Lebendig werden im Therapieraum (PDF)

Auf dem Weg zu einer ontologischen Psychoanalyse

Thomas Ogden entwirft das Psychische als lebendigen Prozess von Sein und Werden. Die Psyche wird erfahrbar als Erlebnisraum eines kreativen Ichs, mit dem Analytiker*innen in schöpferischer Weise umgehen. Ogden formuliert auf diese Weise die Grundlagen einer ontologischen Psychoanalyse, die vermittelt, was es heißt, Psychoanalytiker*in zu sein und immer wieder neu zu werden. [ mehr ]

Lebendig werden im Therapieraum

Auf dem Weg zu einer ontologischen Psychoanalyse

Thomas Ogden entwirft das Psychische als lebendigen Prozess von Sein und Werden. Die Psyche wird erfahrbar als Erlebnisraum eines kreativen Ichs, mit dem Analytiker*innen in schöpferischer Weise umgehen. Ogden formuliert auf diese Weise die Grundlagen einer ontologischen Psychoanalyse, die vermittelt, was es heißt, Psychoanalytiker*in zu sein und immer wieder neu zu werden. [ mehr ]

Gewalterfahrungen von Jungen und Männern und die Folgen für ihre Gesundheit (PDF)

Sechster Deutscher Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit

Männer sind im jungen Alter häufiger und generell anders als Frauen von Gewalt betroffen. Da Männer jedoch gesellschaftlich in erster Linie als Täter wahrgenommen werden, ist die Forschungslage zu ihren Gewalterlebnissen als Opfer und deren erhebliche Auswirkungen auf ihre Gesundheit völlig unzureichend. Führende Fachleute haben die verstreuten Erkenntnisse zusammengetragen und präsentieren sie entlang des Lebenslaufes. Ein besonderer Fokus liegt auf Blaulichtberufen und Militär sowie auf vulnerablen Lebenslagen. [ mehr ]

Gewalterfahrungen von Jungen und Männern und die Folgen für ihre Gesundheit

Sechster Deutscher Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit

Männer sind im jungen Alter häufiger und generell anders als Frauen von Gewalt betroffen. Da Männer jedoch gesellschaftlich in erster Linie als Täter wahrgenommen werden, ist die Forschungslage zu ihren Gewalterlebnissen als Opfer und deren erhebliche Auswirkungen auf ihre Gesundheit völlig unzureichend. Führende Fachleute haben die verstreuten Erkenntnisse zusammengetragen und präsentieren sie entlang des Lebenslaufes. Ein besonderer Fokus liegt auf Blaulichtberufen und Militär sowie auf vulnerablen Lebenslagen. [ mehr ]

J.L. Moreno (PDF)

Der Arzt, der das Theater in die Psychiatrie brachte

J.L. Moreno (1889–1974), der Vater des Psychodramas, war ein früher Kritiker Sigmund Freuds, war Verfasser und Herausgeber von Schriften der Wiener Moderne und des Existenzialismus, gründete ein experimentelles Theater, beeinflusste Martin Buber und wurde zu einem bedeutenden Psychiater und Sozialwissenschaftler seiner Zeit. Die von seinem Sohn Jonathan D. Moreno geschriebene Biografie verbindet das Leben und die Errungenschaften J.L. Morenos mit den Entwicklungen in der Psychologie und Soziologie. [ mehr ]

J.L. Moreno

Der Arzt, der das Theater in die Psychiatrie brachte

J.L. Moreno (1889–1974), der Vater des Psychodramas, war ein früher Kritiker Sigmund Freuds, war Verfasser und Herausgeber von Schriften der Wiener Moderne und des Existenzialismus, gründete ein experimentelles Theater, beeinflusste Martin Buber und wurde zu einem bedeutenden Psychiater und Sozialwissenschaftler seiner Zeit. Die von seinem Sohn Jonathan D. Moreno geschriebene Biografie verbindet das Leben und die Errungenschaften J.L. Morenos mit den Entwicklungen in der Psychologie und Soziologie. [ mehr ]

Das Ende der Menschenrechte (PDF)

Leben oder Tod an Europas Grenzen

Wer darf zu uns kommen? Wer wird als illegal markiert? Wo verdichten sich Feindbilder? Heidrun Friese versteht derzeitige Migrationspolitiken als Teil eines Kriegsszenarios und zeigt deren innere Logik von Feindschaft und Todespolitik. Sie formuliert die existenzielle Frage nach der Universalität der Menschenrechte und plädiert für Verantwortung und Rechenschaftspflicht. [ mehr ]

Mütter und Andere

Wie die Evolution uns zu sozialen Wesen gemacht hat

Der Ursprung unseres sozialen Verhaltens liegt, so Sarah Blaffer Hrdy, in gemeinschaftlicher Kindererziehung, denn steinzeitliche Mütter und Väter waren angesichts knapper Ressourcen auf gegenseitige Hilfe angewiesen. Die Autorin erläutert, warum und wie sich aus dieser Form der gemeinschaftlichen Fürsorge entscheidende neue Formen des sozialen Miteinanders sowie die einzigartigen menschlichen Fähigkeiten der Empathie und Kooperation entwickelten. [ mehr ]

Anita Groissmayer

When being loving is weird … (PDF)

Worum geht es in der Netflix-Mini-Serie Adolescence (2025) eigentlich und warum geht uns das alle an?

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Bernadette Grawe

Schlüsselprozesse der Habitualisierung und ihre Verortung im Lernfeld einer Supervisionsweiterbildung (PDF)

Der Artikel befasst sich mit konzeptionellen Herausforderungen an Curricula von mehrjährigen Supervisionsweiterbildungen, die den Aufbau eines »professionellen supervisorischen Habitus« (Standarderwartung der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching, DGSv) sicherstellen sollen. Das Lernfeld der Weiterbildung selbst muss dabei zu einem »Möglichkeitsraum« werden, in dem der »Sinn für das Spiel« der zu erlernenden ... [ mehr ]

Theresia Volk

Ach, Supervision … (PDF)

Stoßseufzer einer Führungskraft

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Roswitha Riepl

Windstärke 9 (PDF)

Psychodramatische Tools für die gesellschaftspolitische Beratung von Teams

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Susanne Hofmann

Grenzen der Heilkunst (PDF)

Fallverstehen in der Balintgruppe

Die Begleitung von Sterbeprozessen ist für alle daran beteiligten Berufsgruppen eine Herausforderung. Die Bilder des Märchens Gevatter Tod werden nutzbar gemacht, um zum einen Schwierigkeiten im Umgang mit lebensverlängernder medizinischer Technik, zum anderen mögliche Auswirkungen biografischer Erfahrungen mit dem Tod auf die Helferrolle zu verdeutlichen. Zwei Fallbeispiele aus dem klinischen Kontext und ihre Bearbeitung in der Balintgruppe dienen der ... [ mehr ]

Ulrike von Willisen

Die befreiende Wirkung des Erkennens organisationaler Aspekte (PDF)

Eine Reduzierung von Konflikten auf Personen greift meist zu kurz

Ausgehend von einem auf Team und Leitung reduzierten Konflikt, erweitert die Autorin das Fallverständnis auf die Perspektive der Organisation und mögliche Verbesserungen im Change-Management und der internen Kommunikation. Die Bewusstmachung der organisationalen Aspekte hat eine befreiende Wirkung für die Akteur*innen. Das Team kann Widerstände gegen die strukturell bedingten Veränderungen überwinden und wieder in eine konstruktive Arbeitshaltung ... [ mehr ]

Daniela Musiol

Archäologische Erforschung des Konflikts in der Supervision (PDF)

Der Kommentar befasst sich, ausgehend von Vamik Volkans Theorie des »chosen trauma«, mit der Frage, inwieweit sich die aktuellen Spannungen in der Organisation aus bereits länger zurückliegenden Konflikten speisen, die nicht oder nur ungenügend bearbeitet wurden. Mit Jacob Morenos Rollentheorie versuche ich zu ergründen, warum sich die Supervisorin in diesem Setting so wunderbar als Zielscheibe eignet.

Abstract:
Based on Vamik ... [ mehr ]

Romana Lukow

Im Spannungsfeld zwischen Team und Leitung - Eine Fallsequenz (PDF)

Emotionsarbeit als Supervisorin

Einen Supervisionsprozess in einem Kontext zu starten, in dem ein ungelöster Konflikt zwischen Team und Leitung besteht und wenig Bereitschaft zur Auseinandersetzung vorhanden ist, erfordert nicht nur von den Beteiligten Mut und Überwindung, sich auf den Prozess einzulassen, sondern stellt auch die Supervisorin vor die Herausforderung, die extremen Emotionen zu fassen und zu containen. Diese Fallsequenz zeigt, wie die Supervisorin zwischen den Parteien balanciert und ... [ mehr ]

Tina Deutenhauser

All you need … (PDF)

Über das Be-Dürfen

Die Fallkommentatorin hypothetisiert aus einer tiefenpsychologisch inspirierten Sichtweise das grundlegende Dilemma des Arbeitskontexts, die Abwehrund Bewältigungsleistungen des Supervisand:innenSystems und die wichtige Rolle des Kollegen in der Tabu-Inszenierung. Es zeigt sich die Notwendigkeit eines prozessualen Verstehens für den Erkenntnisgewinn.

Abstract:
The case commentator hypothesizes, from a depth-psychologically inspired perspective, the ... [ mehr ]

Dirk Bayas-Linke

Sowohl als auch: Mit Geduld, sensiblem (Vor-)Tasten und Beharrlichkeit (PDF)

Der Kommentar bezieht sich auf ein komplexes Spannungsfeld in einem Krankenhausteam, das unter strukturellen Zwängen leidet, aber dennoch engagiert arbeitet sowie die (Aus-)Wirkungen auf den Supervisor und sein supervisorisches Handeln. Es wird u. a. die Ambivalenz reflektiert zwischen dem Wunsch nach Veränderung und einer fast resignativen Anpassung an hinderliche Rahmenbedingungen. Aufbauend auf verschiedenen Hypothesen werden Ideen entwickelt, wie die Reflexion der ... [ mehr ]

Michael Karsten Schulze

Derf ma denn des? (PDF)

Supervision im Krankenhaus zwischen Weitermachen und Aufbegehren

Der Autor beschreibt die Supervision eines multiprofessionellen Teams auf einer psychiatrischen Krankenhausstation. In einem von Engpässen, Führungsdefiziten und hoher Belastung geprägten Umfeld nutzt das Team zunächst die Supervision ganz klassisch zur Reflexion und Weiterentwicklung der Zusammenarbeit. Im Fokus stehen dabei, selbst gewählt, weniger äußere Bedingungen als vielmehr eigene Anteile und Handlungsspielräume – etwa ... [ mehr ]

Cornelia Kohlross-Gittenberger

Professionelle Distanz als Supervisor:in ist ein Seiltanz (PDF)

Der Kommentar analysiert den Bericht eines Supervisionsfalls im Suchtbereich insbesondere aus gruppendynamischer und psychodynamischer Perspektive. Die Kommentatorin thematisiert insbesondere die Auftragsklärung, konsequente Allparteilichkeit der Supervisorin und multiple Hypothesenbildung. Der Kommentar plädiert für strukturierte Supervision, klare Verantwortlichkeiten und die aktive Einbindung aller Beteiligten, um Supervision als wirksames Instrument der ... [ mehr ]