre Gesundheit

Fünfter Deutscher Männergesundheitsbericht

Der fünfte Deutsche Männergesundheitsbericht stellt die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 16–28 Jahre alten jungen Männern in Deutschland vor und liefert Informationen zu der Frage, wie es um die körperliche und psychische Gesundheit von jungen Männern im Vergleich zu der junger Frauen bestellt ist. In einem zweiten Schritt ordnen die Autor*innen die Ergebnisse der Studie aus interdisziplinärer Perspektive (Medizin, Psychologie, Soziologie etc.) ein und liefern so Wissenschaft, Politik und der interessierten Öffentlichkeit Anhaltspunkte für gezielte Unterstützung gesundheitsförderlichen Verhaltens. [ mehr ]

Verschwörungsdenken

Zwischen Populärkultur und politischer Mobilisierung

Verschwörungsdenken verweist auf die Bereitschaft, verborgenes Wirken einer geheim operierenden, übermächtigen Gruppe anzunehmen. Damit ist auch eine Wahrnehmungs-/Deutungskultur bezeichnet, in der man sich die Welt entsprechend aneignet, um eine weitgehend ohnmächtig erfahrene Realität erklären zu können. Denken in »Verschwörungen« und sein Wirkungspotenzial in tatsächlichen wie vermeintlichen Krisen ist Symptom wie Katalysator gesellschaftlich-politischer Entwicklungen. Multidisziplinär gehen die Autor*innen dem Phänomen auf den Grund und entfalten eine kritische sozialpsychologisch und gesellschaftstheoretisch orientierte Aufklärung des Verschwörungsdenkens. [ mehr ]

Herausgegeben von Udo Hock

Nachträglichkeit

Problemstellungen VI

Mit der Vorlesungsreihe »L’après-coup« (1989–1990) nahm Laplanche die erste umfassende Analyse des Freud’schen Begriffes der Nachträglichkeit in der Geschichte der Psychoanalyse vor und eröffnete einen Raum für verschiedene Interpretationen, um am Ende eine eigene Lesart vorzulegen. Dieser Band macht die Vorlesungsreihe erstmals in deutscher Sprache zugänglich.
 [ mehr ]

Praxisfelder der Psychoanalytischen Pädagogik

Pädagogische Interaktionen verstehen und förderlich gestalten

Die Autorinnen und Autoren stellen die elf wichtigsten Praxisfelder der Psychoanalytischen Pädagogik von der Frühpädagogik bis zur Altenarbeit dar, liefern, fokussiert auf aktuelle pädagogische Problemstellungen, entscheidende Impulse für den förderlichen Umgang mit dem Unbewussten in diesen Bereichen und nehmen dabei pädagogische Institutionen aus psychoanalytischer Sicht kritisch in den Blick. Auf diese Weise liefern sie allen, die mit pädagogischen Fragen befasst sind, einen praxisnahen Überblick über die jeweiligen psychodynamischen Zusammenhänge.
 [ mehr ]

Pierre Janet wiederentdecken

Trauma, Dissoziation und ein Brückenschlag zur Psychoanalyse

Die Autor*innen widmen sich der »Wiederentdeckung« der Arbeiten des französischen Psychologen und Psychotherapeuten Pierre Janet sowohl aus psychodynamischer als auch aus kognitivistischer Perspektive. Sie verhelfen – in wissenschaftsgeschichtlicher, theoretischer und psychotherapeutischer Hinsicht – zu einem vertieften Verständnis der dissoziativen und posttraumatischen Störungen sowie der paranoid-halluzinatorischen Psychosen.
 [ mehr ]

Wilhelm Reich - Erforscher des Lebendigen

Eine Biografie

Was ist Leben? Diese Frage prägte das Forschen des österreichischen Psychoanalytikers und Arztes Wilhelm Reich (1897–1957) zeit seines Lebens. Reichs enger Mitarbeiter Myron Sharaf zeichnet in seiner Biografie ein umfassendes Bild des Menschen Wilhelm Reich. [ mehr ]

Psychotherapie im Alter Nr. 76: In memoriam Hartmut Radebold, herausgegeben von Meinolf Peters und Reinhard Lindner (PDF)

19. Jahrgang, Nr. 76, 2022, Heft 4

Das Heft ist der Würdigung der Bedeutung und der Leistungen des 2021 verstorbenen Hartmut Radebolds gewidmet. Die Autorinnen und Autoren wenden sich der Person Radebolds zu, berichten von persönlichen Erlebnissen mit ihm und beleuchten sein breites wissenschaftliches Werk. [ mehr ]

Marina Milev

Tragetasche »Selbstanalyse«

100% Baumwolle, schadstoffgeprüft, weiß, 38 x 42 cm, Griffe 70 cm

Hochwertige Baumwolltasche mit einseitigem Cartoon-Druck und langen Griffen.
Der abgebildete Cartoon ist Nico Stenz’ und Marina Milevs Buch
Psychoanalytische Traumdeutung entnommen. [ mehr ]

Gertraud Hinterseer, Stefan Haas & Wolfgang Weigand

Leserbrief (PDF)

 [ mehr ]

Wolfgang Weigand

Autorität (PDF)

Ja, wenn ich ihr vertrauen könnte …

 [ mehr ]

Gerda Kolb

Kooperation überall (PDF)

Wie Multiplexe Supervision Kooperation in Organisationen unterstützen kann

So wie Organisationen und ihre Akteur:innen mit steigender Komplexität konfrontiert sind, so ist dies auch längst im Kontext der Supervision wirksam. Auftraggeber:innen, Supervisand: innen und Supervisor:innen sind aufgefordert, ihre Kooperationsfähigkeit und Organisationskompetenz zu stärken, ihren Blick zu weiten und Widerspruchskonstellationen aufzudecken. Die Autorin stellt ein von ihr präferiertes Modell vor, diesen Anforderungen zu begegnen, das ... [ mehr ]

Klaus Antons, Heidi Ehrensperger & Rita Milesi

Passen gruppendynamische Übungen in die Supervision? (PDF)

 [ mehr ]

Thomas Baum

Beherzt ins Haifischbecken (PDF)

 [ mehr ]

Theresia Volk

Keine Antwort, nirgends (PDF)

Verantwortungsdiffusion in hypermodernen Organisationen

Theresia Volk berät vorwiegend Großorganisationen. Obgleich vielfach von Verantwortung geredet wird, scheint es doch immer schwieriger zu werden, bestimmten AkteurInnen eine/ihre Verantwortung zuzuschreiben. Wer für etwas ursächlich »verantwortlich« ist – insbesondere, wenn etwas schiefläuft – lässt sich kaum noch bestimmen. Der klassische Dreiklang der Verantwortung, das »Wer (Subjekt), das Wofür (Objekt) und das ... [ mehr ]

Ronny Jahn & Mirjam Weigand

»Ich werde gehen« (PDF)

(Verlassende) Autorität

Der Umgang mit »(verlassender) Autorität« ist eine Herausforderung für die Autorität, die geht, sowie die Akteure, die die entstandene Lücke füllen müssen. Das supervisorische Gespräch dient ganz unspektakulär aber hoch wirksam dazu, (verlassende) Autorität wahrzunehmen, besprechbar zu machen, Abschied zu nehmen und dazu beizutragen, den sich öffnenden neuen Raum füllen und gestalten zu ... [ mehr ]