Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 75: Psychoanalyse lehren & lernen

Nr. 75, 2026, Heft 1

Dieses Heft bietet einen Einblick in die Aktualität des Lehrens und Lernens der Psychoanalyse in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei kommen Lehrende und Lernende sowohl aus dem universitären Bereich wie auch aus Ausbildungsinstituten zu Wort und setzen sich u.a. mit unterschiedlichen Schwerpunkten der Supervision im Rahmen der praktischen Psychoanalyse-Ausbildung auseinander. Sie thematisieren aktuelle Haltungen, Überlegungen und Erfahrungen, die zu einer ... [ mehr ]

Marian Kratz, Katharina Hendricks & David Zimmermann (Hg.)

psychosozial 184: Das Asylregime und die Widerständigkeit des Subjekts

(49. Jg., Nr. 184, 2026, Heft II)

Der Fokus dieser Ausgabe liegt auf der Fragilität menschlicher Existenz, die Menschen andere Menschen ganz unterschiedlich spüren lassen. Die Beiträger*innen fragen nach dem Ankommen und Leben im »Exil«. Sie erkunden Facetten fragiler gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen unter den Bedingungen des europäischen Asylregimes und analysieren ihre Möglichkeiten und Praktiken des Widerstands. Dabei nimmt das Medium Film eine besondere Stellung ein. Die Beiträge betreten das Feld von narrativer Visualität und visueller Narrativität in der Fluchtmigrationsforschung. Sie fordern auf, sich auf ein Thema einzulassen, das unbehaglich ist, das Menschen lieber auf Distanz halten möchten. [ mehr ]

Psychotherapie im Alter Nr. 90: Zwischen Aufbruch und Abschied. Psychische Herausforderungen beim Übergang in den Ruhestand

23. Jahrgang, Nr. 90, 2026, Heft 2

Angesichts des demografischen Wandels geht die sogenannte Ruhestandsphase schon seit Längerem mit einem intergenerationalen Gerechtigkeitskonflikt einher. Diese Konfliktlage, vordergründig mit Ängsten um die Stabilität der Rente verbunden, ist gleichermaßen ein Anlass, vertieft über das Älterwerden, seinen Sinn und seine lebensgeschichtlichen Entwicklungen und Gesetzmäßigkeiten nachzudenken. Es bietet sich die Chance, Inhalte und Werte des Ruhestands persönlich und gesellschaftlich zu reflektieren und daraus konkrete Handlungen abzuleiten. [ mehr ]

Psychoanalytisch fundierte Traumapädagogik

Zur Professionalisierung Sozialer Arbeit mit traumatisierten Menschen

Birgit Bucher diskutiert gleichermaßen wissenschaftstheoretisch wie anwendungsbezogen, inwiefern die in der traumapädagogischen Praxis als zentral geltenden Konzepte durch eine explizit psychoanalytische bzw. psychoanalytisch-pädagogische Fundierung an Gehalt und Tiefendimension gewinnen können. Praxisnah und anhand von Fallbeispielen skizziert die Autorin den Nutzen der Integration psychoanalytisch-pädagogischer Wissensbestände in die traumapädagogische Aus- und Weiterbildung. [ mehr ]

Mit Gruppen arbeiten

Gruppenanalytische Perspektiven für Pädagogik und Soziale Arbeit. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 32
37,29 €

Schenkt man den vielschichtigen Dimensionen von Gruppenprozessen genügend Aufmerksamkeit, kann das Gruppengeschehen verstehbarer werden und Gruppenleitungen wie Teilnehmende werden handlungsfähiger. Die Autor*innen beleuchten theoretische und handlungsbezogene Aspekte sozialer Gruppenarbeit in verschiedenen Feldern von Pädagogik und Sozialer Arbeit. Sie befassen sich mit der dynamischen Qualität und dem Eigenleben von Gruppen sowie mit der Frage, wie diese für die Arbeit mit ihnen fruchtbar gemacht werden können. [ mehr ]

Dynamiken rechter Radikalisierung

Ideologische Verflechtungen und historische Kontinuitäten
41,96 €

Die Beiträger*innen dieses inter- und transdisziplinären Sammelbands widmen sich der Frage, wie sich rechtsextreme Ideologien und Gewaltformen ideengeschichtlich, diskursiv und sozial manifestieren, verflechten, wandeln und konsolidieren. Dabei bieten sie praxisrelevante Erkenntnisse für Forschung, Bildung und Beratung. [ mehr ]

Der Geist der Heilung

Philosophische Rechtfertigungsstrategien in Anthroposophischer Medizin und Homöopathie

Vertreter*innen der Alternativmedizin geben sich nicht nur große Mühe, ihre Heiltechniken im Rahmen von empirischen Studien zu validieren, sie betreiben auch einen großen Aufwand, um ihre Heilvorstellungen philosophisch zu legitimieren. Ausführlich und gut verständlich klärt Mathis Lessau über die fehlgeleiteten philosophischen Rechtfertigungsversuche in der Alternativmedizin auf. Er macht deutlich, dass alternativmedizinische Behandlungen nicht nur empirisch, sondern auch theoretisch wenig erfolgversprechend sind.  [ mehr ]

Schweigen bei Kindern und Jugendlichen

Nonverbale Kommunikation und dauerhafter Rückzug

Kinder und Jugendliche, die infolge eines seelischen Rückzugs aufhören zu sprechen, treten nur schwer mit anderen in Interaktion. Die Autor*innen legen in ihrer therapeutischen Tätigkeit daher ein besonderes Augenmerk auf die empathische Beobachtung. Sie geben Einblicke in therapeutische Herausforderungen bei der Arbeit mit Babys und Kleinkindern sowie mit älteren Kindern und Jugendlichen und vermitteln dabei familientherapeutische Ansätze sowie den Einsatz von Kreativtechniken. [ mehr ]

Affekte und Emotionen in sozialen Konflikten

Soziale Konflikte sind unvermeidbar und gehören zu unserem alltäglichen Zusammenleben. Sie sind integraler Bestandteil der Entwicklung unserer persönlichen Identität wie auch demokratischer Aushandlungsprozesse. Sie können konstruktiv oder destruktiv sein, offen ausgetragen oder unterdrückt werden. Konflikte zu verstehen, zu erklären und bestenfalls zu lösen, beschäftigt die Autor*innen aus Wissenschaft wie Praxis: vom lokalen Nachbarschaftsstreit über Auseinandersetzungen um Moscheebauten in Deutschland bis zu Umsiedlungsprojekten in Marokko. Im Fokus steht stets die Bedeutung starker Affekte und Emotionen in Konfliktdynamiken. [ mehr ]

Gruppenpsychotherapie

Der psychoanalytische Ansatz

S.H. Foulkes und E.J. Anthony erläutern die Theorie der psychoanalytischen Gruppentherapie und illustrieren sie anschaulich anhand eines reichhaltigen Fallmaterials. Nun liegt dieser Meilenstein der gruppenanalytischen Literatur, eine der fundiertesten und konsistentesten Darstellungen der gruppenanalytischen Psychotherapie, erstmals in deutscher Übersetzung vor. [ mehr ]

Trauma und transgenerationale Verbundenheit

Begegnungen mit Shoa-Überlebenden in der psychosozialen Arbeit
46,64 €

Janine Cunea arbeitete in einem psychosozialen Zentrum in Frankfurt am Main und interviewte dort Shoa-Überlebende, die zwischen 1919 und 1927 geboren wurden. Sie lernte besondere, äußerst vitale, starke und beeindruckende Persönlichkeiten voller Humor und Lebenskraft kennen, die trotz oder gerade wegen des Schrecklichen und Unmenschlichen, das sie erleben mussten, menschlich, weise, gütig und tolerant wurden. Ein enges generationales Verhältnis entstand zu ihnen. Durch die biografischen Perspektiven der Überlebenden nähert sich die Autorin der tiefenpsychologisch bedeutsamen Frage nach dem Verhältnis von Trauma, Überleben und Altern an.  [ mehr ]

Dyke Birkner & Charlotte Salomon

Verwoben: Subjekte jenseits von Autonomie und Auflösung (PDF)

Bericht zu einer interdisziplinären Tagung an der IPU Berlin

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Marcus Beisswanger, Markus Brunner & Heribert Krekel

Zugehörigkeit aus psychoanalytischer Perspektive (PDF)

Bericht zur 13. Jahrestagung der GfpS

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Daniel Burghardt

Micha Brumlik (1947-2025) (PDF)

Ein pädagogischer Nachruf

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Robert Heim

Am Zauberberg (PDF)

Rolf Haubl - Fragmente einer Erinnerung

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Wanda Gehrt

Autoritarismus im Spiegel innerpsychischer Konflikte (PDF)

Eichlers Psychogenese-Modell unter der Perspektive konkreter Lebenslagen

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Christopher Schmidt

Zur Frage der Autoritarismus-Forschung (PDF)

Kommentar zum Text von Julia König

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Anna Rosa Ostern & Lisa Pfeifer

Beziehungskonflikt statt Trieb (PDF)

Zur Konzeptualisierung präödipaler Konflikte für die gegenwärtige Autoritarismusforschung

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