Zurück zu den Wurzeln (PDF)
Die hochaltrige, 92 Jahre alte Autorin beschreibt ihre seelische Resonanz auf die Wiedervereinigung, den Umgang mit rückübertragenem Eigentum, den aufwendigen Sanierungsprozess eines Hauses aus der Gründerzeit und das Engagement ihrer Familie im kirchlichen Bereich in ihrer Geburtsstadt Leipzig.
Abstract:
A high elderly (92 years old) author describes in her narrative the emotional response to reunification, the responsible handling of restituted ... [ mehr ]
»Das hat es doch alles schon gegeben« (PDF)
Die Autorin reflektiert über die gesellschaftlichen und persönlichen Zeitenwenden in ihrem fast 80-jährigen Leben. Dabei waren die Umbrüche 1961 mit dem Mauerbau und 1989 mit dem Fall der Mauer besonders prägend. Die aktuelle Zeitenwende mit der weltweiten Aufrüstung und dem Scheitern, das Klima wirksam zu schützen, erlebt sie als Rückschritt. Sie sieht die Menschheitsentwicklung nicht mehr als stetig fortschreitend, wie in der Schule ... [ mehr ]
Belastende Kriegserlebnisse im Alter (PDF)
In diesem Beitrag wird am Beispiel des Zweiten Weltkriegs gezeigt, dass frühere Kriegserlebnisse in Kindheit und Jugend noch Jahrzehnte später als belastend erfahren werden und mit eher schwierigen gesundheitlichen und psychischen Befindlichkeiten im hohen Alter einhergehen. Empirische Untersuchungen werden daraufhin gesichtet, ob und wie sie sich dieser Thematik stellen. Eine eigene Auswertung des deutschen Hochaltrigen-Surveys D80plus aus dem Jahre 2020 zeigt ... [ mehr ]
Editorial (PDF)
Psychotherapie im Alter Nr. 85: 35 Jahre deutsche Einheit (PDF)
Die deutsche Wiedervereinigung liegt bereits 35 Jahre zurück. Wer damals jung war, ist heute im frühen Alter, wer im mittleren Lebensalter war, ist heute hochaltrig – viele der damaligen Zeitzeugen sind bereits verstorben. Was bedeutet die deutsche Einheit für ältere Menschen heute? Die Autor*innen reflektieren, wie sich dieses historische Ereignis nach 35 Jahren auf die individuelle Psyche auswirkt. [ mehr ]
Kommentar (PDF)
Ursachen und Behandlung der postpartalen Depression der Mutter zusammen mit ihrem Kind mit der psychoanalytischen Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie (SKEPT) (PDF)
Vielfältige Ursachen postpartaler Depression werden dargestellt. Als optimale Behandlung gilt der Autorin zufolge die Co-Therapie von Mutter und Kind unter Mitwirkung des Vaters im Rahmen der analytischen Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie (SKEPT). Es werden die Methode, das Setting, die therapeutische Haltung den depressiven Müttern gegenüber und die Art, wie mit den Babys gesprochen wird, beschrieben. An einem detaillierten Beispiel einer ... [ mehr ]
Das Ideal und das Verachtete in der Schwangerschaft (PDF)
Im vorliegenden Beitrag werden die Selbstwahrnehmung einer Patientin und ihre Beziehung zu sich und ihren inneren Objekten anhand eines ausführlichen Fallberichts über ihre Schwangerschaft beschrieben. Die Schwangerschaft weckte Phantasien über ein inneres Objekt, das der Patientin Schaden zufügen wollte. Sie wurde von Ängsten vor körperlichem Eindringen und Zerstörung heimgesucht, die in der Übertragung mit der starken ödipalen ... [ mehr ]
Die uterophallische Chora (PDF)
Der vorliegende Text reflektiert sowohl die Komplexität von Schwangerschaft in und mit psychoanalytischer Theorie als auch die Erfahrungen einer schwangeren Psychoanalytikerin und ihrer Patientin Clara. Er thematisiert, wie Schwangerschaft und Zeugungsoder Geburtskörper in der Psychoanalyse noch nicht ausreichend Eingang in Theorie und Praxis gefunden haben – jedoch gleichzeitig gegenwärtig sind.
Abstract:
This text reflects on the complexity of ... [ mehr ]
Geburt, Lust und Trauma (PDF)
Mit dieser Arbeit soll die zentrale Bedeutung des mütterlichen Körpers und der körperlichen Lustempfindungen im Moment der Geburt (und bei der Pflege des Kindes) für den Aufbau der Mutter-Kind-Beziehung und die Entwicklung mütterlicher Kompetenz hervorgehoben werden. Die Verletzbarkeit und das Krisenhafte dieser frühen Phasen für die physische und psychische Gesundheit machen die perinatale Periode anfällig für Traumata; daher ist es ... [ mehr ]
»Ein kleines Zuhause für unser Baby« (PDF)
Die traditionelle Art und Weise, in der Intimität einer sexuellen Beziehung ein Kind zu zeugen, kennen wir seit mehr als 2000 Jahren, während es die durch die Reproduktionsmedizin eröffnete Methode erst seit vier Jahrzehnten gibt. Bei einer Leihmutterschaft sind die zwischen der Zeugung und den biologischen sowie symbolischen verwandtschaftlichen Verhältnissen bestehenden Verknüpfungen besonders ausgeprägt. In diesem Fall bringen drei oder mehr ... [ mehr ]