Gelinada Grinchenko

Involviert sein: Produktion eines Oral-History-Films über den Zweiten Weltkrieg inmitten der russischen Aggression gegen die Ukraine (PDF)

Die Autorin beleuchtet die Herausforderungen und methodischen Fragestellungen bei der Produktion eines Oral-History-Films über die deutsche Besatzung von Charkiw im Zweiten Weltkrieg, der inmitten der aktuellen russischen Aggression gegen die Ukraine entstanden ist. Sie schildert die Verbindung von akademischer Forschung und dokumentarischer Darstellung sowie die Entwicklung des Projekts von einer ursprünglich begleitenden Idee zu einem eigenständigen Werk. Ein ... [ mehr ]

Anna-Sophia Clemens

Geschichten von Widerstand und Verfolgung in Interaktion - oder wie wir zu Subjekten werden (PDF)

Ein Bericht aus der psychoanalytischen Forschung zur transgenerationalen Weitergabe von Verfolgung und Widerstand im sozialhistorischen Kontext der BRD nach 1945

In einer detaillierten Analyse zweier Sequenzen aus einem Interview mit dem Enkel eines jüdisch-kommunistischen Widerstandskämpfers gegen den Nazifaschismus untersucht die Studie die sozialhistorischen Bedingungen der Subjektkonstitution. Mithilfe der szenisch-narrativen Mikroanalyse (SNMA) konnte den unbewussten psychosozialen Strukturen nachgespürt werden, die sich im relationalen Beziehungsfeld zwischen Interviewerin, Interviewtem und der Forschungsgruppe ... [ mehr ]

Andreas Hamburger

Soziales Trauma und reflexive Zeugenschaft (PDF)

Psychoanalytische Gedanken zur Oral History

Der Beitrag verortet Praxisaspekte der Oral History im Rahmen der Theorie des sozialen Traumas. In Interviews mit Zeitzeugen sozialer Traumata liegt das Trauma nie nur im Binnenbereich der Lebensgeschichte des Interviewten, sondern umfasst die gesamte soziale Matrix. Dieses interpersonelle Konzept des Traumas entspricht der interpersonellen Wende in der Psychoanalyse. Es ist verbunden mit der Theorie der Mentalisierung und des epistemischen Vertrauens. Diese Neubestimmung der ... [ mehr ]

Dorothee Wierling

Oral History und Trauma (PDF)

Der Beitrag führt kurz in die Geschichte der Oral History als Arbeit mit mündlichen Quellen ein. Oral History als Alltagsund Erfahrungsgeschichte eröffnete seit den 1980er Jahren den Zugang zu Menschen, deren Geschichte in den schriftlichen Archivquellen kaum berücksichtigt wird. Mit der stärkeren Betonung der Erfahrungsgeschichte geriet die Subjektivität der historischen Akteure in den Mittelpunkt – verbunden mit dem Interesse an der ... [ mehr ]

Andreas Hamburger & Dorothee Wierling

Editorial (PDF)

Trauma und Oral History

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Trauma Kultur Gesellschaft 1/2025: Trauma und Oral History (PDF)

3. Jahrgang, 2025, Heft 1

Oral Historians achten nicht nur auf das Erzählte, sondern auch auf das Wie der Erzählung, die narrativen Operationen, Blickwinkel, Adressaten, und nicht zuletzt auf die Position des Fragenden. Dieses reflexive Fragen macht sie zu einem spannenden Diskussionspartner für die Psychoanalyse. Das vorliegende Heft, kuratiert von einer Historikerin und einem Psychoanalytiker, widmet sich einem Ausschnitt der Geschichte, in dem ein am Subjekt orientierter Ansatz von besonderer Bedeutung ist: dem sozialen Trauma.
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Karl Ludwig Rabe

Aus der Verbandsarbeit (PDF)

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Melanie Knaup

Museumspädagogik inklusiv (PDF)

Die Rolle der Museen in einer inklusiven Gesellschaft

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Monika Glück-Arndt

Behindertenpädagogik in Hessen (PDF)

Schwerpunktthema: Museumspädagogik

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Lisa Herbst, Melanie Knaup, Matthias Rittner & Nils Seibert

»Wir sind Freunde geworden« (PDF)

Inklusiver Tanzworkshop in der Gedenkstätte Flossenbürg

Dieser Beitrag beschreibt den 2022 durchgeführten inklusiven Tanzworkshop »Erinnerung bewegt« an der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg aus Sicht von zwei Teilnehmenden. Insgesamt nahmen zwölf Teilnehmer:innen mit und ohne Behinderung an diesem Workshop teil. Das Projekt verbindet ästhetisch-künstlerische Vermittlungsmethoden mit inklusiver Gedenkstättenpädagogik und ist in diesem Zusammenhang als ein innovatives Leuchtturmprojekt zu ... [ mehr ]

Sven Heuer

Die Handlungslogik pädagogischer Zwangsinterventionen (PDF)

Professionsund legitimationstheoretische Anmerkungen zum Paternalismusproblem

Zwang als zweckbestimmtes Mittel sozialund sonderpädagogischer Praxis bleibt fachlich umstritten und diskussionsbedürftig. Wenn Zwangsanwendungen beispielsweise einerseits als repressive Disziplinierungsformen auf Regelverletzungen von jugendlichen »Grenzgänger« reagieren, legitimiert sich andererseits Zwang als professionelles Eingriffsrecht in die Lebensführung ihrer Adressat:innen: Zwang als Vermittlungsaufgabe, die im Zweifel qua Amt eine ... [ mehr ]

Merlin Wagler

Handlungsfähigkeit und Widerstand des behinderten Subjekts (PDF)

Bearbeitung von Leerstellen der Butler’schen Theorie der Subjektivierung

In einer Verbindung von Butlers Theorie der Subjektivierung mit den emanzipatorischen Zielen der Disability Studies wird untersucht, wie Subjekte mit Behinderungen in Butlers Theoriegerüst entwickelt werden können. Dabei wird auf performative Anrufungen und Unterwerfungen eingegangen und aufgezeigt, wie auch Körper diskkursiv konstituiert werden. Außerdem wird ein psychoanalytisches Konzept der (Nicht-)Behinderung als Melancholie skizziert und geprüft, ... [ mehr ]

Fachverband für Behindertenpädagogik Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V.

Behindertenpädagogik - Vierteljahresschrift für Behindertenpädagogik und Integration Behinderter in Praxis, Forschung und Lehre (PDF)

64. Jahrgang, 2025, Heft 1

Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Behindertenpädagogik befasst sich mit behindertenpädagogischen Problemen der Erziehung und Bildung und des Unterrichts an Vorschulen, allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen sowie in der Erwachsenenbildung. Sie wird vom Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V., Fachverband für Behindertenpädagogik herausgegeben.
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Trauma Kultur Gesellschaft 1/2025: Trauma und Oral History

3. Jahrgang, 2025, Heft 1

Oral Historians achten nicht nur auf das Erzählte, sondern auch auf das Wie der Erzählung, die narrativen Operationen, Blickwinkel, Adressaten, und nicht zuletzt auf die Position des Fragenden. Dieses reflexive Fragen macht sie zu einem spannenden Diskussionspartner für die Psychoanalyse. Das vorliegende Heft, kuratiert von einer Historikerin und einem Psychoanalytiker, widmet sich einem Ausschnitt der Geschichte, in dem ein am Subjekt orientierter Ansatz von besonderer Bedeutung ist: dem sozialen Trauma.
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Wolfgang Weigand

Grenzgänge - »Ich stelle mir vor« (PDF)

Gedanken zum Buch von Gerhard Wittenberger: Aufstieg und Scheitern des Militärpsychologen Max Simoneit im Dritten Reich und in der Bundesrepublik Deutschland

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